Blog von Christine Arana Fader

Lichtpionier
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Gespräch mit Merlin


Hallo IHR LIEBEN,
39_omartasatt

mein Buch "Gespräch mit Merlin" wird vom Schirner Verlag abverkauft, für 3,99¤ und dann nicht mehr neu gedruckt.

Also wer es von haben möchte ... es sind nur noch ganz wenige im Lager.

https://www.sch…n-p-15892.html

Lichtvolle Grüße
Arana

Kommentare zu diesem Artikel


Ein Kapitel aus dem Buch "Gespräch mit Merlin", weil ich so berührt bin und ich denke für jeden der dies hier liest ist es kein Zufall und bringt eine Botschaft, Klarheit und/oder Heilung ...

... ich sitze unter den alten Eichen an unserem gewohnten Platz und fühle mich so einsam wie schon lange nicht mehr. In mir herrscht Verwirrung und ich bin wütend. Es regnet leicht, ein angenehmer Sommerregen, wohltuend für die Natur. Wenn man ganz dicht am Stamm der Eiche sitzt, ist man vor dem Regen recht gut geschützt. Die dicken Äste und das dichte Blätterdach lassen den Regen an der einen oder anderen Stelle nicht bis zum Boden vordringen. Mit angezogenen Knien sitze ich zwischen den Wurzeln und schaue auf die Lichtung hinaus. Merlin nähert sich, er hat seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. An der Eiche angekommen, nimmt er das Cape von seinen Schultern und schüttelt die Regentropfen ab. Ich schaue zu ihm hoch. Er grinst in sich hinein, was mich irgendwie wütend macht.
Ich wende meinen Blick ab und schaue über die Lichtung hinweg in die Ferne. Kein Tier ist zu sehen, nur hohes sattes Gras.
»Ach«, seufzt er. »Es ist nicht so, dass dir die Einsamkeit hier nicht auch ab und an zu schaffen gemacht hätte.«
Es hat aufgehört zu regnen. Merlin faltet sein Cape zu so etwas wie einem kleinen Kissen zusammen und setzt sich gemütlich darauf. Er sieht fröhlich aus.
»Schließe deine Augen, mein Kind. Lege die rechte Hand auf dein Herz und vertiefe dich in deinen Herzensraum. Gehe noch tiefer hinein, bis in die hinterste Kammer, von dort aus gelangst du in die verborgene Kammer deines Herzens. Nimm dieses Bild wahr, wie du vor der Tür deiner verborgenen Kammer stehst. Tue dies ganz bewusst und langsam, damit dir nichts entgeht. Konzentriere dich darauf, dass du nun gleich in den verborgenen Raum deines Herzens gelangen wirst.«
Ich folge seinen Worten und betrete meinen hintersten Herzensraum. Dieser Raum ist klein und würfelförmig. Die Wände sind mit Gold verkleidet und über und über mit Symbolen versehen, die in das Gold hineingraviert wurden. Ich sehe die Tür des verborgenen Raumes, sie ist niedrig und aus Holz, das ebenfalls mit Gold überzogen ist. Auch auf ihr sind zahlreiche Symbole zu sehen, unter anderem Tierbilder – ich erkenne deutlich einen Hirsch, eine Ratte und einen fliegenden Drachen. Auch Sternbilder kann ich darauf sehen, und in der Mitte sehr auffällig die Sonne. Der Türgriff ist groß und aus schwerem Eisen. Ich öffne die Tür sehr langsam und muss dann über eine hohe Schwelle steigen und mich zugleich tief bücken, um hindurch zu gelangen.
Dahinter ist ein Raum ohne Decke, die Wände erstrahlen in königsblauer Farbe. Doch nein, es ist nicht nur eine Farbe, der Raum ist erfüllt von königsblauem Licht. Ein Sog erfasst mich, wirbelt mich zuerst im Kreis herum und dann nach oben. Ich schwebe in einen Nachthimmel voll leuchtender Sterne hinein, ich sehe mich selbst, wie ich im Gewand der Priesterin von Avalon nach oben schwebe.
Black, mein schwarzer Drache, kommt wie aus dem Nichts herbeigeflogen und ergreift mich mit einer seiner Vorderklauen. Er zieht mich nach oben, sodass ich den Gurt des Sattels fassen und mich auf seinen Rücken schwingen kann (Sattel und Zaumzeug trägt er nicht immer). Ich lege meine Hände auf die feinen goldenen Zügel und fühle mich tief mit Black verbunden. Durch diese Verbundenheit kann ich genauso gut sehen wie er. Meine Augen können Dinge, die über Hunderte von Kilometern entfernt sind, wie eine gigantische Kamera heranzoomen.
Schnell fliegt mein Drache an einigen Planeten vorbei, durch Sternenbilder hindurch. Plötzlich sehe ich ihn: einen vibrierenden Planeten. Die Gefahr, dass er bald explodiert, scheint hoch zu sein. Die Energie hat sich zu schnell aufgebaut. Viele Drachenreiter sind bereits dort, bilden einen Kreis um den Planeten und fliegen entgegen seiner natürlichen Rotationsrichtung um ihn herum.
Sie bauen ein energetisches Feld auf, das Ruhe und Kühlung bringt. Wir reihen uns ebenfalls in den Kreis ein. Es sind Tausende von Drachenreitern aus dem ganzen Universum vor Ort. Manche Wesen sehen anders aus als wir Menschen. Doch ich weiß, ich kenne jeden von ihnen. Die Drachenreiter in meiner Nähe nicken mir zu, und ich nicke zurück. Jeder ist wichtig
bei solch einem Unternehmen. Je mehr Drachenreiter versammelt sind, desto höher ist die Energie, die dem, was hier geschehen könnte, entgegenwirkt. Immer mehr Drachenreiter kommen herbei, aus allen Richtungen, und der Kreis wird dichter. Die Energie der Drachenreiter erhöht sich und legt sich um den Planeten.
Nachdem die Vibrationen des Planeten nachgelassen haben, muss er aufgerichtet werden, denn er hat sich ein wenig aus seiner Bahn verschoben. Mit der Kraft des Rings, der sich aus Tausenden von Drachenreitern gebildet hat, schieben wir den Planeten zurück in seine Position. Langsam und sachte. Ich spüre die Anstrengung, es ist keine körperliche Kraft, die hierfür nötig ist, es ist ein hohes Maß an Konzentration, die über einen doch langen Zeitraum aufrechterhalten werden muss. Eine so hohe Konzentration zu halten, das ist für mich anstrengend. Ich sehe Wesen, denen dies keine Mühe bereitet. In dieser Runde bin ich so etwas wie ein Grünschnabel, und doch spüre ich den Respekt, den man mir entgegenbringt. Die ganze Unternehmung dauert eine Weile.
Als die ersten Drachenreiter abdrehen und davonfliegen, lasse auch ich los, ziehe meine Energie zurück, und Black dreht ebenfalls ab. Wir fliegen zurück.
Ich springe von seinem Nacken direkt in den verborgenen Raum meines Herzens zurück, gehe hinein und schließe sorgfältig die Tür hinter mir. Mit dem nächsten Atemzug sitze ich wieder unter der alten Eiche.
Merlin kniet derweil mit geschlossenen Augen vor mir und hält seine rechte Hand dicht über mein Herz. Heiße starke Energie strömt davon aus. Noch mit geschlossenen Augen zieht er seine Hand zurück, setzt sich auf seinen Platz und fragt:
»Und wo ist die Einsamkeit geblieben?«
»Sie ist weg«, sage ich.
»Wir können unter Hunderten von Menschen einsam sein. Auch in einer Ehe können wir einsam sein. Doch wenn wir das tun, wofür wir bestimmt sind, weicht die Einsamkeit, so wie die Schatten der Sonne weichen müssen. Denn nur dort treffen wir die Wesen, die für uns die Sonne im Herzen sind. Wesen, die wir lieben und die mit uns gemeinsam den goldenen Weg der Seele gehen, hin zu unserer Bestimmung, um zu tun, wozu wir erschaffen wurden.«
Merlin öffnet seine Augen und sieht mich durchdringend an:
»Es ist einer Priesterin von Avalon nicht würdig, hier so über Einsamkeit zu klagen. Sei dankbar für das, was dir gegeben wurde, du hast einen außergewöhnlichen Drachen an deiner Seite. Du hast Gaben, die nur wenige leben dürfen. Die Geistige Welt hält schützend ihre Hände über dich. Uriel selbst hat dich ausgebildet und auch noch einige andere lichtvolle Meister. Du durftest die Akasha-Chronik sehen. Du hast soeben einen Planeten in seinen Energielevel zurückgebracht und dadurch das dort neu entstehende Leben gerettet. Im Moment sind dies zwar nur ein paar Einzeller, aber in einigen Millionen Jahren werden
sich dort Seelen inkarnieren können, unter ihnen auch Seelen, die momentan auf der Erde inkarniert sind, für die es dort jedoch bald keinen Platz mehr geben wird.«
Tränen steigen in meine Augen, ich fühle mich elend. Merlin hat recht. Ich bin undankbar und kindisch. Ich fühle Liebe in meinem Herzen und ich habe eine Vision, das allein zählt. Ich schäme mich, doch Merlins gütiges Lächeln hilft mir, mir selbst zu verzeihen.
Noch eine ganze Weile sitzen wir schweigend am Baum, und ich genieße jeden Moment, den ich hier sein darf. Als ich nach einiger Zeit wieder zurück bin, fühle ich einen unglaublichen Frieden in mir, und dafür bin ich sehr dankbar.

DANKE Merlin für deine Liebe und Weisheit ... jeden Tag!
Liebe Arana,
Was für ein "Zufal". Grade eben habe ich "Geschprech mit Merlin" fertig gelesen und dachte:"Schau mal im Forum, du war,s lange nicht da".Und was sehe ich: dein Artikel. Also, denke ich , es ist klares Zeichen, dass ich meine AN ANASHA an dir zum Ausdruck bringe.
Das Buch strahlt diene Liebe und Merlins Weisheit.
Ich habe alle deine Bücher, Merlins Buch finde, ich als das Beste.
Liebe Arana, lieber Merlin,
Danke für dieses wundarbares Geschenk!
Katja Neele
Liebe Katja Neele,
Du berührst mein Herz ... es ist Schade das es so schlecht verkauft wurde, denn es ist ein Geschenk an die Welt von Merlin.
Aber ich bin sicher das alle die für die es eine besondere Botschaft in sich trägt eins bekommen haben.
So wie Du.
Drück Dich
Arana