Blog von Kerstin Myriel Wittig

Trainer
Forenrang: Trainer
zurück

An Euch Myriels und Nama’Ba’Ronisse und für alle


Schon lange möchte ich mit meinem Herzen "wissen" und erfassen können, was Myriels und Nama'Ba'Ronisse für eine Aufgabe tragen und wie wir miteinander verbunden sind. Warum es so viele von ihnen, von uns, gibt und was es zu bedeuten hat. Jetzt habe ich tiefere Erkenntnisse erhalten, die ich mit Euch teilen möchte und mit jedem, der offen dafür ist und darin vielleicht auch für sich etwas über sich selbst erkennen kann. Seht es wie eine Landkarte, die ich Euch überreiche und die Euch als Wegweiser und Orientierungshilfe dienen kann, es selbst zu entdecken. Und auch, wenn Du keine Myriel oder kein Nama'Ba'Ronis bist, wirst Du für Dich Wertvolles finden können.

Die Myriels und die Nama'Ba'Ronisse mit den kosmischen Eltern Michael und Myriel aus der Frequenz der Engel (wie es bei anderen Priesterinnen und Rittern ist, weiß ich nicht) sind jeweils der männliche oder weibliche Ausdruck von Trägern der tiefsten geerdeten Liebe. Männlich steht hierbei für Attribute, wie z.B. in die Tat zu gehen, sich für etwas einzusetzen, dem Weiblichen zu dienen und es zu beschützen, das Ausführende, Aktive, Strukturierte usw.. Das Weibliche steht für z.B. Hingabe, Empfangen, Dienen, aus der Stille und in der Stille, eher passiv, fürsorglich usw.. Geerdet bedeutet, dass die Liebesenergie sehr menschlich und feststofflich ist.
Myriels und Nama'Ba'Ronisse sind diejenigen, die am Tiefsten in die Dichte der Materie vorgestoßen sind. Es sind diejenigen, in der die Vielfalt des Ausdrucks Gottes sich zeigt und die sich dabei direkt den Herausforderungen der Materie und der Dunkelheit stellen. Es sind diejenigen, die die tiefsten Strukturen des Menschseins erfahren und durchlebt haben und dies auch heute tun, um sie wieder zu Licht werden zu lassen. Wie Wegbereiter, die eine Schneise des Lichts und der Liebe für alle Nachfolgenden schlagen. Sie tragen das Licht der Transformation der Dunkelheit in sich. Vielleicht könnt ihr dies wahrnehmen, indem ihr die Wahrheit erkennt, so, wie etwas eigentlich aus dem Mitgefühl "richtig" wäre, wie etwas gerecht wäre, harmonisch, zum Wohle aller. Ihr strebt vielleicht nach Ausgleich, Harmonie, Liebe, seht aber gleichzeitig auch das, was dunkel ist und zieht es fast wie magisch an bzw. das Dunkel und Negative liegt unbewusst verstärkt in Eurem Fokus und es zieht Euch an. Ihr würdet am Liebsten die Welt auf einen Schlag nur noch in Licht und Liebe verwandelt. Und das auf ganz irdischen Ebenen. Ihr könnt es oft nicht verstehen, wie Menschen manchmal miteinander und mit dem Planeten, mit der Natur, mit den Tieren, umgehen, habt ein sehr ausgedehntes Mitgefühl und kämpft noch sehr mit Eurem inneren Krieger für das Licht in der Welt. Dieses Negative, Dunkle, die Ungerechtigkeiten, die Kriege, die Machtstrukturen, die Ausbeutung, all das, was uns selbst und die Menschen untereinander trennt und in Angst, Aggression und niederen Schwingungen hält, erkennt Ihr sehr schnell, vielleicht unbewusst, und möchtet es am Liebsten verändern. Denn Ihr tragt das intensive Feuer der Liebe in Euch und möchtet damit in jede Dunkelheit einen Funken überspringen lassen.
Und so ist es auch unsere Aufgabe, geduldig zu sein, Mitgefühl zu haben, zu vertrauen und uns auch oft zurückzuhalten, denn bevor das Licht Einzug halten kann, muss der Boden bereitet sein. Und diesen Boden kann nur jeder Mensch und jede Struktur selbst in sich vorbereiten. Das braucht oftmals Zeit. Doch es wird die Zeit kommen, da werden mehr und mehr Menschen und Strukturen diesen Boden in sich tragen und sie werden sehnsüchtig auf den Funken der Liebe und des Mitgefühls warten. Bis dahin halten wir dieses Feuer der Liebe in uns am Brennen und dehnen es weiter und weiter aus und tragen es dorthin, wo der Boden bereits bereit ist. Das Sich-zurück-halten ist Ausdruck der größten Liebe überhaupt. Denn es schafft Raum für die Schöpfung selbst, dafür, dass alles so sein kann, wie es ist.

Ein Ritter kämpft nicht mit seinem Schwert. Er kämpft mit seiner tiefen Liebe, die er in sich trägt. Eine Myriel wirkt nicht durch Rituale. Sie wirkt mit der Liebe, die sie zutiefst in sich trägt. Die Myriels und die Nama'Ba'Ronisse tragen in sich die tiefste Liebe. Und sie sind bereit, diese in die tiefste Dunkelheit zu tragen, um diese durch die Liebe zu transformieren. Die Waffe eines Kriegerlichtes und eines/r Priesters/in ist die Liebe. Die Liebe, so, wie sie sich in jedem Moment zeigt, ausdrückt und wirkt. Wir sind Engel. Und Engel wissen, dass sie alles in sich tragen. Sie wissen, dass sie die tiefste Liebe sind, wenn sie sich erkannt haben. Sie wirken alleine durch ihr Sein, das die Liebe ist, und mit dem alles durchtränkt ist, was sie tun. Erkennt Euch. Erkennt, was Ihr in Wahrheit seid. Erkennt Eure Essenz. Erkennt das, was durch das Licht wirkt, die Wirk-lich(t)-keit.
Doch dafür ist es notwendig, die Dunkelheit in sich selbst zu überwinden. Im Inneren und aus dem Inneren formt sich die Welt. Nur, wenn wir uns unserer eigenen tiefsten Dunkelheit stellen, ihr begegnen, sie als das sehen, was sie in Wirklichkeit ist, können wir aus der Kraft, die daraus in uns entsteht, auch im Außen einen Raum zur Verfügung stellen, der Veränderung möglich macht. Nur das, was wir in uns transformiert haben, können wir auch im Außen transformieren. Die Arbeit beginnt nicht im Außen, sondern in uns selbst. Um mit dem eigenen Licht das zu transformieren, was dem Guten und Positiven im Weg steht. Um neue, lichtvolle Impulse für Veränderung zu geben oder einfach, um das Licht zu sein, das anderen den Weg weist. Das Lichtvolle möchte im Alltag gelebt werden.
Deswegen gibt es auch relativ viele Myriels und Nama'Ba'Ronisse, da es viele Träger dieser transformierenden Liebesenergie braucht, die diese Energie in sich tragen, um sie auf Erden zu halten. Viele mutige Lichter, die sich den Herausforderungen und der Dunkelheit stellen, die hinschauen, wo andere wegsehen, die alles mit ihren Augen der tiefsten Liebe sehen können, möge es auch noch so dunkel scheinen. Denn in allem Dunkel ist das Licht. Und es ist unsere Aufgabe, dieses Licht in allem und jedem zu erkennen. Zuallererst in uns selbst und damit in allem, was ist. Stellt Euch deswegen dem, was Ihr ablehnt oder wovor Ihr Angst habt. Denn nur, wenn wir durch die Dunkelheit gehen, gelangen wir zum Licht. Nur dann gelangen wir jenseits der Dualität und können uns auch frei in ihr bewegen, um zu transformieren und zu transzendieren. Dann geschieht Erkennen und Erwachen in uns und lässt einen Raum entstehen, in dem es auch im Außen möglich sein kann.

So ist es auch nicht zufällig so, dass wir hier in Deutschland (und auch in Österreich und der Schweiz) wieder zusammen finden. Denn Deutschland trägt viele Strukturen, die kollektiv von Bedeutung sind und die wir dadurch selbst durch die systemische Verbindung in uns tragen. So sind hier die Muster der Schuld (durch den 2. Weltkrieg), der Trennung (durch die Spaltung Ost-West), der Ohnmacht, Fremdbestimmung, des Beherrscht-werdens und der abgegebenen Verantwortung (durch die noch bestehende Besatzung durch die USA, da es noch keinen Friedenvertrag gibt und Deutschland nicht souverän ist) und gleichzeitig viele Fähigkeiten und Möglichkeiten (Made in Germany, viele Erfindungen, technische Entwicklungen, Fortschritt, Wohlstand). Gleichzeitig aber auch die Macht und Gier (durch das 3. Reich) oder Kampf gegen Andersartigkeit und Skrupellosigkeit (Auslöschung von vielen unschuldigen Menschen durch die Judenverfolgung), sowie die Dominanz des Männlichen und die Unterdrückung des Weiblichen (Höher, schneller, weiter, besser, mehr, Kämpfen und Wettbewerb, Hierarchische Strukturen, Dominanz der linken Gehirnhälfte und des Verstandes, Unterdrückung der rechten Gehirnhälfte mit Kreativität, Intuition, Gefühl, Unterdrückung/"Minderwertigkeit" der Frau) und Verlust/Verwässerung/Bedrohung der eigenen Identität, der eigenen Wurzeln und dem Erzeugen von innerem und äußerem Chaos und Bedrohung (Flüchtlinge/Einwanderer, Terror). Und noch viele weitere, Deutschland und die Menschheit prägende Geschehnisse und Strukturen, aber auch positive Entwicklungen. Aus und durch Deutschland bzw. durch Deutsche wurden und werden viele Dinge entdeckt, initiiert oder in die Welt gebracht, z.B. der Buchdruck, Reformation, Schriftsteller, Musiker, Forscher, Ärzte, Wissenschaftler. Deutschland trägt als Land bzw. als systemisches Feld deswegen ein großes Feld für Transformation, um sich von der Dunkelheit zu befreien, sie zu transzendieren und integrieren, genauso aber auch ein großes Potential. Es spiegelt im Großen stellvertretend Vieles, was im Kleinen (in jedem Menschen) und auch im Übergeordneten (Menschheit, Kosmos) in dieser Zeit zu integrieren, zu befreien, zu transformieren und zu entfalten ist. So sind wir hier, um unseren kollektiven Anteil in uns zu heilen, damit sich der Anteil des Geheilten und Integrierten erhöht, um einen Wandel im gesamten Feld zu ermöglichen. Denn je weniger Menschen kollektive Strukturen und Glaubenssätze in sich tragen und leben, desto leichter kann sich der Bewusstseinswandel für alle vollziehen.

Es ist das Knüpfen des Liebesbandes für Luzifer, das durch uns besonders wirkt. Was bedeutet, dass wir allem, in dem sich luziferische, niedrige Schwingungen zeigen, mit unserer tiefen Liebe begegnen und diesen Energien und Informationen so einen Weg bereiten, auf dem sie sich wieder der Liebe zuwenden und erhöhen können. Wir selbst vollziehen dies in uns, indem wir allem, was sich in uns zeigt und was wir so auch in der Welt sehen mit Mitgefühl und Verständnis begegnen, indem wir vergeben, es so annehmen, wie es ist, es integrieren, die Wahrheit und das Licht sehen. Und dies geschieht mehr und mehr in unserem Alltag in Alltagssituationen, wenn wir es erlauben und uns auch dem Dunklen öffnen und zuwenden. So kann das Luziferische, das niedrig-schwingende, das Dunkle, in seiner Energie erhöht werden und verliert wie von alleine seine Kraft. Das Liebesband wird ausgedehnter, kraftvoller und leuchtender und so können die Luziferenergien sich dadurch wieder in die Schwingungen der Liebe emporheben. Vor allem die Luziferenergien, die wir selbst noch in uns tragen.

Wir Myriels tragen den Mut, die Magische Kraft und die Gnadenenergie in uns. Die Ritter tragen die Priesterenergie, das Kriegerlicht und den Kanal der Heilung in sich. Alles Attribute, die dabei unterstützen, die Liebe in sich selbst auszudehnen, sich selbst zu erkennen und mit der tiefsten bedingungslosen Liebe jeglicher Dunkelheit zu begegnen, um auch in der tiefsten Dunkelheit das Licht zu sehen und ihm Raum zu geben, sich auszudehnen.
Ursprünglich sind wir ein Feld. Dieses Feld wurde durch das Spiel der Polarität, das wir Leben nennen, in männlich und weiblich geteilt und hat sich durch die Vielfalt, durch die sich Gott erfahren möchte, noch weiter in vielen einzelnen, ganz individuellen Lichtern seinen Ausdruck gesucht. Und wir sind hier, um genau diesen Ausdruck, den wir individuell sind, zu erfahren und zu leben. Natürlich können wir fühlen, dass wir zusammengehören und wir streben nach der Einheit, nach der Verschmelzung miteinander, doch diese Vereinigung unserer Lichter ist das, wo wir herkommen. Es ist nicht das, wofür wir hier sind. Wir sind hier, um genau die gegenteilige Erfahrung zu machen. Wir möchten uns als individuelles Licht mit unserem eigenen Ausdruck und in unserer eigenen Kraft erfahren. Deswegen ist es wichtig, uns als diesen individuellen Ausdruck zu erkennen, zu erfahren und unser ganz eigenes, einzigartiges Licht zu erden und uns selbst damit in der Welt auszudrücken. So, wie es die Quelle für uns vorgesehen hat, so, wie unsere kosmischen Eltern uns erschaffen haben und so, wie unsere irdischen Eltern uns gezeugt und unsere Mutter uns geboren hat.
Wir sind hier, um uns im Menschlichen zu erfahren und um unser Licht immer mehr in die Materie und in das Menschsein zu bringen. Wir sind hier, um das hohe, kraftvolle Licht, das wir sind, die tiefste Liebe, die wir sind, in die Welt zu tragen. Wir bringen Licht in das Dunkle. Jeder in seiner ganz individuellen Art und Weise mit dem, was er ist. Und dabei sind und werden wir ewiglich miteinander verbunden sein.

Alles Liebe
Kerstin Myriel

Kommentare zu diesem Artikel


Erste Seite Vorherige Seite Seite 2 / 2 (8 - 13 von 13 Insgesamt)
Liebe Kerstin Myriel

Du liebes Licht, ich möchte Dir aus der Tiefe meines Herzens 03_ananasha sagen für Deinen Blog, Deine und Eure Beiträge liebe Myriel's alle icon_smile

Ich trage die Myriel in meinem Fähigkeitsaspekt und lange lange Zeit war sie so schwer zugänglich
für mich...sie zu fühlen, sie wahr nehmen. Ständig stellte ich mir die Frage, wie ich mit ihr wirken kann?
Ich konnte sie nicht erkennen icon_cool ...da es in meiner "Vorstellung" keine Dunkelheit gibt. icon_smile
Und genau das erzeugte viele Transformationen mit mir selbst...
Je lichter ich in mir etwas erzeugte, um so mehr erzeugte ich selbst auch ein Ungleichgewicht in mir und konnte nicht verstehen, warum dies und jenes mit mir und um mich herum geschah icon_rolleyes icon_smile

Und dabei brachte Myriel viele Hinweise...doch ich erkannte sie einfach nicht. Dieses Nicht-erkennen dauerte bei mir tatsächlich Jahre icon_lol . Es waren Jahre des Lernens und führt hin zum in sich Erkennen und des Annehmens icon_smile

So wie Du schreibst liebste Myriel...

Zitat

Das "Licht bringen" hat für mich eine konkretere Greifbarkeit bekommen.


Das Licht und die Dunkelheit gehen einen gemeinsamen Weg...
So wie es den Tag und die Nacht gibt

Es fühlt sich an wie ein in's Lot bringen...das richtige Maß icon_smile
Ein hin und her pendeln in harmonischer Schwingung...das Gleichgewicht herstellen.

Liebe Myriel, Du hast mit Deinem Beitrag sehr viel Licht durch meine Nebelwand scheinen lassen icon_smile ,
so konnte ich der Myriel in mir sehr nahe treten icon_smile

03_ananasha

Von Herzen alles Liebe
Sheri'Ana
Liebe Kerstin Myriel, danke für deine Worte an mich . Ich werde immer besser in dem einfach nur zu sein . Im Moment hilft mir dabei gerade ein Sprichwort : Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens : zulassen, weglassen, loslassen . Immer wenn ich Widerstände in mir spüre oder im Außen rufe ich diese drei Worte in mir auf. Das klappt erstaunlich gut .
clap
grouphug Herzensgrüße an dich und alle Monika Myriel
Liebe Sheri'Ana,

das ist so schön. AN'ANASHA für das Teilhaben-lassen an Deinen Erkenntnissen. Und das Licht, das jetzt durch die Nebelwand fällt, wird die Nebelwand nach und nach auflösen. Es wird auf ewig da sein. Es ist Dein eigenes Licht, das neu geboren wurde. Und wenn Du mal nicht weiter weißt, dann schaue nur auf dieses Licht und wisse.

Myriel steckt in jedem, nicht nur in denjenigen, die sie als kosmische Mutter oder in ihrer Engelsgruppe haben. Sie ist jeweils in unterschiedlicher Ausprägung und Bedeutung für das eigene Sein präsent. Ich konnte sie als meine kosmische Mutter sehr lange auch nicht erkennen, greifen, fühlen. Es war wie eine weiße Fläche auf einer Landkarte, in die ich nicht vordringen konnte. Von mir noch unentdecktes und verborgenes Land. Wie ein nicht betretbares Feld. Irgendwann in diesem Jahr öffnete sich dann dieses Tor. Endlich. Und mir wurde klar, warum. Es ist eine Kraft, die die weibliche Göttlichkeit trägt. So, wie das jede kosmische Mutter in sich trägt. Und mit meinem Bewusstsein war ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht soweit, um diese Prozesse, die sie in Gang setzt, zu erfahren und zu vollziehen. Die weibliche Göttlichkeit trägt die Fähigkeit in sich, sich der eigenen Dunkelheit zuzuwenden, um sie in's Licht zu bringen. Es ist das Weibliche, das Attribute wie Sanftheit, Vergebung, Annehmen, Hingabe, Stille, Intuition, nach Innen gehen trägt. Das, was in unserer Welt bisher einfach fehlt, da das Männliche dominiert. Und das, was erst wirken kann, wenn das Männliche und die Trennung zur Gänze durchlebt wurden. Es ist das Weibliche, das in dieser Zeit den Ausgleich zum Männlichen bringt und der Wunsch nach Einheit, der dies in Gang setzt. Und diese Türöffnung geschah in dem Moment, wo ich mit meinen männlichen Methoden und Anteilen "am Ende" war und mich dem Willen Gottes hingegeben habe. Als ich aufhörte, zu kämpfen und bereit war, meinen eigenen, getrennten Ego-Willen aufzugeben.

Das Göttliche trägt den übergeordneten Blick auf alles. Das, was uns alles mit den Augen Gottes sehen lässt, mit dem Großen Geist, dem Willen Gottes. Die Augen, die größere Zusammenhänge sehen und tiefere Bedeutungen, die noch weit über die der Seele hinausgehen können. Und Myriel im Speziellen wirkt mit dem Mystischen Heilgeist. Das war demnach auch sehr lange ein Fragezeichen für mich. Doch erst seit einiger Zeit verstehe ich. Ich verstehe mit meinem Herzen und meinem ganzen Sein.
Was bedeutet Mystischer Heilgeist? Es stecken folgende Bestandteile darin: Mystik, Heil(ung) und Geist. Es ist somit das Geistige, das durch und mit der Mystik heilt. Oder das Mystische, das durch den Geist heilt.
Die Mystik ist das Wissen der kosmischen Zusammenhänge, der Schöpfungsprinzipien, die seit Anbeginn der Zeit in den verschiedensten Mysterienschulen gelehrt wurden. Es ist das hohe Wissen aus Atlantis und auch vieler Kulturen, Lehren usw., z.B. durch Toth in Atlantis. Die Geheimlehre, die Lehre, auf deren Basis auch Jesus lehrte, da er sie in Ägypten lernte. Es ist das Geheimwissen, das sich durch all die Zeitalter erhalten hat. Die Hermetik, das Kybalion. Es ist die Lehre der Einfachheit der Schöpfung, der Bauplan Gottes für die Welt, die Weltenformel, die Alchemie des Lebens, die Lehre der kosmischen Prinzipien, aus denen alles Leben und alle Schöpfung besteht, entsteht und vergeht. Es ist das Wissen, das in unserer westlichen Zivilisation durch die Inquisition verloren ging.
Heilung bedeutet Ganzwerdung. Das Erkennen des eigenen Selbstes als alles, was ist. Das Dunkle, sowie das Lichte. Das, was wir bisher durch traumatische Erfahrungen oder Konditionierungen von Außen in uns abgetrennt oder abgelehnt haben oder als Fremdprägung für uns angenommen haben, setzen wir als unser eigenes Sein wieder zu einem Ganzen zusammen und sortieren aus, was nicht zu unserem eigenen, individuellen Ausdruck gehört.
Der Geist ist der Wille. Des göttliche Feuer, das alles durchdringt. Unser Ego-Wille oder der göttliche Wille, der sich durch unsere Seele in und durch uns ausdrückt. Geben wir unseren getrennten Ego-Willen auf und geben uns dem Willen Gottes hin, so sind unsere Schöpfungen im Einklang mit Gott und damit mit uns selbst und mit unserer Seele.
Der mystische Heilgeist Myriels ist somit die weibliche Kraft, die Geist, Seele und Körper miteinander verbindet, durch die weibliche Kraft der geistigen Mysterien. Indem sie den Ausgleich zum Männlichen bringt und die Verbindung von oben und unten, zwischen dem irdischen Menschsein und dem göttlichen Licht-Liebe-sein. Die Kraft, die es ermöglicht, den hohen Geist bis in die tiefsten körperlichen und physischen Strukturen zu bringen. Den Willen Gottes zu kennen und ihn zu verwirklichen. Denn es ist die Kraft, die sich dem eigenen Dunkel stellen kann. Die es annehmen kann, vergeben kann, die dem männlichen Kämpfen und dem steten männlichen Drang, zu tun, zu verstehen, zu trennen usw. den notwendigen Ausgleich bringt. Sie vereint Wissen, Herz und Menschlichkeit. Und sie kann heilen, was wir noch alles in unseren dunklen Kammern in unserem Unterbewusstsein an Verletzungen, Ängsten, Traumata usw. tragen. Sie hilft uns, uns unserer eigenen Dunkelheit zu stellen. Unseren eigenen dunklen Seiten. Um sie in uns anzunehmen. Um das Männliche und das Weibliche miteinander in Ausgleich zu bringen, denn das Weibliche kann annehmen. So strömen in dieser Zeit verstärkt unsere dunklen Erinnerungen nach oben und unsere lichtesten Anteile nach unten, um sich in unseren Herzen zu heilen und zu vereinen. Die weibliche Kraft Myriels trägt dabei die weibliche Kraft der Mysterien und den weiblichen Willen. Das weibliche Wissen um die Schöpfung, um den Willen Gottes bzw. der Göttin. Merlin trägt das männliche Wissen. Wobei Wissen nicht Wissen mit dem Verstand bedeutet. Sondern Wissen aus der eigenen Erfahrung und der eigenen inneren Weisheit, Wissen mit dem göttlichen Blick für alles, mit dem ganzen eigenen Sein. Und das Weibliche und Männliche gibt jeweils die (Aus)Richtung vor. Es ist der Geist. Der Geist, der über alles "herrscht" und in allem ist. Der Geist, der Einfluss auf unsere Seele und unseren Körper hat. Der Geist, der auch Bewusstsein ist, Inspiration, Wahrheit. Der Geist, der uns führt und leitet und der Geist, der auf alle Ebenen Einfluss hat. Erkennen wir in unserem Bewusstsein etwas, so verändert dies alles in unserem Sein. Denn dann verändern wir unseren Willen. Eine Erkenntnis hat so Einfluss auf unsere Gedanken, Gefühle, unseren Körper und somit auf unser gesamtes Sein. Es ist unsere Kraft, die am Höchsten schwingt und die größte Kraft der Veränderung trägt. Und dies geschieht dann einfach. Denn unser Wille geschehe. Wir brauchen nur erkennen, dann geschieht Veränderung von alleine. Auf allen Ebenen. Denn was wir einmal erkannt haben, kann nicht weiter bestehen, wenn wir es nicht wollen. Es ist ein übergeordnetes und zugleich tiefes Erkennen. Und es hat nichts mit dem Verstand oder unseren Gedanken zu tun. Es ist mehr ein Erkennen, das alle Ebenen miteinander in göttliche Harmonie bringt. Das alles ausrichtet. Es ist jenseits dessen, was wir körperlich und seelisch erfahren und begreifen können. Es ist das Wissen um die Schöpfung. Der Geist Gottes. Das Erkennen des Göttlichen Plans, des Willen Gottes. Und dieses Erkennen heilt und verändert. Wir können diesen Willen aber auch aus unserem Ego speisen, denn es ist unser Gott-gegebener, freier Wille. Wir können vollkommen frei entscheiden, was wir erschaffen wollen. Und Gott liebt uns, egal für was wir uns entscheiden. Speisen wir unseren Willen mit unserem Ego, führt dies zu Trennung, Zerrissenheit, Zweifel, Unzufriedenheit, usw., da wir keinen übergeordneten göttlichen Plan erkennen können und leben wollen. Wir fühlen uns getrennt und erschaffen uns voneinander getrennte Dinge, statt eine harmonische Schöpfung.

Dieser Prozess des Ausgleichs und der Verschmelzung zwischen Männlich und Weiblich erzeugt zuerst eine Pendelbewegung. Dieses Hin-und-her, Rauf-und-runter im eigenen Befinden und Bewusstsein. Es ist ein Hin und Her zwischen den beiden Polen, zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen, zwischen dem Dunklen und dem Lichten, dem Alten und dem Neuen, dem Ego und der Seele. Es geschieht, um einen Ausgleich herbeizuführen. So erfahren wir zuerst das eine Extrem, dann das Andere und dann findet ein Ausgleich in der Mitte statt, eine Verschmelzung. Die Verschmelzung vom Entweder-oder zum Sowohl-als-auch. Durch diese Vereinigung in unserem Herzen öffnet sich unser Herz und wir können die Liebe und das Licht immer mehr sein und zum Ausdruck bringen. Denn darum geht es. Die Liebe zu verkörpern. Die höchste Schwingung in der dichtesten Form erfahrbar zu machen. Die Liebe Gottes, die alles so liebt, wie es ist. Es ist die Göttlichkeit im Menschen.
Und dazu gehört, dass wir uns unserer eigenen Dunkelheit stellen. Unserer eigenen Weiblichkeit, die durch all die Zeiten so viele Verletzungen erfahren hat und noch mit sich trägt und die wir verleugnet und verdrängt haben. Von der wir uns selbst getrennt haben. Deswegen ist das, was als unser menschliches Erbe nach oben kommen möchte, meist sehr durch Verletzungen, Ängste und Traumata geprägt und durch verschiedenste Konditionierungen und (Glaubens)Muster getrennt von uns. Diese transformieren sich dann auf allen Ebenen, also körperlich, emotional, mental, spirituell und in unserem Verhalten. Durch die Befreiung unserer Dunkelheit, befreien wir unsere eigene Weiblichkeit, unsere Liebe und unsere Göttlichkeit und kommen so immer mehr in einen inneren Ausgleich. Einen Ausgleich der Pole und einen Ausgleich zwischen Körper, Seele und Geist. Es vereint sich alles immer mehr zu dem einen Sein, das wir sind. Sämtliche Trennungen werden überwunden. Das Männliche verliert seine Dominanz und das Weibliche kommt in seine Kraft, so dass beide harmonisch miteinander wirken. Es bekommt alles immer mehr eine gemeinsame Ausrichtung. Die Ausrichtung entsprechend dem Willen Gottes, der zu unserem eigenen Willen wird.
Denn Gott liebt alles gleichermaßen, stellt keine Bedingungen, gibt keine Begrenzungen vor und hat keine Erwartungen. Und das ist es, was wir dadurch in uns erkennen können. Denn wenn auch wir alles in uns annehmen, können wir das Pendel zum Stillstand bringen, diese innere Zerrissenheit beenden. Diese Gefühl, dass wir uns nur für eine Sache entscheiden müssten, aber doch alles irgendwie wollen. Wenn wir erkennen, dass wir alles selbst sind und immer wieder neu wählen können, hört die extreme Schwingung auf und wir fühlen uns als Eins in uns und als Eins mit allem. Denn dieses Schwanken zwischen den Extremen, zwischen den getrennten Anteilen, braucht es dann nicht mehr. Denn wir erkennen, wer und was wir sind. Es wird dann ein gemeinsamer, harmonischer Tanz der Pole. Ein Raum, in dem alles sein darf und sein kann, entsteht und wieder vergeht.

Diese weibliche, göttliche, ausgleichende Schwingung trägt jede kosmische Mutter in sich. Also jeder. Jeweils mit anderen Attributen. Bei Myriel sind es speziell diese Verbindung zwischen den Welten durch das weibliche Wissen der Schöpfung, die weibliche Mystik, die weibliche geistige Kraft des Willens. Der Wille, der die göttliche Gnade trägt. Deswegen ist sie auch die höchste Hohepriesterin. Denn Hohepriester/innen tragen ja dieses früher geheime Wissen durch ihre vielen menschlichen Erfahrungen und teils extremen Schulungen in sich. Früher war dieses bereits in Männlich und Weiblich getrennt. Es gab die Priesterinnen, die die weibliche Seite verkörperten und lebten (Mond) und die Priester, die die männliche Seite verkörperten und lebten (Sonne). Und dennoch ist ein Hohepriester/in heute nicht mehr ein Hohepriester/in wie einst. Dieses Wissen und diese Erfahrungen sind in vielen Menschen, an die heutige Zeit angepasst, erweitert und präsent. Es ist einfach das Wissen über die Schöpfung und die Anwendung der Schöpfungsprinzipien. In vielen Filmen bspw. ist es zu finden, in Büchern, Liedern, Kunst, aber auch bei Kindern, Müttern usw.. Es ist jetzt einfach die Zeit, dass dieses Wissen in allen Bereichen wieder präsent in der Gesellschaft wird. Über so viele Jahrtausende musste es geheim gehalten werden, um sich jetzt wieder zu zeigen. Ganz offen, einfach und für jeden. Nicht nur für wenige Eingeweihte. Denn jetzt wird es gebraucht, um einen Wandel der Gesellschaft zu bewirken. Wir dürfen uns gegenseitig wieder an dieses Wissen erinnern, indem wir das, was wir selbst erkannt haben, mit anderen teilen. So kann es in der heutigen Zeit den Weg zu den Menschen finden und sich in ihnen verschmelzen. Denn es braucht Männlich und Weiblich, damit Schöpfung geschehen kann und damit wir uns selbst erkennen können.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Liebe Monika Myriel,

das klingt schön. Und vergiss zwischendrin das Erlassen nicht. Und verlassen ist manchmal auch sinnvoll, genau wie belassen. Das mit dem "...lassen" ist eine gute Sache, merke ich gerade. Ich kenne es ähnlich mit dem "...schauen". Anschauen, Durchschauen, dann Wegschauen. In der Reihenfolge.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Liebe Kerstin Myriel
Wie recht du hast mit dem Ausgleich von männlichen und weiblichen Energien, in uns und um uns in der Jetztzeit...Ich liebe zum Beispiel das Wirken in der Nacht für die Menschen und Lady Shyenna...für mich ist die Dunkelheit etwas vertrautes, geborgenes und überhaupt nichts negatives...Und ich wirke sehr gerne mit meiner kosmischen Mutter Myriel fürs Kollektiv, indem der mystische Heilgeist in Redekreise mit Kindern, Jugendlichen und Eltern mit einfließt und das Sprechen aus dem Herzen nicht nur den Verstand, sondern auchvdie Seele erreicht...bei den Kindern der Neuzeit genügt oft ein tiefer Blick...und alles wichtige ist gesagt....
Ein großes An anasha an alle Seelenlichter, die vereint das Feld der Myriel gerade weben und ehren...
Weiche weibliche Meeresgrüße von Sandra Myriel
Liebe Sandra Myriel,

AN'ANASHA für Deine Zeilen. Ja, die Nacht habe ich auch sehr gerne. Besonders der frühe Morgen. Dann, wenn es noch dunkel ist, alles noch schläft und eine tiefe Ruhe spürbar ist. Und abends oder nachts liebe ich es, wenn ich in die Sterne schauen kann. Denn sie sind tagsüber nicht zu sehen. In der Dunkelheit fühle ich auch wie eine Geborgenheit, ein Gefühl, nicht gleich gesehen zu werden und dadurch irgendwie "sicher" zu sein. Die Dunkelheit läd deswegen zur inneren Einkehr ein, um im eigenen Inneren auf Reisen zu gehen und zu erkennen. Physisch, wie auch seelisch-geistig.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Erste Seite Vorherige Seite Seite 2 / 2 (8 - 13 von 13 Insgesamt)