Blog von Kerstin Myriel Wittig

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Bewusstseinslagebericht Juli/August 2017


Vielleicht bist Du tief eingetaucht in die Welt Deiner Träume und Visionen. Vielleicht hast Du tief für Dich erkannt, dass alles, was Dir begegnet, sein darf, denn es ist von und durch die Liebe entstanden. Vielleicht hast Du für Dich Deine Wahrheit gefunden, was für Dich Leben bedeutet und wofür Du hier bist. Denn es geht nur um Dich. Um nichts anderes. Und wenn Du dabei das Gefühl hast, dass Du Dich dabei selbst verlierst, dass Du Dich ausziehst und entblößt, während Du Deinen Weg weiter und weiter gehst, so beschreibt es genau das, was passiert. Du ziehst Dich aus, um schließlich nackt als Du selbst dazustehen. Völlig frei, völlig schutzlos, ohne Sicherheit. Dann gibt es nur Dich. Du bist alleine. Im Moment. Es ist nichts. Und doch darf alles sein. Das pure Sein, das sich Dir zeigt. Dein wahres Zuhause. Der Frieden in Dir. Du bist angekommen, wo Du schon immer hin wolltest. Und es ist so viel weniger, als Du erwartet hast und birgt doch so viel mehr. Und obwohl Du gefunden hast, was Du schon immer gesucht hast, geht die Reise doch immer weiter. Jetzt liegt es an Dir, es anzunehmen oder weiterhin zu suchen, was sich Dir bereits direkt vor Deinen Augen offenbart hat. Die Einfachheit des Seins.

Es findet eine allumfassende Entwicklung zu mehr Mittigkeit auf allen Ebenen statt und damit verbunden ist eine tiefere Anbindung an höhere Seinsebenen möglich. Bereits seit Monaten wurden nach und nach entsprechende Ebenen bearbeitet, indem sie in den eigenen Fokus und das eigene Bewusstsein gerückt sind, um mehr Bewusstsein und Veränderung zu bewirken. Im Zwischenmenschlichen zeigt sich dies bspw. zwischen Außen und Innen in Form von Extrovertiertheit und Introvertiertheit, starkes nach Außen gerichtet sein (Missionieren, Überstülpen, im Mittelpunkt stehen, Anerkennung, Aufmerksamkeit wollen) oder starke innere Einkehr (sich zurücknehmen, sich nicht wichtig genug nehmen) bis hin zu Extremen, wie sich im Außen verlieren oder sich vom Umfeld wie abschotten. Einem sich verlieren zwischen dem Eigenen und Fremden, zwischen Sein und Nicht-Sein. Auf der senkrechten Ebene erfahren wir es zwischen den Polen des Menschsein und Göttlichsein, von Geist und Körper, dass wir uns sehr in irdischen Belangen verstricken oder uns nur noch dem Göttlichen/Geistigen zuwenden und alles Alltägliche und Irdische vernachlässigen. So gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie es sich zeigen kann, z.B. zwischen Weltlichem und Spirituellem, im Zeitlichen zwischen einem Festhalten an Vergangenem oder Träumen von der Zukunft oder allgemein zwischen männlich, weiblich und kindlich bzw. zwischen einem kindlich-freudvollen und einem erwachsenen Sein. Desweiteren bspw. noch in einem Hin-und-Her zwischen Verstand und Intuition/Bewusstsein, Gedanken und Gefühl oder einem Wechsel zwischen Dunkel und Licht, Illusion und Wirklichkeit, Lüge und Wahrheit, auch zwischen Aktivität und Passivität, Tatendrang und Trägheit, Leere und Fülle, von Sein und Nichtsein, von Leben und Tod usw.. In verschiedensten Bereichen zeigten sich in letzter Zeit immer wiederkehrende Wechsel zwischen zwei „Zuständen“, ein gefühltes Auf-und-Ab oder Hin-und-Her im eigenen Befinden oder auch ein Hin-und-hergerissen-sein zwischen und innerhalb dieser Welten mit einem sich wechselnden darin verlieren. Das kann manchmal zu einem Gefühl von Desorientierung oder Verwirrung führen, da sich dabei auch intensiv mentale Strukturen zeigen können, die diesem Prozess der „erhöhenden Vermittung“ (also dem sich Einpendeln in der Mitte auf einer höheren Ebene) noch im Wege stehen. Denn diese teils extremen Schwankungen konnten und können meist nicht nachvollzogen werden und dies kann und konnte zu Schwammigkeit oder Diffusität führen, oder bildlich gesprochen, einem Gefühl und Zustand, nicht mehr zu wissen, wo oben und unten ist und wo man nun gerade steht. Ein sich selbst verlieren in den Wirren des Geschehens. Da es in verschiedenen Bereichen geschieht und dies in einem wechselnden Zusammenspiel, führt dies zu einem Befinden, das ständig im Wandel und immer wieder anders ist. Es passieren verschiedenste Kombinationen und Varianten, die es für das menschliche Begreifen und den menschlichen Umgang damit schwer macht. In den verschiedensten Bereichen zeigen sich die Extremen bzw. die Polaritäten, um sich in einem finalen und vereinigenden Prozess in der Mitte einzupendeln. Gleichzeitig findet so eine Anhebung auf eine neue Ebene statt, die verbunden sein kann mit einer vollkommenen Neuausrichtung des eigenen Lebens. Eine neue Bewusstseins- und Seinsebene kann jetzt erreicht werden und sich erden und stabilisieren. Vieles kommt so zum Ausgleich und in die Mitte. Ein Eintreten in oder eine Ausdehnung des Ich-Bin, des Christusbewusstseins, ein Ausstieg aus dem Massenbewusstsein, eine Verlagerung der eigenen Ausrichtung von der horizontalen Ebene (Trennung, 3. Dimension) in die senkrechte Ausrichtung in uns (Einheit, 5. Dimension) oder eine noch tiefere Anbindung kann stattfinden. Von Ein-Dimensionalität zu Mehrdimensionalität, von Nacheinader zu gleichzeitig, von entweder-oder zu sowohl-als-auch, von getrennt sein zu eins sein, von Vielem zu einem vielfaltigen Einen, vom Ernst des Lebens zum Spiel des Lebens mit innerem Frieden und äußerer Gelassenheit.
Dies kann noch einige Zeit für innere Unruhe und starke Befindlichkeitsschwankungen führen. Doch je mehr wir uns über die verschiedenen Extreme und deren Auswirkungen auf uns selbst und unser Umfeld bewusst sind, desto leichter wird es. Nach dem Sturm folgt die Stille und alles, was morsch, nicht mehr stabil oder fest genug verankert war, wird mitgerissen. Es ist wie ein durchgeschüttelt werden auf allen Ebenen, damit sich dann alles neu sortieren und stabilisieren kann. So mussten auch viele tiefe Themen und emotionale Verletzungen, an die wir bisher noch nicht herangekommen sind, sich jetzt öffnen, uns bisher nicht zugängliche Fähigkeiten, Informationen und Möglichkeiten offenbaren und wir uns auf unsere in uns wohnende ureigene Kraft besinnen. Wir mussten auf uns selbst zurückgeworfen werden, damit wir endlich aus unserer ureigenen Quelle schöpfen können. Wir mussten die Wahrheit von der Lüge unterscheiden lernen, unsere Intuition/Wahrnehmung kennen lernen, unsere Seele als unsere innere Autorität etablieren, neues Wissen erhalten, um an einem Punkt zu stehen, an dem wir nicht mehr weiter können. Ein Punkt, der uns erst ermöglicht, Ballast abzuwerfen, etwas Großes in unserem Leben anzunehmen und zugleich loszulassen und uns gleichzeitig vollkommen neu auszurichten, um uns selbst in unserem Licht anzunehmen. Bisher hielten wir vielleicht noch an Altem und Gewohntem fest, haben uns noch mehr mental entschieden, hatten keine Pläne für unsere Zukunft, die unserem Lebensplan entsprachen oder konnten unser eigenes Licht nicht sehen und annehmen. Jetzt stehen wir an einem Punkt, an dem wir alles, was uns noch bindet von allen möglichen Seiten beleuchten können und uns jetzt umfänglich bewusst wird, was geschieht und was wir nicht mehr wollen. In dem Moment, in dem wir dies erkannt haben und uns neu ausrichten hin zu dem, was wir wirklich für uns und unser Leben wollen, können wir das Alte loslassen. Dies kann tiefgreifende und intensive Folgen haben, denn es sind Ebenen, die wir in uns bisher vielleicht nicht mal mehr erahnen konnten, da wir sie so tief in uns vergraben hatten. So kann es wie Explosionen geben, wie ein Aufsprengen des Feuerwerks am Himmel, wenn dies geschieht. Wie eine Raupe, die Ihr Concon aufsprengt und als Schmetterling die Welt neu entdecken kann. Es ist ein Schritt, der von uns sehr viel Mut erfordert. Denn er hat tiefgreifende Auswirkungen, denen wir uns jetzt bewusst sind. So stehen wir an einem Punkt, an dem wir wählen können. Und am Ende bedarf es nur einer Entscheidung von uns. Ein Ja zu uns selbst, eine klare Ansage für unser Leben und es wird geschehen.

Nach diesen intensiven Prozessen oder durch diese und den intensiven Vorbereitungen und Integrationen der eigenen Schatten, kann eine übergeordnete Phase der Integration des Neuen kommen. Wie eine Ruhephase, die uns ermöglicht, die Veränderung zu begrüßen und im Alltag umzusetzen.
Auch sind wir dann aufgerufen, uns bewusst damit auseinander zu setzen, wie wir uns selbst sehen und uns selbst im Kontakt und Interagieren mit unserem Umfeld, anderen Menschen und der Welt. Wir können uns und unseren Platz und unsere Aufgabe neu definieren und anders mit den Gegebenheiten umgehen. Der Ballast, den wir zuvor losgelassen haben, lässt uns voller Leichtigkeit in neue Höhen aufsteigen.
So ist auch immer mehr zu beobachten, wie sich die alten Strukturen um uns herum und in uns immer mehr verdichten und die Grenzen immer enger gesteckt werden. Wir selbst können immer freier werden. Dies zeigt die beiden Spiralen immer deutlicher. Denn auch die Befreiung und das Aufwachen werden immer deutlicher sichtbar im Kontrast der Gegensätze. Die eine Spirale, die immer weiter in die Enge führt und nach unten zieht und die andere Spirale, die immer mehr in die Freiheit und Einheit führt. So können wir immer deutlicher erkennen, wo wir selbst stehen und wo die Entwicklung hingehen kann, wird und muss. Denn auch, wenn die nach unten gehende Spirale sich immer mehr verengt, so wird der Prozess dahin führen, dass jeder, der sich in dieser Spirale befindet über kurz oder lang aus ihr aussteigen wird. Denn die Enge, die sie immer mehr erzeugt, wird immer drückender und erdrückender und die Widersprüche, Unstimmigkeiten, „Fehler“ und Missstände immer deutlicher, bis es niemand mehr darin aushalten kann. So sind auch wir dazu aufgerufen, uns damit zurecht zu finden, dass es noch beide Spiralen gibt. Dass es noch die Welt mit ihren Grenzen, Regeln, Ängsten, Manipulationen, Gewalt, Druck, Macht, Lügen, Ego, usw. gibt und dass wir uns darin bewegen. Auch, wenn wir vielleicht für uns den Weg herausgefunden haben, so gibt es Menschen, für die dies die Realität und Wahrheit ist und die sich darin noch scheinbar wohlfühlen. Denn es ist gewohnt, vertraut und bekannt. So liegt es jetzt an uns, einen Weg zu finden, wie wir mit unserem immer ausgedehnteren Bewusstsein und den Gegebenheiten ein Miteinander finden, bei dem wir zu uns selbst stehen können und mit den Gegebenheiten in Frieden sein können. Dies kann die Familie, die Arbeit, das Umfeld oder das Weltgeschehen betreffen. Wir können jetzt einen neuen Platz und eine neue oder veränderte Aufgabe für uns definieren. Und wir können erkennen, dass auch wir uns selbst in bestimmten Bereichen noch in der Abwärts-Spirale befinden.

So führt uns der Weg in die Mitte. In die Mitte, aus der alles möglich ist, aber nichts sein muss. Die Mitte, die Stille, Ausgleich, Harmonie, Gleichgewicht bedeutet und Frieden ist. Frieden bedeutet, zwischen den Dingen zu stehen mit der Möglichkeit, dass alles sein darf. Es ist das Ende des Kampfes/des Täterseins, das Ende des Opferseins, das Ende des Helfens, um etwas verändern zu wollen. Im Frieden sein mit dem, was ist und wie es ist.
Wenn wir in unserer Mitte sind, dann sind wir voll und ganz im Moment, im Hier-und-Jetzt. Voll und ganz bei dem, was wir gerade tun. Wir schweifen nicht ab in Gedanken an Erinnerungen, an Pläne oder Sorgen für die Zukunft. Wir wünschen uns nicht, jetzt woanders zu sein oder etwas anderes zu tun. Wir gehen ganz und gar auf in dem, was ist und mit dem, was wir tun. Es ist das, was auch als Flow bezeichnet wird. Ein Vergessen von sich selbst, ein Verschmelzen mit dem, was ist, der ewige Moment, ein Vergessen von allem, was um einen herum ist, eine Zeitlosigkeit. Und das mit einem so unbeschreiblich und durchdringenden und sanften Gefühl der Erfüllung, Dankbarkeit und Freude, das einfach ist.
Was vielleicht hilft, in die eigene Mitte zu kommen, ist, wenn es möglich ist, die Augen zu schließen und dann einige ganz tiefe Atemzüge bis in den Bauchraum zu nehmen. Das führt zu innerer Ruhe und kann auch ganz leicht im Alltag angewendet werden. Je mehr die Atmung tief und in den Bauch ist (Bauch geht nach außen beim Einatmen), desto mehr sind wir in unserer Mitte und somit ganz bei uns selbst und in unserer Kraft. Der Atem, der mit dem Element Luft verbunden ist und das Element ist, das alles miteinander verbindet. Und es ist das Element, das nicht sichtbar ist und so alle Welten, das Sichtbare und das Unsichtbare, miteinander verbindet. So verbindet Dich Dein Atem mit Dir, mit der Welt und mit allem, was ist. Er verbindet die Materie und die Nicht-Materie in Dir und Dich mit aller Materie und Nicht-Materie, mit allem Sichtbaren und Unsichtbaren. Mit Himmel und Erde und alle Welten dazwischen und darüber hinaus.

So kann auch das Thema Anerkennung oder Selbstwert in das eigene Bewusstsein kommen. Fühle ich mich wert, zu sein? Fühle ich mich geliebt, geschätzt, so zu sein, wie ich bin? Oder habe ich Angst, ich selbst zu sein und glaube, ich müsste oder dürfte nur etwas Bestimmtes sein, um geliebt oder wertvoll zu sein? Suche ich so vielleicht nach Anerkennung, nach Bestätigung, dass ich „gut“ bin? Oder fühle ich mich oft klein, weniger wert und glaube es selbst nicht, dass ich geliebt werde, wenn ich so bin, wie ich wirklich bin? Oder fühle ich mich mehr wert, als andere? Mache ich mich größer, als andere? Oder belohne ich mich selbst? Durch ein leckeres Essen, etwas, das ich mir kaufe, etwas, das ich mir gönne, weil ich es „mir verdient haben“.
Damit eng verbunden ist das sog. Drama-Dreieck. Der Themen-Komplex von Täter-Opfer-Helfer/Retter. Es ist die jeweilige Rolle als Ausdruck des eigenen Selbstwertes. Auch kann es seinen Ausdruck finden als Anpasser-Angreifer-Flüchter oder durch das Verhalten aus unserem instinktiven Reptiliengehirn als Kampf-Flucht-Starre. Der Täter, der sich über andere stellt, sich für seine Sachen einsetzt, Schwächere, Opfer braucht, die wiederum sich unfähig, klein fühlen. Der Täter übernimmt die Verantwortung für das Opfer, das wiederum seine Verantwortung abgibt. Der Täter möchte andere für seine Zwecke einspannen, missionieren, überstülpen, besser sein, stärker sein, gewinnen, verändern. Er fühlt sich mächtig und fähig. Das Opfer gibt gerne Verantwortung ab und fühlt sich ohnmächtig und hilflos. Der Helfer/Retter ist die Rolle, in der wir im Täter-Opfer-Spiel dem Opfer helfen wollen, gegen den übermächtigen Täter oder den Täter zur Vernunft oder einem anderen Handeln zu bringen. Der Helfer wird somit durch sein Handeln selbst zum Täter. Er hat die Absicht des Helfens und wird zum Täter. Der Helfer/Retter als sog. Gutmensch dem Opfer und/oder dem Täter ihre eigene Kraft, für sich selbst die Dinge in Ausgleich zu bringen. Wir nehmen als Helfer/Retter anderen ihre Macht und wollen verändern, was ist. Wir glauben, dass andere uns brauchen, um voran zu kommen. Helfen als Ausdruck der eigenen, geglaubten Unzulänglichkeit, die auf das Außen projiziert wird und dort „behoben“ werden will. Helfen im Sinne von Anderen helfen, statt sich selbst zu helfen. Helfen im Sinne von sich selbst verleugnen und die eigenen Anteile im Außen verändern wollen. Helfen als ein Ausdruck der Trennung von sich selbst, von den eigenen Anteilen, die zwar erkannt werden, aber nicht dort gesehen und angenommen werden, wo sie tatsächlich sind. Deswegen ist Helfen auch immer damit verbunden, etwas verändern zu wollen und nicht die Wahrheit, Ganzheit und Vollkommenheit sehen zu können, in dem, was ist.
Wir tragen alle diese Rollen in uns und oft ist es so, dass im Zwischenmenschlichen die Rollen wechseln. Mal sind wir Opfer, dann Helfer, mal Helfer, dann Täter. Mal Täter, dann Opfer. Wenn wir z.B. zwei Menschen sehen, die sich streiten, wo der eine den Anderen beschuldigt und vielleicht sogar handgreiflich wird. Der eine ist Täter, der andere Opfer. Der Täter stellt sich über das Opfer und spielt so seine scheinbare Dominanz, seine Größe, seine Macht aus, droht, fordert, greift an usw.. Das Opfer fühlt sich klein, hilflos, ausgeliefert, verteidigt sich vielleicht, rechtfertigt sich, erklärt sich, geht in Abwehr und Verteidigung, Flucht oder verfällt in Starre. Dies kann in allen möglichen Bereichen sein, nicht nur wenn sich große Nationen bekriegen, die Polizei zu einem Unfall gerufen wird, sondern auch, wenn wir unbewusst vielleicht gewisse Erwartungen an jemanden haben oder uns nicht trauen, nein zu sagen. Immer dann, wenn wir über etwas bestimmen wollen, etwas nach unseren Wünschen lenken wollen (Täter) oder wenn wir andere über uns bestimmen lassen, uns von anderen lenken lassen, uns unfähig fühlen (Opfer). Als Helfer erkennen wir, vielleicht unbewusst, die Rolle des oder der Anderen und wollen helfen, Gutes tun, verändern und greifen in das Täter-Opfer-Spiel ein. Im Glauben, zu helfen und Gutes zu tun, werden wir so selbst zum Täter und die Rollen können sich dann ändern. Das Opfer wird zum Helfer, der Täter zum Opfer, der Helfer zum Täter. Der Helfer nimmt die Rolle des Täters ein, um dem Opfer zu helfen und den Täter zur Rechenschaft oder Vernunft zu bringen und ihn zu überführen. Worauf der Täter zum Opfer wird und das frühere Opfer eventuell zum Helfer, indem es den Täter, der jetzt Opfer ist, verteidigt. So entsteht das gleiche Spiel mit vertauschten Rollen. Ein Spiel, das von keinem gewonnen werden kann und bei dem es nur Verlierer gibt. Denn so handelt keiner der Beteiligten wirklich aus seiner Mitte, sondern unbewusst geht es nur darum, dieses Spiel von Täter-Opfer-Helfer zu spielen. Das Spiel, das für all die Kriege, Konflikte, Streitigkeiten, Leid und Disharmonien in der Welt verantwortlich ist. Für das Drama in der Welt und in unserer Welt. Wenn wir dieses Spiel erkennen und uns unserer jeweiligen Rolle bewusst werden, können wir das Spiel beenden oder gar nicht erst mitspielen. Wir können aus unserer Mitte heraus und ohne in eine der Rollen einzusteigen, anders mit der Situation umgehen. Wenn uns bewusst wird, was geschieht oder was geschehen könnte, können wir etwas verändern. Wir können nein sagen zu diesem Spiel und das Drama nicht bedienen. Wir können ihm unsere Energie entziehen und so im Frieden und aus unserer Mitte heraus handeln, anstatt in Mitleid, Kampf, Veränderungsdrang, Machtspielen, Verletzungen, Streitigkeiten, Zerwürfnissen oder Beschuldigen zu verfallen. Was diese Handlung beinhaltet oder ob vielleicht ein Nicht-Handeln das Bestmögliche ist, was wir tun können, werden wir dann in jeder Situation selbst in uns fühlen und erkennen können. Und es können ganz ungewöhnliche Dinge sein, die wir bisher vielleicht noch nicht getan haben. So ist es an der Zeit, zum Pionier zu werden und hier auszuprobieren, zu entdecken und mit kindlicher Freude und Leichtigkeit zu experimentieren. Wenn wir aus diesem Täter-Opfer-Helfer-Spiel aussteigen bzw. gar nicht erst einsteigen, übernehmen wir wieder selbst die Verantwortung für uns und werden so erst wirklich zu Handelnden, da wir aus einer Fülle an Möglichkeiten wählen können, anstatt nur entsprechend unserer Prägungen zu reagieren. Es wird uns jetzt erst wirklich möglich, etwas zum Positiven zu verändern, da wir viel mehr erkennen und wahrnehmen können, wo wir zuvor im Drama und im Ernst der Lage stecken geblieben sind. Wir verstehen die Positionen und das Verhalten jedes Einzelnen. So kommen wir mehr und mehr in unserer ureigenen Macht der Mitte, der Stille, des Friedens in uns, der Neutralität, der Zentriertheit an oder in der größten Kraft der bedingungslosen Liebe, das Christusbewusstsein. Die bedingungslose Liebe, die aus dem Herzen heraus einfach handelt oder spricht und das Ergebnis offen lässt. Die bedingungslose Liebe, die alles aus sich heraus und in sich hinein umarmt. Die einfach macht, ohne Bedingungen und Erwartungen. So kann es ein schönes neues Spiel sein, in einer Drama-Dreieck-Situation einfach nur still zu sein. Sei still und beobachte, was geschieht. Verweigere Dich deren Realität und Spiel. Und wisse zugleich, dass jeder Mensch nur das sehen kann, was seiner Wahrnehmung, seinem Bewusstsein entspricht. Dieses Bild kannst Du nicht verändern. Du musst es nicht zurecht reden. Lasse den Anderen mit seinem Bild so stehen, auch wenn Du Dir vielleicht anfangs komisch oder falsch dabei vorkommst. Genau, wie Du nur das siehst, was Du siehst, sehen andere nur das, was sie sehen. Wenn wir auf Augenhöhe bleiben und alles und jeden gleich wertschätzen, können wir das nach unten ziehende Drama-Dreieck in etwas für alle Positives wandeln.

Wir können das Drama-Dreieck überwinden, indem wir jede Rolle zuerst bewusst ausleben und jede Situation bewusst durchleuchten. Im Drama-Dreieck nehmen wir das, was ist und machen etwas daraus, projizieren, verurteilen, wollen verändern. Wir sind nicht im Frieden, in unserer Mitte, nicht im Moment, im Hier-und-Jetzt und ganz bei dem, was gerade wirklich ist, sondern verfallen in ein Drama. Ein Drama, das uns laut werden lässt, wir uns aufregen, beschweren, kritisieren, die Dinge verdrehen und in eine durchaus wilde Geschichte packen oder uns in die Ecke drängen lassen, klein und leise werden, das „Falsche“ sagen, uns schlecht fühlen, lieber gar nichts sagen, uns nicht trauen, trotzig werden, aggressiv reagieren. Wir verfallen in Diskussionen, die zu nichts führen oder in einseitige Gespräche. Es kann viele Formen annehmen. Dies sind nur einige. Hier ist Raum zum Entdecken.
Dabei sind wir alle vollkommene und gleichberechtigte Wesen. Es gibt keinen Grund dafür, dass wir uns nicht wert fühlen oder dass wir uns mit anderen vergleichen. Jeder ist einzigartig und in seiner Einzigartigkeit vollkommen. Jeder geht seinen ganz individuellen Weg und kein Weg gleicht einem anderen. Es ist dieser Weg, der nur für uns selbst bestimmt ist. Niemand anderes geht ihn und kann ihn gehen. Es gibt unzählige Möglichkeiten der Schöpfung und jeder Mensch ist eine davon. Wie wenn Gott einen Baukasten hat mit vielen verschiedenen Teilen, wie alle möglichen Fähigkeiten, Eigenschaften, Gefühle, Gedanken, Formen, Aufgaben usw. und in jedem Menschen benutzt er dieselben Bausteine, jedoch in unterschiedlicher Ausprägung und Zusammenstellung. So entsteht durch jeden Menschen eine einzigartige Komposition. Jeder ist gut, so wie er ist und jeder ist genau richtig, so wie er ist und mit dem, was er tut. Denn er ist genau so gewollt und nicht anders. Hätte Gott ihn anders gewollt, hätte er ihn anders erschaffen. So kann jeder die Welt auch nur durch die Augen seiner Einzigartigkeit sehen und nicht anders. Auch das ist genau richtig, so, wie es ist. Jeder sieht die Welt mit seinen ganz eigenen Filtern und Mustern und kann sie nicht durch die Filter und Muster von anderen sehen. Wir können unsere Filter nicht anderen überstülpen oder meinen, sie müssten doch unsere Weltsicht immer verstehen. Wir verstehen andere ja auch nicht immer. Nur wer in seinem Bewusstsein ausreichend ausgedehnt ist, hat mehr Weitsicht und kann andere Sichtweisen annehmen und/oder verstehen. Muss sie aber nicht teilen. Er kann sie anderen lassen und bei seiner bleiben oder auch seine Sichtweise erweitern. Denn das Leben ist Veränderung und Entwicklung und so kann und wird sich die Sichtweise immer wieder verändern. Dies gibt Spielraum für eine große und unbegrenzte Welt des Entdeckens und zeigt uns, dass es für nichts eine Schablone geben kann, die für alles passt. Wenn wir dies erkennen und verinnerlicht haben, können wir das Drama Drama sein lassen und die Welt aus unserer Mitte und unserem inneren Frieden immer wieder neu entdecken. Wir können uns in unserer Einzigartigkeit erkennen und sein lassen. Und auch andere. Frei nach dem Motto „Leben und leben lassen“. Und so stellen wir fest, dass wenn wir uns selbst dies erlauben und es wirklich leben, alle unsere Sorgen und Ängste, was geschehen könnte oder wie es wäre, sich in Luft auflösen und als Irrtum herausstellen. Denn gerade durch diese Leichtigkeit wird es auch leicht, wenn wir uns nur voller Mut trauen, es anders zu machen, als bisher. Wenn wir mit unserem Verhalten, unseren Worten und unseren Taten spielen und entdecken, was geschieht, wenn wir Verschiedene Möglichkeiten leben, aber immer voll und ganz zu uns selbst stehen.

Wir machen uns selbst zum Täter, Opfer oder Helfer. Und oft tun wir dies in unserem Inneren, ohne Worte, doch mit unseren Gedanken und Emotionen, die wir auf diese Weise in unser Umfeld und in die Welt senden. Wir machen uns zum Opfer der Umstände und dann haben andere Macht über uns, während wir die Verantwortung abgeben. Oder wir üben Macht über andere aus und übernehmen fremde Verantwortung. Wir suchen nach einem Schuldigen, sehen in Anderen Feinde, wollen Rache, Sicherheit, Recht haben oder gut da stehen. Oder wir erlauben es anderen, indem wir uns selbst klein machen, zu schwach sehen, handlungsunfähig oder immer dann, wenn wir sagen, „das ist halt so und ich kann es nicht ändern“, wenn wir resignieren und aufgeben. So entstehen die Kämpfe und Kriege in uns und in der Welt. Wir projizieren dann das, was wir selbst in uns tragen auf andere und verurteilen es an ihnen. Denn sie dienen uns als Spiegel. Das, was wir in anderen oder in der Welt ablehnen, lehnen wir an uns selbst ab. Wir sehen unsere verdrängten Schatten. Diese können positiv oder negativ sein. Immer dann, wenn wir mit etwas in Resonanz gehen, zeigt sich das, was wir selbst noch nicht integriert haben. Unsere Schwächen, sowie auch Stärken. Unsere negative Seite, wie auch unser Potential. Sind wir in unserer Mitte, ganz bei uns, sind wir nicht in Resonanz und sehen somit nichts im anderen, das wir bei uns selbst noch ablehnen oder nicht annehmen können, denn das, was zu uns gehört, haben wir erkannt. Und so erkennen wir uns im Anderen als heiles, vollkommenes, geistiges, göttliches Wesen. Voller Wertschätzung, Respekt, Dankbarkeit und auf Augenhöhe.

Wie oft interpretieren wir etwas? Wie oft schließen wir von einem Ereignis unbewusst auf den Ausgang sich wiederholender Ereignisse? Wie oft haben wir Glaubenssätze über andere Menschen, uns selbst und die Welt, die gar nicht wahr sind? Wie oft stülpen wir unsere Erfahrungen und unser Weltbild anderen über?
Beobachte Dich und werde Dir bewusst, wo das herkommt, was Du glaubst. Ist es wirklich wahr? Könnte es auch anders sein? Kannst Du ganz sicher sein, dass es so ist? Was geschieht mit Dir, wenn Du die Tür der Möglichkeiten öffnest und den engen Rahmen Deiner Glaubenssätze verlässt? Mache Dir bewusst, dass wir es selbst sind, die uns durch diesen engen Rahmen als Opfer, Täter oder Helfer in das Drama-Dreieck einklinken und daran teilnehmen. Wir selbst glauben Annahmen über uns, andere oder die Welt, was nicht wahr ist. Erkenne Deine Glaubenssätze und was sie mit Dir und in Deinem Leben machen. Öffne Dich für unzählige andere Möglichkeiten und lasse Deine engen Vorstellungen los. Es sind wohlmöglich diese engen Glaubensvorstellungen, die uns mental beschäftigen und uns Kopfschmerzen bereiten. Denn Denken kostet enorm viel Anstrengung und Energie.
So wird es immer wichtiger, dass wir die Welt so sehen, wie sie ist, andere sehen, wie sie sind und uns selbst so sehen, wie wir sind. Es wird immer schwieriger, noch in der schönen, heilen Kinderwelt zu bleiben. Die Entwicklung geht dahin, dass wir erwachsen werden und die Realität so sehen. Es wird immer schwieriger, den Schleier oder den Vorhang von Schönheit oder Hässlichkeit, von Verzerrung oder Interpretation, von Überlagerung oder Deutung aufrechtzuhalten. Er ist schon längst deutlich beiseite geschoben, doch oftmals halten wir noch daran fest, er wäre noch da. So werden wir immer mehr dazu gedrängt, wirklich hinzuschauen und die Wahrheit zu sehen. Endlich wirklich aufzuwachen und nicht mehr nur zu glauben, wir seien aufgewacht. Dies erfordert Mut. Mut, der Wahrheit wirklich in die Augen zu schauen und die Schmerzen der Erkenntnis zu durchstehen. Die Schmerzen, die auch nur zum Vorhang der Illusion gehören. Denn auch sie sind nichts, was wir nicht auch erfahren dürften. Auch, wenn wir sie nicht gut finden. Auch diese Schmerzen der Enttäuschung, der eigenen Fehlbarkeit, der eigenen Illusion, der eigenen Täuschung, der eigenen dunklen Seite, der eigenen Schatten gehören dazu, denn es sind die Schmerzen, denen wir uns bisher verwehrt haben und sie uns nicht eingestehen oder fühlen wollten. Doch es kommt alles an’s Licht und alles in’s Dunkel. Es muss alles an’s Licht, damit es zu einer tiefgreifenden Veränderung kommen kann. An das Licht der Erkenntnis. So können wir alles als einen wertvollen Teil im Spiel des Lebens erkennen, aber wir brauchen nicht alles gut finden. Wir können die einzelnen Teile sehen, ihren Platz erkennen, es ordnen und alles zu seinem Platz sortieren. Das ist der Magier in uns. Er erkennt die Welt, so, wie sie ist und ordnet sie für sich. Er weiß um die Wichtigkeit jedes noch so kleinen Teils im Spiel des Lebens und kann aber gleichzeitig für sich über Qualitäten entscheiden. Er kann z.B. für sich Regen als wertvollen Teil im Kreislauf des Lebens erkennen, aber muss deswegen keinen Regen mögen. Er erkennt, woraus die Welt gemacht ist, erkennt die Elemente und deren Zusammenspiel, die Polaritäten, und die wirkenden Kräfte und Gesetzmäßigkeiten der Materie, findet aber für sich seine eigene Welt, aufgrund seiner eigenen Werte und Vorlieben. Man könnte sagen, er schafft Ordnung durch wertfreies Bewerten. Er bringt alles in eine natürliche Ordnung und bewegt sich vollkommen frei darin.
So können wir auch alle Glaubensvorstellungen über Bord werfen, dass etwas nicht gut ist, dass etwas verbessert werden muss, dass wir uns entwickeln müssen oder dass wir uns bewusster werden müssen. Dies alles geschieht. Wir müssen es nicht anstreben, denn es geschieht von alleine durch die Schöpfung, den Geist selbst. Alles ist vollkommen, wie es ist. Nichts muss verändert oder verbessert werden. Wir müssen nicht heiler werden oder die Welt verändern. Obwohl wir dies können, wenn wir wollen. Das Leben ist Vollkommenheit. Tun wir dies trotzdem, sehen wir den Mangel, fühlen uns nicht richtig, sehen etwas als nicht perfekt, nicht gut genug, nicht richtig oder glauben, es fehlt etwas oder wir müssten uns, andere oder die Welt verändern. Wir sind dann nicht einverstanden mit dem, was ist. Dann geraten wir wieder in das Drama-Dreieck, nehmen eine der drei Rollen ein und wollen, unbewusst vielleicht, manipulieren. Das Leben ist wie es ist. Es braucht keine Verbesserung. Wir und alles ist bereits perfekt und vollkommen und wir brauchen uns nicht als Opfer, Täter oder Helfer ausleben. Der Bauer in Afrika lebt genauso diese Vollkommenheit, wie der Politiker im Westen oder der Lichtarbeiter in Europa. Genauso, wie der Löwe in der Steppe, die Flutwelle am Strand oder der Fisch im Aquarium. Und doch liegt es an uns, das, was natürlich und in harmonischer Ordnung ist, zu erkennen und die künstlichen, vom Menschen pervertierten und erschaffenen Konstrukten mit unseren magisch-energetischen Fähigkeiten zu verändern. Der Magier 2.0, der Magier der Jetzt-Zeit findet wieder die natürliche Ordnung aus einer wertschätzenden und nährenden Energie heraus. Und so übernimmt er auch Verantwortung, nämlich dafür, wie er antwortet auf das, was ist und geschieht. Und er erkennt, dass alles auch seine eigene Schöpfung ist. Und dafür muss er bewerten, indem er einordnet und sortiert, um dann zu handeln. Er sieht das Schöne im Hässlichen und strebt trotzdem nach dem Schönen. Sieht das Vollkommene im scheinbar Unvollkommenen und richtet seinen Blick auf das Vollkommene. Er hat erkannt, dass alles seine Platz hat und dass er für sich wählen kann, ohne zu verurteilen und auszuschließen. Dass auch er selbst genau dort ist, wo er sein muss und sich genau so entwickelt, wie er sich entwickeln muss. Ohne Zwang, ohne Druck, ohne Dogma, ohne ein Muss an Veränderung. Und so, wie er sich sieht, so sieht er auch die Welt, die Menschen, die Schöpfung. Wenn Du Dein Leben so führst, wie es Dir entspricht, dann ist alles richtig. Das ist Frieden. Frieden, aus dem Freiheit erwächst. Und Freiheit ist der Austritt aus der sog. Kinderwelt, der Illusion, der Matrix einer heilen Welt, in der wir behütet werden, hinein in das Erwachsen-Sein, in die Selbstverantwortung, in die eigene Souveränität, in die Selbsterkenntnis. Durch diese Freiheit und Selbstbefreiung befreien wir uns auch von dem Konzept der Schuld. Die Schuld oder auch Sünde oder das verzerrte Bild von Karma usw., die uns in der Kinderwelt hält. Im Spiel des Täter-Opfer-Helfer-Seins. Denn wir fühlen uns schuldig, so zu sein, wie wir sind und nicht so, wie wir nach bestimmten Vorstellungen zu sein haben. So streben wir immer weiter danach, dieses Idealbild von uns selbst, was nur eine Illusion ist, zu erreichen. Wir streben nach etwas, was wir nie erreichen können und entfernen uns von uns selbst. Dieses Streben ist das, was unsere heutige Welt abbildet und am Leben erhält. Unsere heutige Welt baut auf unserem Irrglauben der Schuld auf, indem wir uns falsch oder nicht gut genug fühlen und uns als getrennt sehen. Und die Komplexität der Welt zeigt, wie sich dies in immer weitere Strukturen in die Kinderwelt fortgepflanzt hat. So leben wir unbewusst das Täter-Opfer-Helfer-Sein und durch die Konzepte und Konditionierungen der Schuld werden wir in der Illusion und in dieser oder in diesen Strukturen gehalten. Denn wir geben so unbewusst unsere Verantwortung ab, bleiben lieber in der heilen Kinderwelt, die in Wahrheit nicht heil ist. Deswegen fällt es uns auch so schwer, sie zu hinterfragen, zu erkennen und uns die Illusion und die Wahrheit einzugestehen. Wir fühlen uns unbewusst schuldig, wenn wir nicht den vorgegebenen Regeln entsprechen und haben ein schlechtes Gewissen. Doch in der jetzigen Zeit werden die Zeichen, die Herausforderungen und die Entwicklungen immer deutlicher, endlich aufzuwachen, zu erkennen und zu handeln.

Und auch, wenn wir erkennen, dass alles genau so ist, wie es ist, entbindet es uns nicht davon, Verantwortung zu übernehmen, zu bewerten und das, was nach unseren eigenen Wertemaßstäben nicht in Ordnung ist, auch anzusprechen oder zu verändern. Es rechtfertigt nicht alles für das, was es ist, sondern gerade mit diesem Bewusstsein einer übergeordneten Sichtweise, wird das Unrecht, das, was eben nicht in Ordnung ist, noch bewusster. Und aus diesem Bewusstsein heraus können wir bewusst und frei eine entsprechende Rolle einnehmen, wissend, was wir tun und handelnd aus unserem Inneren, unserem wahren Sein. Wir können „spielen“ und doch voller Respekt und Achtsamkeit, jedoch ohne einfach nur zu reagieren und nach festen Mustern zu funktionieren. Es ist bspw. nicht in Ordnung, wenn jemand ungerecht behandelt wird. Und das dürfen wir auch sagen, müssen es sogar sagen, wenn wir den Impuls dafür in uns wahrnehmen. Es ist kein Freifahrtschein dafür, sich zurückzulehnen, den Dingen ihren Lauf zu lassen oder nie zu einzugreifen und alles über sich oder andere ergehen zu lassen. Es ist die Freiheit, sich in jeder Situation entsprechend der eigenen Wahrheit und Werte und der eigenen Impulse neu für das eigene Handeln zu entscheiden. Ohne festes Konzept, Regeln, Prinzipien. Nur so, wie es sich im jeweiligen Moment zeigt. Immer wieder anders und immer zum höchsten Wohl für das Große-Ganze. So erlauben wir uns, alles sein zu dürfen, aber nichts zu müssen oder nichts auszuschließen. Wir haben unsere festen Verhaltensstrukturen auf eine höhere Ebene transzendiert. Wir sind jenseits davon, und doch gehören sie zu uns. Wir handeln aus einer höheren Ebene heraus und für etwas Übergeordnetes.

Das gegenseitige Energierauben, Energiesaugen, dieser Wettbewerb um Energie, das gegenseitige Wegnehmen und freizügige „hergeben“ von Energie, zeigt sich im Zwischenmenschlichen und auch gesellschaftlich in verschiedenen Strukturen, z.B. dort, wo Gefallen-wollen, Anerkennung, Aufmerksamkeitsstreben, Minderwertigkeit, Angst oder Schuld in’s Spiel kommt, die die Basis ist für Leid oder Rache, Gerechtigkeit, Ausgleich, Buße oder Verteidigung oder auch für Aggression, Kampf oder Wut ist. Die kollektive, unbewusste Schuld, auf der das derzeitige Geldsystem aufbaut, die Schuld, etwas getan oder verursacht zu haben und die damit verbundene Suche nach einem Schuldigen. Die Schuld, etwas ausgleichen zu müssen, z.B. eine nette Geste oder ein Geschenk eines Anderen. Im Zwischenmenschlichen ist es die Schuld, die durch das Täter-Opfer-Helfer-Spiel entsteht, bzw. entsteht dieses durch die Schuld. Denn der Täter ist immer auch der, der scheinbar Schuld hat. Dabei kann niemand Schuld haben, denn es geschieht, was geschieht. Jeder Mensch ist für sein Handeln und Nicht-Handeln verantwortlich und handelt immer so, wie er in seiner Welt nur handeln kann. In bester Absicht. Auch, wenn wir das vielleicht nicht immer sehen und nachvollziehen können. Wir neigen dann dazu, unser Weltbild und unsere Sichtweise anderen überzustülpen und vergleichen andere mit uns oder uns mit anderen. Doch das funktioniert nicht, denn jeder hat eine ganz eigene Sicht auf die Dinge, bedingt durch seine Erfahrungen, Prägungen, Überzeugungen, Konditionierungen und Filter, die er in sich trägt. Durch seine Einzigartigkeit, mit der er hier auf Erden gekommen ist. Das Thema Schuld ist somit eine Illusion, die wir uns selbst geschaffen haben. Denn wie kann jemand schuldig sein, wenn er in seinem Handlungs- und Bewusstseinsrahmen für sich bestmöglich entscheidet und handelt? Wie ein Kind, das für sich so handelt, wie es nur handeln kann, sich aber über bestimmte Gefahren, Folgen und Auswirkungen noch nicht bewusst ist. Der Schlüssel hierfür sind Vergebung und ein So-sein-lassen.
Durch diesen inneren Wandel kann ein grundlegender Wandel geschehen. Nur, wer sich aus dem Dramaland, aus dem Glaube an Schuld, Minderwertigkeit usw. befreit, indem er alle seine fremden Prägungen, Glaubenssätzen, Ängste und alles, was Trennung und Selbstverleugnung erzeugt, in sich erkennt und verwandelt, kann für sich beim großen Wandel das Bestmögliche in seinem Leben leben. Denn nur, wenn wir all das hinter uns lassen, sind wir frei und in unserer eigenen Präsenz und wir können die Leiter des Lebens weiter nach oben erklimmen in die wunderschönsten Höhen. Tun wir dies nicht, müssen wir immer weiter nach unten absteigen, bis wir erkennen und umkehren. Wir tragen in uns die Möglichkeit, in Fülle, Liebe, Miteinander, Harmonie, Erfüllung, Freude, Gesundheit, Dankbarkeit, Frieden, Vertrauen, Lebensfreude und noch viel mehr zu leben oder in Angst, Mitleid, Disharmonie, Mangel, Getrenntheit, Leere, Unzufriedenheit, Krankheit, Traurigkeit, Kampf usw.. Nur wenn wir unsere eigenen tiefsten Schatten anschauen und zugleich unser größtes Licht, können wir für uns etwas verändern, indem wir das Drama zur Seite schieben und unsere Macht nicht mehr an etwas im Außen abgeben. Wir können uns nur selbst aus dem Dramaland befreien und es transzendieren. Nichts und niemand kann uns dabei helfen. Nur wir selbst kommen vom Parasitismus zur Symbiose, von der Künstlichkeit zum Natürlichen, vom Linearen zu Zyklen/Kreisläufen, von Masken zu Authentizität, von aus-dem-Außen-orientiert nach aus-dem-Innen-heraus, von Trennung zu Verbindung/Vernetzung, von Gegeneinander zu Miteinander, von Kampf zu Kooperation, von Misstrauen/Zweifel zu Vertrauen.
So wird uns durch Selbstverantwortung, Selbstliebe, Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung immer mehr bewusst, wie wir und wo wir uns gegenseitig Energie nehmen und geben und uns Energie von außen zuführen, die wir eigentlich in unserem Inneren finden. Und wir kommen immer mehr dahin, dass wir uns wieder selbst nähren. Wir können mehr und mehr Grenzen setzen, und unterbinden, dass wir selbst anderen Energie rauben oder blind geben. Wir werden uns bewusst, dass dieses äußere Energie-Wegnehme-Spiel nicht wirklich erfüllend und nährend ist und immer mehr fordert. So finden wir für uns immer mehr die Muster und Prägungen, die uns dieses Spiel am Leben erhalten lassen und wir werden uns bewusst, wie wir es verändern können und wieder die nährende Quelle in uns finden. Unsere innere Stimme und unsere innere Anbindung zur Schöpfung selbst. Denn diese Quelle in uns versorgt uns mit allem, was wir brauchen und nach was wir bisher im Außen gestrebt haben, es aber nicht zu unserer Zufriedenheit finden konnten. Unsere Nahrung kommt dann von Innen. Und wir leben wieder ein Leben von innen heraus, statt nach außen orientiert. Wir versorgen unseren Körper und unser Energiesystem mit Energie aus unserem Inneren bzw. unser System versorgt sich wieder von selbst. Wir brauchen dann weniger oder keine Energie von anderen Menschen, Umständen oder Dingen. Vielleicht ergeben sich dadurch Veränderungen im zwischenmenschlichen Kontakt, im Essverhalten, bei Süchten oder Abhängigkeiten, beim Konsum, bei der Anhaftung an materiellen Dingen, beim Umgang mit Geld, bei unserem Verhalten und unseren Interessen, bei dem, was uns wichtig ist und für uns Bedeutung hat, beim Umgang mit uns selbst und anderen usw.. Wir können dann erkennen, dass wir immer und jederzeit aus unserem Inneren mit allem versorgt sind. Wir sind erfüllt und in der Fülle. Und alles, was im Außen ist, kann uns dann nichts mehr geben, so, wie es uns zuvor etwas gegeben hat. Wir sind erfüllt und dankbar mit dem, was ist. Und wir wissen, dass uns diese innere Nahrung, diese innere Fülle nichts und niemand nehmen kann. Es ist unser Innerstes, das, was wir wirklich sind, das Beständige und das, was uns nährt und Kraft gibt. Hier ist alles. Und dieses Alles ist die Basis und der Grundstein für unser Sein. Es gibt uns Halt, Kraft und Stabilität und hier ist die Quelle, aus der wir schöpfen können. Hier finden wir unsere Antworten und Lösungen. Wir sind erfüllt und überfüllt und können so andere an diesem Feld teilhaben lassen, einfach dadurch, dass wir sind, mehr haben, als wir brauchen und so andere mitnähren können. Wir strahlen dies durch unser Energiefeld aus und geben anderen Menschen, Orten, Tieren usw. die Möglichkeit, die Fülle in sich selbst wieder zu erkennen. Ohne dass wir etwas Bestimmtes tun, einfach nur dadurch, dass wir sind und tun. Wenn wir einfach nur unseren eigenen Weg gehen und unseren eigenen Impulsen folgen, werden wir sichtbar. So werden Menschen auf uns und unseren Weg reagieren. Auf die Botschaft, die wir ausstrahlen. Die Natur wird auf uns reagieren. Tiere werden reagieren. Das ganze Leben wird reagieren. Positiv, wie auch negativ. Je nachdem, was dies in ihnen auslöst und wie sie damit umgehen. Dann liegt es an uns, dass wir mit diesen Reaktionen umgehen können und bei uns bleiben.
Es ist die Liebe, die sich so noch tiefer in Dir ausdehnen und fühlbar werden kann. Denn je reiner unser Herz ist, je mehr es von den dunklen Schatten, von Verletzungen und Ängsten befreit ist, desto größer die Liebe. Die Liebe, die eigentlich kein Gefühl, sondern ein Zustand ist. Ein Zustand, aus dem wir unsere Schöpferkraft und unsere Verbundenheit mit allem zum Ausdruck bringen und leben. Alles, was Du siehst, alles, was existiert wurde nur durch die Liebe erschaffen. Denn nur die Liebe kann erschaffen. Und auch, wenn Du in den Schöpfungen nicht immer die Liebe dahinter sehen kannst, so ist es immer nur die Liebe, die diese Kraft hervorbringen kann, denn sie ist die einzige Kraft. So kannst Du mit und aus diesem Raum der Liebe in Dir, für Dich erschaffen. Dir wird offenbart werden, wie sich Schöpfung vollzieht, was Schöpfung ist und wie Du Schöpfer bist. Alles, was Du Dir vorstellen kannst, kannst Du auch erschaffen. Ein Schöpfer entscheidet und beschließt und ist in der vollen Selbstverantwortung. Und so entwickelt sich alles immer mehr dahin, dass wir uns die Ruhe, den Frieden und die Freiheit in und mit uns selbst erschaffen. So schaue Dir alles aus der Mitte Deines Herzens und mit der Liebe Deines Herzens an und wähle für Dich, was Du für Dich möchtest. Öffne Dich für das Unbekannte und Ungewohnte und wähle es, indem Du dann tust, was auch immer getan werden muss, getragen von Vertrauen in Dich und den göttlichen Plan, der nur Liebe ist und zur Liebe führt. Denn Liebe ist das Einzige, das sich mehrt, wenn es gegeben wird. Und sie mehrt sich in allem, was beim Geben beteiligt ist. Die Liebe eines reinen Herzens vermag Wunder. Das, was wir in Liebe geben, vervielfältigt sich.

So können wir für uns Erkenntnisse und Wahrheit erlangen, durch ein Beobachten mit den Augen der Liebe, die vergibt und alles so sein lässt, wie es ist und die sich einer übergeordneten Ordnung bewusst ist, auch wenn sie sie vielleicht noch nicht umfassend kennt. Aus der Erkenntnis des Beobachtens heraus, werden wir zum Schöpfer, indem wir Verantwortung für uns übernehmen und aus unserer eigenen Wahrheit und unseren Eigenen Werten heraus handeln. Wir gestalten unsere Welt durch unser Inneres, wenn wir unseren eigenen Seelenimpulsen folgen und uns alle Möglichkeiten erlauben, aber einer höheren Ordnung folgen. Der Sinn, den wir dem Leben und unserem Leben geben, ist dabei die Ausrichtung und der Antrieb. Unser Lebenssinn ist übergeordnet das, wonach wir uns orientieren und was wir in der Welt ausdrücken. So tragen wir Verantwortung für unsere Zukunft, indem wir ihr einen Sinn geben und sie so aus dem Moment heraus zum Wohle des Ganzen gestalten. Kurz: Das zu nehmen, was ist und daraus etwas zu machen. Wir haben dann kein festes und starres Bild mehr von uns und der Welt, keinen Endzustand, den wir anstreben, sondern alles ist wandelbar und flexibel und so, wie es in jedem Moment im Einklang mit dem Leben, dem Absoluten, Gott/Göttin ist. Unser Lebenssinn ist dann unser Wozu unseres Lebens, unsere Visionen und unser Wille und es folgt einer höheren Ordnung, die sich auf unsere Vergangenheit, unserem Unbewussten, unserer dunklen Seite, gründet, wenn wir uns ihr bewusst zuwenden, wenn das Leben uns dazu auffordert.
Die Zukunft ist immer auch die Vergangenheit. So gibt es die Dualität der Zeit als Vergangenheit und Zukunft und das Jetzt. Und wenn wir aufhören, uns mit unserer Vergangenheit zu identifizieren, erkennen wir, wer wir wirklich sind und was Wirklichkeit ist. Das, was ist, ist nicht Erinnerung, sondern Wahrnehmung. Und zugleich liegt unser wahres Potential in unserer Vergangenheit, die wir im Jetzt erkennen. Dann betreten wir die Welt der Paradoxe. Die Welt jenseits dessen, was ist, jenseits dessen, was wir Realität nennen. In eine Welt jenseits des Egos und zugleich mit dem Ego. So, wie ein Buchtitel von Byron Katie heißt „Wer wäre ich ohne mein Drama?“, erkennen wir uns selbst jenseits des Dramas, erkennen wir unsere zeitlose Essenz im Jetzt-Moment jenseits der Illusion und des Egos. Wir hören auf, uns mit den Prägungen unseres verletzten inneren Kindes zu identifizieren und befreien uns von unserer Vergangenheit, die für uns das Drama in der Zukunft erzeugt. Wir hinterfragen unsere Emotionen und Gedanken und durchleuchten sie mit unserem Bewusstsein, ob sie wirklich wahr sind, ob es auch anders sein kann, was es mit uns selbst zu tun hat, wie es sich auf uns auswirkt und ob wir das wirklich sind, was wir glauben, zu sein, was sie in uns auslösen, an was sie uns hindern. Wir erkennen so, wie wir uns durch unsere Emotionen unser Leid und unser Drama selbst als gedankliche Illusion durch die daran gebundenen Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze usw., erzeugen. Wir nehmen unsere verdrängten Emotionen an und erkennen, was unsere Gedanken mit der Realität machen, wie sie sich auf uns auswirken und befreien uns von Emotionen und Gedanken, die uns nicht gut tun, die uns schmerzen oder uns in ein Drama bringen. Wir geben uns so mehr und mehr in die Hände unseres Bewusstseins und unserer inneren Führung. Wir übernehmen Verantwortung für das, was uns geschieht und fließen im Fluss des Lebens mit, so, wie es sich in jedem Moment zeigt, ohne uns im Drama unserer Vergangenheit zu verfangen. Und so heißen wir alles willkommen, was ist. In voller Dankbarkeit und Liebe.

So ist es auch die Zeit des Loslassens von Fixierungen, von Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, z.B. dass ich jetzt etwas fühlen muss, dass etwas so und so ist oder zu sein hat, der Druck, etwas erreichen zu müssen, die Vorstellung, was der Andere oder ich selbst für eine Absicht, Gedanken, oder Gefühle hat, eine Annahme über etwas, das nicht wahr ist. Dies gilt es, in dieser Zeit zu erkennen. So ist es unsere Aufgabe, unsere eigenen Annahmen und Vorstellungen über uns selbst und über Andere zu hinterfragen und mit der Wahrheit unseres Herzens zu durchleuchten. So entlarven wir unsere eigenen Identifikations-und Interpretations-Irrtümer und befreien uns von ihnen. Dadurch, dass wir sie erkennen und sie als für uns falsch enttarnen, können wir sie loslassen, indem wir sie annehmen. So werden wir frei, das zu sehen, was wirklich ist. Denn durch diese Fixierungen wirken unsere Ängste, Minderwertigkeiten, Schuldgefühle usw. und binden uns in unserem Verhalten und Denken, z.B. Besserwisserei, Unschuldig sein, jemand sein wollen, Rechtfertigung, Kampf, Verbessern-wollen, Unfähigkeit, Hass, Rache, Schmerz, Kontrolle, Wut, Trauer, Existenzangst, Überlebensangst, Aggression, Lügen, Verteidigen. Das, was wir in uns noch unbewusst tragen, sehen wir in und projizieren wir auf andere und dies ist die Basis unseres Dramas. Es ist deswegen wichtig, dass wir hinterfragen und erkennen, was wir tun und es liebevoll annehmen und ändern. Das bewusste Erkennen der Quelle unserer Handlungen, Emotionen, Gedanken, öffnet den Raum für bewusste neue Entscheidungen. Selbstreflexion ist hier der Schlüssel und die Bereitschaft für Arbeit an uns selbst durch die Integration unserer Schatten. So öffnen wir unser Herz, statt uns durch unsere Emotionen im Solarplexus zu verschließen.
So können wir uns dann entscheiden für die positiven Gefühle, die auch positive Gedanken und Verhaltensweisen erzeugen, z.B. Mitgefühl, Dankbarkeit, Liebe, Respekt, Toleranz, Offenheit, Großzügigkeit, Freude, Hingabe, Demut, Fürsorge, Achtsamkeit, Mut, Geduld, ohne die negativen Gefühle und Emotionen in uns abzulehnen.

Da wir uns schuldig fühlen und diese Schuld uns als Minderwertigkeit, Fehlerhaftigkeit, Unmündigkeit, Unfähigkeit immer wieder neu eingeimpft wird, streben wir nach Anerkennung und Bestätigung. Dieses Streben nach Selbstwert durch das Außen, lässt uns entsprechend des Drama-Dreiecks fühlen, denken, handeln. Wenn wir das nicht durchschauen und daraus ausbrechen, in uns alle Muster, Resonanzen und alle Spuren davon transformieren und transzendieren, bleiben wir darin gefangen. Bewusst oder unbewusst. So ist es an der Zeit, dass wir die Schuld in uns transzendieren. Wenn wir uns selbst beobachten, erkennen wir unser angenommenes Verhalten aus unserem Umfeld, das kollektive Verhalten und das, was wir selbst sind. Alles gehört zu uns, aber doch tragen wir eine Einzigartigkeit und Individualität in uns. Wenn wir wissen, was wir sind, was zu uns selbst gehört, erkennen wir auch alles, was nicht zu uns gehört als aus unserem Umfeld und alles, was uns scheinbar „fehlt“, als zu uns gehörend. Und doch sind wir alles davon, denn wir sind mit allem verbunden, wir sind das Kollektiv und zugleich wir selbst. Unsere Umgebung und zugleich ein eigenständiges Wesen, das Universum und zugleich ein Mensch. Alles, was wir bisher in uns abgelehnt haben, können wir wieder in unsere Arme nehmen und zu uns nehmen. Fühlen wir uns z.B. minderwertig, haben wir unsere eigene Wertigkeit uns selbst gegenüber nicht erkannt und angenommen oder umgekehrt. So müssen wir immer beides in uns annehmen, um es anschließend zu transzendieren. Z.B. Gesundheit-Krankheit als Dualitätspaar und Heilsein als transzendiertes Sein. Denn uns sollte als Magier auch bewusst sein, dass wir durch z.B. die Ausrichtung auf Gesundheit gleichzeitig auch Krankheit erschaffen, denn ein Ausgleich muss immer sein. Heilsein ist dagegen ein höher schwingender Seinszustand und die transzendierte Form jenseits der Dualität. Im Sein gibt es keine Dualität, kein Kampf zwischen zwei Seiten, kein Entweder-oder, aber eine Polarität, ein harmonisches Miteinander, ein Ausgleich und gegenseitiges Bedingen der Pole, ein Sowohl-als-auch. Nur ein Ja zu allem, ein sowohl-als-auch für alles, ermöglicht ein Transzendieren der Dualität in das Sein. Nur so können wir unsere Dramen und Abhängigkeiten des Lebens überwinden. Nur, wenn wir uns unseren verdrängten Anteilen zuwenden, unserem Unbewussten, unserer Unterwelt, unserem Dunkel, unserem Schatten, unseren Ängsten und Widerständen, unseren unangenehmen Seiten, können wir wieder uns selbst sein. Selbst-bewusst-sein. Wir sind uns unseres Selbst bewusst. Ein vollkommenes Ja auf allen Ebenen zu uns selbst und wir sind. Nur so erreichen wir die größten Schätze unseres Selbst, denn diese sind in unserem Unbewussten gebunden. Und wir können sie befreien, indem wir hinschauen. Wir müssen nur hinschauen. Je mehr wir hinschauen, umso mehr befreien wir uns selbst. Und je mehr wir uns befreien, umso mehr befreien wir die Liebe in uns. Die bedingungslose Liebe zu allem, was ist. Die Liebe, die hinschaut. Bedingungslos. Ohne zu verurteilen. Denn sie sieht die Einzigartigkeit und die Bedeutung in allem durch die Augen des Magiers. Den Wert jedes Teils im Gesamtgefüge. So können wir wieder sein, wer wir wirklich sind und nicht das, was andere wollen, was wir glauben, was andere wollen oder was wir glauben, was andere über uns glauben. Wir erkennen, was wir sind und was wir nicht sind und stehen zu uns selbst. Und wir leben das, wofür wir hier sind, den Teil des Gesamtgefüges, den wir sind. Und wenn wir uns selbst so sein lassen, wie wir sind, dürfen auch andere so sein, wie sie sind. Wenn wir in Anderen etwas sehen, das wir verurteilen, so sehen wir nicht den Anderen, sondern es zeigt uns, wie wir uns selbst sehen. Jede Anschuldigung anderer zeigt uns unsere eigenen, noch nicht integrierten Seiten. So können wir jede beobachtete Verurteilung auf uns umkehren, um uns selbst zu erkennen und unsere eigene Dunkelheit mit unserem Bewusstsein zu durchleuchten. Dunkelheit bedeutet nicht nur das, was wir als „schlecht“, „negativ“ oder „hässlich“ sehen, sondern besonders das, was wir nicht sehen können, weil es für uns im Dunkeln liegt, in unserem Unterbewusstsein, oder wir es als Dunkel erklärt haben. Es sind all unsere abgespaltenen Anteile, alles, was wir von uns getrennt sehen. Es ist unser scheinbar „dunkles Erbe“ der Vergangenheit und der Menschheit. Das, was wir zurückgelassen haben, um den Geist in die Materie absteigen zu lassen, damit die Materie überhaupt entstehen konnte. Das, was wir in uns verloren haben, um die Energien zu verdichten.
Denken wir über einen Menschen z.B., dass er rechthaberisch ist, so können wir diesen Glaubenssatz umformulieren in „Er ist nicht rechthaberisch“ oder „Ich bin rechthaberisch“. Dann können wir diese Sätze nacheinander in uns wirken lassen und beobachten, was er jeweils in uns auslöst. Auch können wir alles, was andere uns an den Kopf werfen, auf uns selbst beziehen und unser eigenes Verhalten hinterfragen. Welche Emotionen erzeugt es in uns? Diese tauchen dann vielleicht aus unserem Unterbewusstsein auf, aus früheren tiefen Verletzungen und Prägungen. Diese Emotionen können wir dann fühlen, so intensiv wie nur möglich, bis wir sie vollkommen gefühlt und damit integriert haben. Dann können wir die Schätze willkommen heißen, die mit ihnen gebunden waren und das fühlen, was sie noch mitbringen. So arbeiten wir an der Heilung unserer inneren Familie, besonders an der Heilung unseres inneren Kindes, unserer Kindheit, Ahnenreihe und Inkarnationen, und damit auch an unserem Erbe der Menschheit, in denen all unsere Traumata unsere wahren Schätze, unser wahres Sein, deckeln.
Als Beispiel: „Der und der macht immer Fehler“ zu „Der und der macht in meinen Augen immer Fehler“, „Der und der macht alles richtig“ und schließlich „Ich mache immer Fehler“ oder „Ich mache auch Fehler“. Jeden Satz, den wir so finden, und es können mehrere sein, können wir dann verinnerlichen und in uns nach unten und dann nach oben zirkulieren lassen. Ihn in unser 2. Chakra zu unserem inneren Kind senden und dann die Energien durch alle Chakren nach oben aufsteigen lassen und auch nach unten fließen lassen. Dann können wir fühlen und uns bewusst werden, was es mit uns macht und vielleicht neue veränderte Sätze finden oder das, was damit und mit allem, was kommt, in uns noch gebunden ist, nacheinander an die Oberfläche und in unser Bewusstsein holen. Dann können wir all diese Emotionen fühlen und die Sätze mit unserem Herzen annehmen, z.B. durch die Worte „Und ich darf…“, „Ich erlaube mir…“, „Ich erlaube dem Anderen…“, „Es ist gut, wenn ich…“. Dann öffnet sich jeweils ein neues Feld, in dem sich das „Schlechte“ zum „Guten“ wenden kann und wir es in uns annehmen, weil wir es und damit uns selbst erkennen. Neue Sichtweisen können in unser Bewusstsein treten und wir werden heiler, wenn wir zu allem ein klares Ja sagen. Bei jeglicher Art von Widerständen, Ablehnung, Ängsten, können diese Schritte durchgeführt werden, um zu fühlen, spüren, denken, erkennen, sehen, umdenken, ausdehnen, integrieren, heilen, verändern, sich zu öffnen, liebevoller zu werden, sich selbst zu lieben, anzunehmen, zu transformieren, zu transzendieren, Dunkel in’s Licht zu bringen, Licht in’s Dunkel zu bringen. Dies können wir so lange machen, bis wir fühlen, dass der Wandlungsprozess angeschlossen ist.
Wir können uns dann auch fragen „Wie sehe und fühle ich mich selbst in Bezug auf…“ und „Wie sehe ich den Anderen in Bezug auf…?“. Dann können wir diese Rollen in uns umkehren. „Wie fühlt es sich an, wenn ich mich selbst sehe, wie ich den Anderen sehe?“ und „Wie fühlt es sich an, den Anderen so zu sehen, wie ich mich selbst sehe?“. Nimm Dir Zeit dafür. So viel Zeit, wie Du brauchst, um alles wirklich zu durchdringen und in Dir zirkulieren und aufsteigen zu lassen. Achte dabei darauf, was Du jeweils dabei denkst, fühlst, usw., was Dir bewusst wird was sich in Dir verändert. Und nehme alles an, betrachte es, ohne es verändern zu wollen. Denn nichts ist falsch davon. Alles hat seinen Platz und seine Bedeutung.
So bietet es Raum, die verschiedensten Möglichkeiten im eigenen Inneren für sich durchzuspielen. Das Vertauschen der Rollen, das Beziehen auf sich selbst, was wir in anderen sehen oder auch das Gegenteil zu sehen, von dem, wie wir es bisher gesehen haben usw.. Und dies lässt sich auf alle möglichen Gedanken, Vorstellungen, Annahmen, Erwartungen, Projektionen usw. anwenden. Auf jeden noch so beiläufig gedachten Gedanken, jede beiläufige Emotion über uns, andere und die Welt. Denn alles ist Ausdruck unseres Innersten.
Oft nörgeln wir an dem herum, was uns scheinbar stört und sehen nicht die Schätze darin. Durch dieses bewusste Durchleuchten können wir diese Schätze entdecken. Es ist wie eine Schatzkarte zu unseren eigenen Schätzen. Denn es geht, wie immer, darum, ja zu Dir selbst zu sagen. Und darauf zu achten, wie wir uns selbst sehen und wie wir sein wollen.
Das Ich-Bin ist das Schöpfungsmantra dieser Zeit und jeder Zeit. Wenn wir sagen „Ich bin…“ ist alles, was danach kommt schöpferisch. Wenn wir sagen „Ich bin“, ist dies die größte Schöpfungskraft für uns selbst. Achte deshalb auch darauf, wenn Du Sätze mit „Ich bin…“ beginnst, denn dann stellst Du die Weichen und bestimmst, was Du die nächste Zeit leben wirst. Beobachte, wie Du Dir so Dein Sein erschaffst.

Das, was einst Eins war, hat sich geteilt in Zwei, in Männlich und Weiblich. Und diese Zwei haben sich weiter geteilt und in eine Vielfalt der Schöpfung entwickelt. So wurde es möglich, dass die Materie so entsteht, wie sie heute ist. Dies erzeugte bisher oft Spannungen, im Innen und im Außen, und innere Zerrissenheit. Denn oft wussten wir nicht, für was wir uns entscheiden sollten und hatten die Vorstellung, wir müssen und können uns nur für eine Sache entscheiden, für ein Entweder-oder. Jetzt löst sich diese Anspannung dahin gehend auf, dass wir erkennen, dass wir ein Sowohl-als-auch leben können und dass das dem Leben entspricht. Dies lässt die Spannung zusammenbrechen und wir können erkennen, dass beides zum Leben dazu gehört und wir uns nicht entscheiden müssen, sondern mal das Eine und mal das Andere sein darf und noch unzählige Möglichkeiten dazwischen und daneben und darüber. So, wie es gerade ist.
Dies macht es Dir möglich, das Drama-Dreieck-Spiel mehr und mehr durchleben und durchschauen, um es für Dich zu wandeln. Mache aus dem Drama ein Spiel und liebe es. Das Spiel des gegenseitigen Energieraubens, des gegenseitigen Energie-haben-wollens, das dadurch existiert, dass wir uns nicht selbst nähren und innerlich leer sind. Wir suchen Liebe im Außen, statt selbst die Liebe zu sein. Und zugleich lernen wir dabei, wieder die Liebe zu sein. Wenn wir uns das bewusst machen und uns durch Selbsterkenntnis selbst erkennen, findet tiefe Selbstliebe und Selbstverwirklichung statt und wir nähren uns selbst, statt die Energie im Glauben, getrennt zu sein, vom Außen durch Dinge, Umstände oder Menschen zu brauchen. Wir werden uns bewusst, was wir sind und was wir in dieser Welt durch innere Fülle zum Ausdruck bringen wollen. Wir fühlen uns wieder wertvoll und mächtig. So ist es die Zeit, dass wir nicht nur auf eine neue Bewusstseinsebene angehoben werden, sondern dass wir auch neue Impulse und Erkenntnisse über das erhalten, wie wir unser Leben leben möchten. Dies kann die Weichen für das eigene Leben neu stellen und es grundlegend verändern. Wenn wir uns selbst für das lieben, was wir sind, nähren wir uns selbst. Wir finden wieder die innere Nahrung, die uns so viel mehr gibt.
Jetzt ist der nächste übergeordnete Schritt der Entwicklung dieses Zyklus, diese Trennung in der Materie wieder zu vereinen und so den Geist (Gott und Göttin) in die Materie absteigen zu lassen. Durch Gott wurde die Materie erschaffen, ist abgestiegen in die Dichte und Dunkelheit, durch die Göttin wird sie sich vollenden und transzendieren und wieder in’s Licht aufsteigen. Die Weiblichkeit befreit sich aus dem Dunkel der männlichen Herrschaft und Dominanz und beide verschmelzen in Harmonie mit der Materie zu ihrer Ursprünglichkeit.
Die innere Göttin ist zurückgekehrt, damit wir unsere eigene Dunkelheit und unser Licht umarmen, um unser Potential in unserem eigenen dunklen Erbe zu befreien. Sie ist bereit, den inneren Gott als Anführer der Schöpfung abzulösen, damit sich das Weibliche in der Welt wieder an ihren Platz erheben kann. Und dies zeigt sich bspw. durch immer wiederkehrende Auf und Abs im eigenen Befinden. Ein Wechsel zwischen dem Dunklen und dem Licht im eigenen Leben, dem Integrieren und Loslassen, dem Wechsel zwischen unbewusst und bewusst, zwischen Trennung und Verbundenheit/Heil-Sein, zwischen Abstieg und Aufstieg. Sie ist gekommen, um alles, was durch Gott in die getrennte Materie abgestiegen ist und sich so materialisieren und in Form bringen konnte, jetzt zu vergeistigen und zu verlichten und so wieder in die geistige, vereinte Materie aufsteigen zu lassen. Sie ist gekommen, um uns die Integration unserer Schatten zu lehren, um einen übergeordneten Zyklus abzuschließen. Die innere Göttin, die den Abstieg des Geistes in die Materie durch das Aufsteigen und Vergeistigen/Verlichten der Dunkelheit vollendet. So sind wir aufgerufen, alle unsere dunklen Schöpfungen, die wir einst selbst in die Welt gebracht haben, die kollektive Dunkelheit, wieder zu durchlichten und sie von unten aufsteigen zu lassen. Während wir gleichzeitig dem Licht den Weg bereiten, in die Materie und in die Dunkelheit abzusteigen. So geht es bei der Wandlung der Welt nicht nur um das Licht, sondern auch um das Dunkel. Die Welt ist ein Spiel zwischen Dunkel und Licht und das eine kann nicht ohne das Andere sein. So geht es nicht mehr um Dunkel oder Licht, sondern um die Verschmelzung beider Pole, um sie auf eine höhere Ebene zu transzendieren. So vereint sich alles über Raum und Zeit hinweg und verschmilzt. Die getrennte Vielfalt verschmilzt zu einem vielfaltigen Einen. Unsere eigene kollektive Dunkelheit, die der Planet für uns lange getragen hatte, ist frei, und kann und muss sich nun durch uns selbst transformieren und durch die Vereinigung mit dem Licht transzendieren. In all unserer Dunkelheit steckt immer die Angst, uns selbst zu sein und die Angst davor, uns als Ganzes zu erkennen. So ist dies unsere Aufgabe, die durch eine höhere Realität in uns, ein Paradies auf Erden entstehen lässt. Und dies ist unser ureigener Weg, den nur jeder für sich alleine gehen kann und muss. Der Weg in die Mysterien des Lebens.

Der nächste Bewusstseinslagebericht erscheint um den 12.08.2017.


Hier als pdf zum Ausdrucken: http://www.anaschule.com/Bewusstseinslage
Dort findet Ihr auch ältere Berichte.

Kommentare zu diesem Artikel


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...ich hätte nie gedacht, dass das "sich hineinfallen lassen"
so schwer ist und je länger die "Alten Gewohnheiten" gelebt wurden,
umso schwieriger erscheint mir der Weg ---
und doch will ich ihn gehen!

Genau wie Du, liebe Kerstin Myriel es berichtest, ist es wirklich confused

AN ANASHA für Deinen Bericht.

Von Herzen
Lotte Ariadne
Liebe Kerstin Myriel heart
Ich glaube es geht in dieser Zeit darum unseren ganzen Müll herauszutragen ,
alles IN uns und UM uns herum .
Alles DAS was nicht in der Liebe schwingt ,was uns
unglücklich macht und unsere Kraft schwächt ,an uns nagt
an uns zieht und zerrt.
Loslassen ,geht oft mit Schmerz icon_rolleyes Hand in Hand .
Aber es geht um die Innere und Äußere icon_wink FREIHEIT . layoesha
Ein wichtiger Prozess .
IN 23_elexier
Nada love3 guitar
Liebe Lotte Ariadne,

schön, wenn Du Dich in dem Bericht wiederfinden konntest. Wichtig finde ich, nicht aufzugeben und durchzuhalten. Es erscheint manchmal so endlos und mühsam und Gedanken des Aufgebens tauchen vielleicht auf. Dabei hilft mir, dranzubleiben, wissend, dass sich alles zum Allerbesten fügen wird und jeder einzelne Schritt nicht umsonst, sondern wichtig war und ist, auch wenn der Weg schwierig erscheinen mag. Mit jedem Schritt ist die positive Veränderung etwas mehr spürbar und erlebbar.

Herzensgrüße
Kerstin Myriel


Liebe Nada,

ja, über-übergeordnet geht es um Selbstliebe und Abgrenzung. Es geht darum, die eigenen Grenzen zu überwinden und eigene Grenzen zu setzen, um dadurch in das Vertrauen, in die eigene Kraft und Freiheit zu gelangen. Und, wie Du schreibst, "unseren ganzen Müll" loszuwerden, für den wir uns noch verbiegen und einengen (lassen). Es geht auch darum, im Außen alte Strukturen aufzubrechen und Veränderung zu bewirken, beim alten Spiel nicht mehr mitzuspielen, wie bisher. So ein bisschen Revolution liegt in der Luft, die durch die wachsende Unzufriedenheit mit dem Alten und dem inneren Antrieb für Neues entsteht. Und über-über-übergeordnet geht es, wie Du schreibst, um Freiheit.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Liebe Kerstin Myriel,

An'Anasha für den Bericht icon_smile
Magst uns bitte auch die Quelle nennen?

Sonnige Sonntagsgrüße icon_cool
Andrea Myriel
Liebe Andrea Myriel,

wenn etwas nicht von mir ist, schreibe ich die Quelle dazu oder verlinke. Den Bericht habe ich aber selbst geschrieben. Die Quelle bin somit ich selbst oder das, was durch mich gewirkt hat. Deswegen steht auch kein Link oder Verweis dabei.

Herzensgrüße
Kerstin Myriel
liebe Kerstin Myriel

du sprichst mir aus der Seele - ich spüre beides: alt und neu - vor allem spüre ich eine bizzelnd freudige Aufbruchsstimmung in mir und in der so leuchtend grünen Natur. Auch die Naturwesen "polieren" die Welt aufs Schönste, wie für einen Empfang - daraufhin, auf die Freude und Schönheit richte ich mich aus.

03_ananasha für Deine tief empfundenen Worte

Herzensgrüße Cornelia Sherin
Liebe Cornelia Sherin,

AN'ANASHA für Deine lieben Worte.
Alles bereitet sich auf den Wandel vor. "Bizzelnd freudige Aufbruchstimmung" ist eine schöne Bezeichnung dafür. Wie wenn alles vorbereitet ist, es fehlt nur noch der Startschuss. Unter der Kruste des Alten schimmert schon das Neue hervor, das nur darauf wartet, endlich ganz freigelegt zu werden, um in voller Pracht zu erstrahlen.

Irgendwo habe ich gestern gelesen, dass die Zeit kommen wird, in der das Neue endlich auch einfach sein darf. Das Bild fand ich auch schön.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
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