Blog von Kerstin Myriel Wittig

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An Euch Myriels und Nama’Ba’Ronisse und für alle


Schon lange möchte ich mit meinem Herzen "wissen" und erfassen können, was Myriels und Nama'Ba'Ronisse für eine Aufgabe tragen und wie wir miteinander verbunden sind. Warum es so viele von ihnen, von uns, gibt und was es zu bedeuten hat. Jetzt habe ich tiefere Erkenntnisse erhalten, die ich mit Euch teilen möchte und mit jedem, der offen dafür ist und darin vielleicht auch für sich etwas über sich selbst erkennen kann. Seht es wie eine Landkarte, die ich Euch überreiche und die Euch als Wegweiser und Orientierungshilfe dienen kann, es selbst zu entdecken. Und auch, wenn Du keine Myriel oder kein Nama'Ba'Ronis bist, wirst Du für Dich Wertvolles finden können.

Die Myriels und die Nama'Ba'Ronisse mit den kosmischen Eltern Michael und Myriel aus der Frequenz der Engel (wie es bei anderen Priesterinnen und Rittern ist, weiß ich nicht) sind jeweils der männliche oder weibliche Ausdruck von Trägern der tiefsten geerdeten Liebe. Männlich steht hierbei für Attribute, wie z.B. in die Tat zu gehen, sich für etwas einzusetzen, dem Weiblichen zu dienen und es zu beschützen, das Ausführende, Aktive, Strukturierte usw.. Das Weibliche steht für z.B. Hingabe, Empfangen, Dienen, aus der Stille und in der Stille, eher passiv, fürsorglich usw.. Geerdet bedeutet, dass die Liebesenergie sehr menschlich und feststofflich ist.
Myriels und Nama'Ba'Ronisse sind diejenigen, die am Tiefsten in die Dichte der Materie vorgestoßen sind. Es sind diejenigen, in der die Vielfalt des Ausdrucks Gottes sich zeigt und die sich dabei direkt den Herausforderungen der Materie und der Dunkelheit stellen. Es sind diejenigen, die die tiefsten Strukturen des Menschseins erfahren und durchlebt haben und dies auch heute tun, um sie wieder zu Licht werden zu lassen. Wie Wegbereiter, die eine Schneise des Lichts und der Liebe für alle Nachfolgenden schlagen. Sie tragen das Licht der Transformation der Dunkelheit in sich. Vielleicht könnt ihr dies wahrnehmen, indem ihr die Wahrheit erkennt, so, wie etwas eigentlich aus dem Mitgefühl "richtig" wäre, wie etwas gerecht wäre, harmonisch, zum Wohle aller. Ihr strebt vielleicht nach Ausgleich, Harmonie, Liebe, seht aber gleichzeitig auch das, was dunkel ist und zieht es fast wie magisch an bzw. das Dunkel und Negative liegt unbewusst verstärkt in Eurem Fokus und es zieht Euch an. Ihr würdet am Liebsten die Welt auf einen Schlag nur noch in Licht und Liebe verwandelt. Und das auf ganz irdischen Ebenen. Ihr könnt es oft nicht verstehen, wie Menschen manchmal miteinander und mit dem Planeten, mit der Natur, mit den Tieren, umgehen, habt ein sehr ausgedehntes Mitgefühl und kämpft noch sehr mit Eurem inneren Krieger für das Licht in der Welt. Dieses Negative, Dunkle, die Ungerechtigkeiten, die Kriege, die Machtstrukturen, die Ausbeutung, all das, was uns selbst und die Menschen untereinander trennt und in Angst, Aggression und niederen Schwingungen hält, erkennt Ihr sehr schnell, vielleicht unbewusst, und möchtet es am Liebsten verändern. Denn Ihr tragt das intensive Feuer der Liebe in Euch und möchtet damit in jede Dunkelheit einen Funken überspringen lassen.
Und so ist es auch unsere Aufgabe, geduldig zu sein, Mitgefühl zu haben, zu vertrauen und uns auch oft zurückzuhalten, denn bevor das Licht Einzug halten kann, muss der Boden bereitet sein. Und diesen Boden kann nur jeder Mensch und jede Struktur selbst in sich vorbereiten. Das braucht oftmals Zeit. Doch es wird die Zeit kommen, da werden mehr und mehr Menschen und Strukturen diesen Boden in sich tragen und sie werden sehnsüchtig auf den Funken der Liebe und des Mitgefühls warten. Bis dahin halten wir dieses Feuer der Liebe in uns am Brennen und dehnen es weiter und weiter aus und tragen es dorthin, wo der Boden bereits bereit ist. Das Sich-zurück-halten ist Ausdruck der größten Liebe überhaupt. Denn es schafft Raum für die Schöpfung selbst, dafür, dass alles so sein kann, wie es ist.

Ein Ritter kämpft nicht mit seinem Schwert. Er kämpft mit seiner tiefen Liebe, die er in sich trägt. Eine Myriel wirkt nicht durch Rituale. Sie wirkt mit der Liebe, die sie zutiefst in sich trägt. Die Myriels und die Nama'Ba'Ronisse tragen in sich die tiefste Liebe. Und sie sind bereit, diese in die tiefste Dunkelheit zu tragen, um diese durch die Liebe zu transformieren. Die Waffe eines Kriegerlichtes und eines/r Priesters/in ist die Liebe. Die Liebe, so, wie sie sich in jedem Moment zeigt, ausdrückt und wirkt. Wir sind Engel. Und Engel wissen, dass sie alles in sich tragen. Sie wissen, dass sie die tiefste Liebe sind, wenn sie sich erkannt haben. Sie wirken alleine durch ihr Sein, das die Liebe ist, und mit dem alles durchtränkt ist, was sie tun. Erkennt Euch. Erkennt, was Ihr in Wahrheit seid. Erkennt Eure Essenz. Erkennt das, was durch das Licht wirkt, die Wirk-lich(t)-keit.
Doch dafür ist es notwendig, die Dunkelheit in sich selbst zu überwinden. Im Inneren und aus dem Inneren formt sich die Welt. Nur, wenn wir uns unserer eigenen tiefsten Dunkelheit stellen, ihr begegnen, sie als das sehen, was sie in Wirklichkeit ist, können wir aus der Kraft, die daraus in uns entsteht, auch im Außen einen Raum zur Verfügung stellen, der Veränderung möglich macht. Nur das, was wir in uns transformiert haben, können wir auch im Außen transformieren. Die Arbeit beginnt nicht im Außen, sondern in uns selbst. Um mit dem eigenen Licht das zu transformieren, was dem Guten und Positiven im Weg steht. Um neue, lichtvolle Impulse für Veränderung zu geben oder einfach, um das Licht zu sein, das anderen den Weg weist. Das Lichtvolle möchte im Alltag gelebt werden.
Deswegen gibt es auch relativ viele Myriels und Nama'Ba'Ronisse, da es viele Träger dieser transformierenden Liebesenergie braucht, die diese Energie in sich tragen, um sie auf Erden zu halten. Viele mutige Lichter, die sich den Herausforderungen und der Dunkelheit stellen, die hinschauen, wo andere wegsehen, die alles mit ihren Augen der tiefsten Liebe sehen können, möge es auch noch so dunkel scheinen. Denn in allem Dunkel ist das Licht. Und es ist unsere Aufgabe, dieses Licht in allem und jedem zu erkennen. Zuallererst in uns selbst und damit in allem, was ist. Stellt Euch deswegen dem, was Ihr ablehnt oder wovor Ihr Angst habt. Denn nur, wenn wir durch die Dunkelheit gehen, gelangen wir zum Licht. Nur dann gelangen wir jenseits der Dualität und können uns auch frei in ihr bewegen, um zu transformieren und zu transzendieren. Dann geschieht Erkennen und Erwachen in uns und lässt einen Raum entstehen, in dem es auch im Außen möglich sein kann.

So ist es auch nicht zufällig so, dass wir hier in Deutschland (und auch in Österreich und der Schweiz) wieder zusammen finden. Denn Deutschland trägt viele Strukturen, die kollektiv von Bedeutung sind und die wir dadurch selbst durch die systemische Verbindung in uns tragen. So sind hier die Muster der Schuld (durch den 2. Weltkrieg), der Trennung (durch die Spaltung Ost-West), der Ohnmacht, Fremdbestimmung, des Beherrscht-werdens und der abgegebenen Verantwortung (durch die noch bestehende Besatzung durch die USA, da es noch keinen Friedenvertrag gibt und Deutschland nicht souverän ist) und gleichzeitig viele Fähigkeiten und Möglichkeiten (Made in Germany, viele Erfindungen, technische Entwicklungen, Fortschritt, Wohlstand). Gleichzeitig aber auch die Macht und Gier (durch das 3. Reich) oder Kampf gegen Andersartigkeit und Skrupellosigkeit (Auslöschung von vielen unschuldigen Menschen durch die Judenverfolgung), sowie die Dominanz des Männlichen und die Unterdrückung des Weiblichen (Höher, schneller, weiter, besser, mehr, Kämpfen und Wettbewerb, Hierarchische Strukturen, Dominanz der linken Gehirnhälfte und des Verstandes, Unterdrückung der rechten Gehirnhälfte mit Kreativität, Intuition, Gefühl, Unterdrückung/"Minderwertigkeit" der Frau) und Verlust/Verwässerung/Bedrohung der eigenen Identität, der eigenen Wurzeln und dem Erzeugen von innerem und äußerem Chaos und Bedrohung (Flüchtlinge/Einwanderer, Terror). Und noch viele weitere, Deutschland und die Menschheit prägende Geschehnisse und Strukturen, aber auch positive Entwicklungen. Aus und durch Deutschland bzw. durch Deutsche wurden und werden viele Dinge entdeckt, initiiert oder in die Welt gebracht, z.B. der Buchdruck, Reformation, Schriftsteller, Musiker, Forscher, Ärzte, Wissenschaftler. Deutschland trägt als Land bzw. als systemisches Feld deswegen ein großes Feld für Transformation, um sich von der Dunkelheit zu befreien, sie zu transzendieren und integrieren, genauso aber auch ein großes Potential. Es spiegelt im Großen stellvertretend Vieles, was im Kleinen (in jedem Menschen) und auch im Übergeordneten (Menschheit, Kosmos) in dieser Zeit zu integrieren, zu befreien, zu transformieren und zu entfalten ist. So sind wir hier, um unseren kollektiven Anteil in uns zu heilen, damit sich der Anteil des Geheilten und Integrierten erhöht, um einen Wandel im gesamten Feld zu ermöglichen. Denn je weniger Menschen kollektive Strukturen und Glaubenssätze in sich tragen und leben, desto leichter kann sich der Bewusstseinswandel für alle vollziehen.

Es ist das Knüpfen des Liebesbandes für Luzifer, das durch uns besonders wirkt. Was bedeutet, dass wir allem, in dem sich luziferische, niedrige Schwingungen zeigen, mit unserer tiefen Liebe begegnen und diesen Energien und Informationen so einen Weg bereiten, auf dem sie sich wieder der Liebe zuwenden und erhöhen können. Wir selbst vollziehen dies in uns, indem wir allem, was sich in uns zeigt und was wir so auch in der Welt sehen mit Mitgefühl und Verständnis begegnen, indem wir vergeben, es so annehmen, wie es ist, es integrieren, die Wahrheit und das Licht sehen. Und dies geschieht mehr und mehr in unserem Alltag in Alltagssituationen, wenn wir es erlauben und uns auch dem Dunklen öffnen und zuwenden. So kann das Luziferische, das niedrig-schwingende, das Dunkle, in seiner Energie erhöht werden und verliert wie von alleine seine Kraft. Das Liebesband wird ausgedehnter, kraftvoller und leuchtender und so können die Luziferenergien sich dadurch wieder in die Schwingungen der Liebe emporheben. Vor allem die Luziferenergien, die wir selbst noch in uns tragen.

Wir Myriels tragen den Mut, die Magische Kraft und die Gnadenenergie in uns. Die Ritter tragen die Priesterenergie, das Kriegerlicht und den Kanal der Heilung in sich. Alles Attribute, die dabei unterstützen, die Liebe in sich selbst auszudehnen, sich selbst zu erkennen und mit der tiefsten bedingungslosen Liebe jeglicher Dunkelheit zu begegnen, um auch in der tiefsten Dunkelheit das Licht zu sehen und ihm Raum zu geben, sich auszudehnen.
Ursprünglich sind wir ein Feld. Dieses Feld wurde durch das Spiel der Polarität, das wir Leben nennen, in männlich und weiblich geteilt und hat sich durch die Vielfalt, durch die sich Gott erfahren möchte, noch weiter in vielen einzelnen, ganz individuellen Lichtern seinen Ausdruck gesucht. Und wir sind hier, um genau diesen Ausdruck, den wir individuell sind, zu erfahren und zu leben. Natürlich können wir fühlen, dass wir zusammengehören und wir streben nach der Einheit, nach der Verschmelzung miteinander, doch diese Vereinigung unserer Lichter ist das, wo wir herkommen. Es ist nicht das, wofür wir hier sind. Wir sind hier, um genau die gegenteilige Erfahrung zu machen. Wir möchten uns als individuelles Licht mit unserem eigenen Ausdruck und in unserer eigenen Kraft erfahren. Deswegen ist es wichtig, uns als diesen individuellen Ausdruck zu erkennen, zu erfahren und unser ganz eigenes, einzigartiges Licht zu erden und uns selbst damit in der Welt auszudrücken. So, wie es die Quelle für uns vorgesehen hat, so, wie unsere kosmischen Eltern uns erschaffen haben und so, wie unsere irdischen Eltern uns gezeugt und unsere Mutter uns geboren hat.
Wir sind hier, um uns im Menschlichen zu erfahren und um unser Licht immer mehr in die Materie und in das Menschsein zu bringen. Wir sind hier, um das hohe, kraftvolle Licht, das wir sind, die tiefste Liebe, die wir sind, in die Welt zu tragen. Wir bringen Licht in das Dunkle. Jeder in seiner ganz individuellen Art und Weise mit dem, was er ist. Und dabei sind und werden wir ewiglich miteinander verbunden sein.

Alles Liebe
Kerstin Myriel

Kommentare zu diesem Artikel


Ihr Lieben,

da Worte nur begrenzt sind und meist nur begrenzt das ausdrücken können, was ist, möchte ich noch etwas ergänzen, das meiner Wahrnehmung nach immer wieder zu Missverständnissen führen kann.
Zur Schöpfung gehört das Spiel der Polarität. Denn es muss Dunkel und Licht geben, damit das, was wir Leben nennen, die Realität, die uns umgibt und die Erfahrungen, die wir als Menschen machen, überhaupt existieren können. Deswegen wollen die dunklen Mächte nicht zum Licht, denn es ist ihre Aufgabe, dunkel zu sein und das Dunkle zu leben. Denn es muss jemanden oder etwas geben, das auch diesen Teil übernimmt. Genauso gibt es Wesen oder etwas, das nur das Lichtvolle lebt. Deswegen ist das, was Jesus uns gelehrt hat, der Weg der Mitte, der Neutralität, bezogen auf das Menschsein. Es ist der Zustand, der alles neutral und aus der Liebe heraus sieht, der in allem eine Bedeutung und hinter allem den einen Plan des einen Gottes, der einen Schöpfung, des einen Lebens sieht, der sich erfüllt und den wir nicht kennen und verstehen können. Es ist der Zustand jenseits der Dualität und doch voll und ganz in der Polarität. Der Weg, beide Pole mit den Augen der Neutralität zu sehen und es als das zu sehen, was es ist. Denn auch die Liebe gehört zum Spiel dazu. Sie ist ein erster Ausdruck des Göttlichen im Spiel des Lebens.
Es ist nicht ein Zuwenden zum Dunklen, sondern ein Integrieren des Dunklen, sowie des Lichten und von allem, was ist, als Teil eines Selbst und als Teil des ganzen Spiels hier auf Erden. Ohne das Dunkle gibt es kein Licht. Ohne Licht keine Dunkelheit. So wird das Spiel durchschaut, wie auch Jesus es durchschaut hatte. Es ist das, was er uns immer gelehrt hat und noch immer lehrt. Erst aus dieser übergeordneten Sicht heraus, die alles überblicken kann, befreien wir uns vollkommen vom Schleier. Mit den Augen der Neutralität auf z.B. Angst zu schauen, bedeutet, dass die Angst ihren Schrecken und ihre Vereinnahmung verliert und nicht mehr lähmt und hemmt, sondern mehr zu einer Wahrnehmung wird, die einen führen und leiten kann. Angst und Liebe werden so als natürlicher und erforderlicher Bestandteil des Lebens angenommen und gelebt, so, wie sie sich im Fluss des Lebens zeigen. Das Lichte im Dunklen wird erkannt und ausgedehnt. Das eine kann nur durch die Präsenz oder die Möglichkeit des Anderen existieren und in allem steckt wiederum die Polarität. So kann auch Liebe ihre dunkle Wirkung zeigen. Dies lässt sich auf alle Polaritätspaare übertragen. Dieses Erkennen und Integrieren ermöglicht erst, bewusst zu wählen. Wir können erst wählen, wenn wir alles auch annehmen können. Dann können wir uns bewusst für die Liebe entscheiden, aber auch für die Angst oder die Neutralität.
Es ist Illusion, zu glauben, dass das Dunkle verschwinden wird. Das wird nicht passieren, denn sonst wäre das, was wir Leben nennen, beendet. Es wird sich verändern, aber in seiner Grundessenz bestehen bleiben. Das, was wir tun können, ist, auf alles mit anderen Augen zu blicken und es als das zu sehen, was es dahinter ist. Alles ist Ausdruck des einen und es muss so sein, wie es ist. Trotzdem strebt alles auch nach Entwicklung und dann kommt jeder Einzelne in seiner Rolle im Gesamtspiel der Schöpfung zum Tragen, um an dieser Entwicklung, an diesem Spiel, teilzuhaben. Das Spiel der Polaritäten bleibt bestehen, muss bestehen bleiben, aber die Form wird sich ändern. Und es liegt an jedem Einzelnen, welche Form durch uns gelebt werden möchte oder welche Form wir in dem, was ist, sehen bzw. welche Form wir selbst entstehen lassen. Alles entspricht immer dem einen großen, göttlichen Plan und wir sind "nur" die Figuren im Spiel Gottes. Das Einzige, das wir wirklich verändern können, ist uns selbst.

Alles Liebe
Kerstin Myriel