Blog von Kerstin Myriel Wittig

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Bewusstseinslagebericht Juni/Juli 2017


Alles, was an Prozessen in uns geschieht, können wir in übertragenem Sinne als Metapher anhand von Mond-Sonne-Erde sehen. Der Mond spiegelt das Licht der Sonne. Ist die Erde dazwischen, fällt der Schatten der Erde auf den Mond. Wir sind entsprechend der Metapher in unserer Essenz unsere Seele/Gott/göttlich (Sonne), die einen Körper hat (Erde) und sich durch das Geistige (Mond) wiederum in der Materie und als Körper (Erde) ausdrückt. Das Geistige sind Gedanken, Bewusstsein und alles, was nicht Materie ist und im „Unsichtbaren“ existiert, wirkt und Einfluss hat. Dabei gibt es viele unbewusst übernommene, fremde, sowie selbst erzeugte, geistige Muster, die wir in uns tragen und die uns davon abhalten, unsere eigene Seele zu erkennen und uns wieder mit ihr zu verbinden. Das Geistige wird durch die Materie sichtbar (bewusst, Neumond) oder bleibt im Verborgenen (unbewusst, Vollmond). Und immer wieder können wir die Lichtreflektion unserer Seele, unseres Lichts, sehen (Vollmond).
Das bedeutet, dass unser eigenes Licht, unsere Göttlichkeit nach außen strahlt und sich in unserem Geist zeigt, der die Materie erschafft. Aus dem Licht entsteht eine erste Schöpfung, der Geist, der weiter in die Materie schöpft. Der Mond als Bild für unsere Identifikationen und für unser schattenbehaftetes Menschsein oder für unser Bewusstsein unseres reinen Lichts wird erst durch die Materie sichtbar. Nur dadurch, dass die Erde sich zwischen Mond und Sonne schieben kann, können wir die Realität und somit uns selbst erkennen. So entsteht für uns auch die Illusion der Trennung und der Identität. Wir sehen die Materie oder den Geist als von uns getrennt und erzeugen so die Illusion eines getrennten Ichs. Wir sehen nicht, dass wir in unserer absoluten Essenz Alles-was-ist und zugleich nichts sind. Somit können wir nur unsere eigenen Schatten sehen, die wir in unserer Essenz aber nicht sind und die in der Realität unseres Menschseins doch zu uns gehören. Ist in der Metapher die Erde nicht zwischen Mond und Sonne, so sehen wir unsere wahre Essenz. Und wir erkennen auch, dass alles, was wir als Materie sehen, eigentlich nicht existiert. Und wir erkennen, dass wir einerseits das sind, was wir Leben nennen, die physische Realität, zu der unser Menschsein und unsere Identität gehören und zugleich sind wir nichts, denn wenn alles, was wir als real ansehen, eigentlich nicht existiert, ist das Absolute, das wir sind, Gott/die Quelle, zugleich auch nichts. Das Nichts, das zugleich auch alles ist. Dieser Bewusstseinsschritt ist der, den wir am Weitesten gehen können. Unsere wahre Essenz, das Absolute, Gott, das Alles-was-ist-und-Nichts können wir nicht mit unserem Bewusstsein erfassen. Denn in dem Moment, in dem wir uns bewusst darüber sind, sind wir nicht mehr in der absoluten Ebene. Im Absoluten sind wir nichts und doch sind wir alles, was ist. Das Absolute kann sich nicht selbst erkennen oder erfahren, denn es ist das Eine, das Nichts. Deswegen hat es sich diese stoffliche und energetische Welt, Universen und alle grob- und feinstoffliche Materie und Leben erschaffen, das Alles-was-ist, um sich selbst zu sehen und zu erfahren.
Wir kommen mit unseren menschlichen Möglichkeiten nur bis zu diesem Punkt, an dem wir durch die Verschmelzung von Gott und Mensch, der Unio Mystika, dem vollkommenen Erwachen aus der Illusion der Realität, der Matrix, dem Ego, dem System und dem Erfahren der Einheit und des Absoluten, dies erkennen und annehmen können und ein weiteres Suchen aufgeben. Es ist das Ende und zugleich der Anfang. Denn dadurch, dass wir aufhören, zu suchen, können wir erst so wirklich in dem ankommen, was ist und was wir sind. Was wir zuvor noch gesucht haben, haben wir gefunden. Wir haben erkannt, wer wir sind und haben so die Leere in uns erfüllt. Die Leere, die uns überhaupt angetrieben hat, zu suchen. Die Suche, die erst dadurch entsteht, dass wir uns als getrennt fühlen und sehen. Und durch das Ende der Suche wird nun der Raum frei, d.h. unsere Zeit und Energie, die wir zuvor in die Suche gesteckt haben. Wir sind in uns angekommen und können nun ein Leben aus uns selbst und in Einklang mit Gott und unserem ureigenen Licht, unserer Seele führen. Alles ist plötzlich eins, es gibt keine Trennung mehr, alles ist plötzlich fühl- und erfahrbar, was wir zuvor vielleicht nur theoretisch wussten oder ahnten. Jetzt können unglaubliche Fähigkeiten und Möglichkeiten durch uns fließen und sich ihren Ausdruck in und durch uns finden. Wir haben Gott in uns gefunden, uns selbst gefunden und dies lässt das Paradies auf Erden für uns entstehen. Wir sind wieder im Schöpfer- und Einheitsbewusstsein. Wir haben erfahren und erkannt, dass wir sowohl Mond, Sonne und Erde sind und zugleich alles nur eine Illusion, ein Spiel, ist und wir zugleich nichts davon sind. Das lässt jegliche Spiele der Trennung zurück treten und wir beginnen ein neues Spiel zu spielen. Ein Spiel, das zwischen allem, in allem, mit allem und durch alles gelebt wird, mit dem Bewusstsein, dass wir nichts davon wirklich sind. Unser ureigenes Licht strahlt ununterbrochen und so, wie unser Geist der Spiegel für unser Licht und unser Menschsein ist bzw. so, wie unser Geist die Materie erschafft, so tragen wir auch etwas in uns, das uns von unserem eigenen Licht trennt. Das, was uns trennt, ist das, was uns ermöglicht, uns selbst wieder zu erkennen und zum Licht hin zu befreien. Der Geist erschafft die Materie und wird selbst zum Spiegel für das Licht und die Materie. Wir erkennen unser eigenes Licht im Kontrast zur Dunkelheit, im Spiel der Materie, das wir Leben nennen. Die Dunkelheit in uns lässt uns erst unser Licht sehen und das Licht, das wir sind, können wir nur durch die Spiegelung in unserem Geist durch die Materie sehen oder erahnen. So können wir uns immer wieder für Licht oder Schatten entscheiden, wissend, dass es im Prozess der Schöpfung Beides braucht, wir aber weder das Eine noch das Andere sind und doch beides zu uns gehört. Dieser Erkenntnisprozess läuft in Zyklen ab, so wie die ganze Schöpfung, z.B. auch der Mond, die Sonne und die Erde, unser Körper und unsere (Bewusstseins)Entwicklung verschiedene Zyklen durchlaufen. Im Grunde ist alles nur ein Spiegel unseres Selbst. Wir sehen unsere Blaupause (Geist, Mond), unsere Schöpfung (Materie, Erde) und auch unser Licht (Göttlichkeit/Seele, Sonne) und können so unser Bewusstsein entwickeln für das, was wir selbst erschaffen. Zellulär, persönlich, systemisch, kollektiv/gesellschaftlich, menschheitlich, planetar, sonnensystemisch, universell, galaktisch usw..

In der jetzigen Zeit ist es wichtig, uns bewusst für das Hier und Jetzt zu entscheiden und im Hier und Jetzt zu leben. Immer wieder war es in der Vergangenheit vielleicht so, dass wir uns in der Vergangenheit verloren haben. Wir haben uns an Erlebnisse erinnert und noch darüber nachgegrübelt, uns schlecht gefühlt, uns in schönen Erlebnissen verloren, uns Gedanken darüber gemacht, was wir alles hätten anders machen können und wie es dann jetzt sein könnte oder uns auf andere Art an der Vergangenheit festgehalten. Wir wollten wissen, warum und haben uns so in ihr verfangen. In letzter Zeit tritt verstärkt der Blick auf die Zukunft in den Vordergrund. Wir wünschen uns etwas oder machen Pläne für die Zukunft. Beides ist die Flucht vor der Gegenwart. Vor dem Moment. Vor dem Jetzt und dem Hier. Und beides hält uns von dem ab, was wirklich ist. Denn alleine im Jetzt-Moment können wir sein und tun. Denn es gibt nur das Jetzt. Jeglicher Blick in die Vergangenheit und jeglicher Blick in die Zukunft, wie auch immer sich dieser gestalten möge, hält uns davon ab, wirklich das zu sein, was wir sind. Wir fliehen, um nicht sehen zu müssen, was wirklich ist. So ist es in dieser Zeit immer wichtiger, uns bewusst zu werden, worauf wir unseren Fokus gerade richten. Hängen wir der Vergangenheit nach? Hoffen wir auf die Zukunft? Oder leben wir wirklich im Moment, in dem einzigen Augenblick, der wirklich ist? Nur im Jetzt-Moment, im Hier und Jetzt, treten wir aus der Illusion aus und sind in der Wirklichkeit. Wenn wir jeden Moment so erleben und erfahren, wie er ist, mit allem, was ist, so leben wir die Wirklichkeit. Der pure Moment ist die Wirklichkeit. Jeder Blick zurück oder nach vorne ist nur Illusion, da wir hierfür unsere eigenen Filter, Muster der Trennung, Egostrukturen heranziehen müssen, um uns darin zu bewegen. Zeit ist Illusion, somit ist jedes Bewegen innerhalb dieses Zeitkonstrukt, innerhalb der linearen Zeit, ein Eintreten in die Illusion. Natürlich können wir uns nicht ganz davon abspalten, denn wir leben hier auf Erden, in einem Körper, in einer Realität, in der es Zeit und Zyklen gibt, doch können wir unseren bisherigen Umgang mit der Zeit umkehren. Anstatt die lineare Zeit als Wahrheit anzunehmen und sie in unserem Leben dominieren zu lassen und nur bewusst in der Wirklichkeit jenseits der Zeit zu sein, können wir unser BewusstSein so verschieben, dass wir uns grundlegend jenseits der Zeit multidimensional bewegen und uns nur bewusst in die lineare Zeit einklinken. Dies ist möglich, es erfordert aber ein sehr ausgedehntes Bewusstsein und einen sehr bereitwilligen Verstand. Und es ist in dieser Zeit möglich, wie noch nie. Multidimensional bedeutet dabei in vielen Bewusstseinsebnen, wie z.B. Vergangenheit, Zukunft, verschiedenen Sichtweisen, in der Tiefe, übergeordnet, aus verschiedenen Perspektiven und Zusammenhängen oder aus verschiedenen energetischen Zuständen heraus, wie Freude oder Angst, emotional oder mental. Es bedeutet jenseits von Zeit und Raum und auch von Identität und Begrenzung.
Dieses Sein im Moment ermöglicht einen Zugriff auf sämtliche Informationen. Statt, wie bisher gewohnt, alles linear und aus der mentalen Erinnerung hervorzuholen, können so alle Informationen jenseits von Raum und Zeit multidimensional abgerufen werden. Diese Veränderungen des eigenen Energiesystems finden bereits seit einigen Wochen und Monaten statt. Es zeigt sich bereits dadurch, dass plötzlich einfachste Dinge nicht mehr gewusst werden oder dass einem ein Name oder ein Wort einfach nicht einfällt. Auch durch Verwirrtheit, Konzentrationsprobleme, dem Gefühl, die einfachsten Dinge nicht zu verstehen, einem begrenzten mentalen Verständnis oder Anstrengung, wenn wir mental etwas begreifen wollen. Das liegt daran, dass sich die Strukturen im Gehirn und die energetischen Strukturen, die mit der Intuition und Wahrnehmung zu tun haben, verändern. Dies geschieht tiefgreifend und meist auch am Verstand und oft sogar am Bewusstsein vorbei. Der Verstand merkt, dass etwas nicht mehr geht oder anders ist, aber er kann es nicht verstehen. Dann läuft er wie im Leerlauf und gibt schließlich auf. Eine Folge dieses Veränderungsprozesses ist, dass Informationen immer weniger mental aus der Vergangenheit abgerufen werden können und in die Zukunft projiziert werden können. Die bisherige Informationsquelle des Verstandes, die Erinnerung, unsere Erwartungen, Projektionen oder Vorstellungen, unser Zugriff auf Erfahrungen, die ausgelösten Empfindungen oder gelernte Informationen, fällt mehr und mehr weg. Stattdessen öffnet sich ein neuer Zugang zu Informationen. Der bisherige Informationsspeicher war sehr begrenzt, da er nur die Informationen enthielt, die wir durch unseren Verstand bewusst aufgenommen hatten. Und selbst das war nur begrenzt, da wir die Informationen wieder vergessen haben. So waren wir dann häufig danach bestrebt, unser Wissen festzuhalten. Der neue Informationsspeicher umfasst alles, was ist, war und jemals sein wird, geht vorbei an den einzelnen Elementen des Verstandes und kann uns direkt in eine Handlung führen. Wir nehmen die Information wahr und können dadurch handeln. Ohne Interpretation, Einordnung, Abwägen usw.. Durch das Sein im Hier und Jetzt haben wir die Möglichkeit, jenseits von Raum und Zeit, und somit unserer Erinnerung, auf sämtliche Informationen zuzugreifen. Das war bisher auch schon möglich, jedoch erforderte es eine große Disziplin, Entwicklung, Training oder einen entsprechenden, bereits mitgebrachten Zugang. Oft war dieser Zugang durch verschiedenste Muster eingeengt und konnte nicht frei und bewusst genutzt werden. In der Jetzt-Zeit und zukünftig wird sich dies für jeden Menschen verändern. Es wird immer leichter werden, die eigene Intuition und Hellsinne in diesem Ausmaß und in dieser Klarheit im Alltag ohne große Anstrengungen, Training, Vorbereitungen oder Fähigkeiten zu nutzen. Mehr und mehr werden wir Zugriff darauf haben und nichts wird uns verborgen bleiben. Dies zeigt sich bspw. in den Momenten, in denen wir die reine Information zur Verfügung haben und ohne einen Zwischenschritt einfach wissen, was zu tun ist. Die Information führt direkt zu einer Handlung. Und die Information ist unbegrenzt.
Dieser veränderte Zugriff auf Informationen geschieht viel leichter und umfassender. In einem kurzen Moment wissen wir plötzlich eine Menge an Informationen. Und dies, ohne dass wir sie zuvor kennen mussten. Wir lösen uns von dem bisherigen engen Bild, dass wir wissen müssen, an was wir uns erinnern und dass wir uns nur an das erinnern können, was wir wissen. Wir brauchen nicht erst in unsere Bibliothek zu gehen und erst nach bestimmten Büchern suchen, um dort die Information zu suchen. Unsere neue Wahrnehmung zeigt sich so, dass wir immer und überall Zugriff auf alles haben. Es ist wie beim Internet. Das Internet mit allen Informationen ist immer verfügbar. Virtuell. Und wir können uns mit einem entsprechenden System darin einklinken und durch eine Suchmaschine die Informationen abfragen. So sind auch alle Informationen immer und überall verfügbar und wir klinken uns durch unsere Empfangssysteme in uns, unsere Hellsinne, unserem Fokus der Wahrnehmung von Energien und Informationen, darin ein, um etwas abzurufen. In dem Moment, wo wir nach etwas suchen, erhalten wir umfassende Informationen. Und nicht, wie im Internet, müssen wir diese zuerst alle lesen, sondern wir wissen sie unmittelbar und vollkommen oder können schnell immer tiefer darin einsteigen.
Dafür ist es erforderlich, dass wir uns aus der Illusion der Raum-Zeit ausklinken. Denn innerhalb der Raum-Zeit können wir Informationen nur mit unserem Verstand auf bisherige, alte, begrenzte Weise abrufen. Durch ein Leben im Moment, im Hier und Jetzt können wir uns an allumfassende Information anbinden. Damit verbunden ist, die alten begrenzenden Muster, die uns in der Illusion und in der Trennung von uns selbst und von der einen höheren Kraft in uns abhalten, zu überwinden. Denn diese Strukturen des Trennungsbewusstseins halten uns im linearen Denken und somit begrenzten Abruf der Informationen fest. Erst ein Einheitsbewusstsein, die Verbindung wieder mit uns selbst, und die damit verbundene Freiheit und Selbstentfaltung, ermöglichen uns wieder, unsere Uranbindung an die Information selbst, durch unsere Intuition und Hellsinne in unserem Inneren zu leben.
Das Leben im Moment und unsere Ur-Wahrnehmung ermöglichen uns, jeden Moment so zu erfahren, wie er ist, mit allen Informationen, die in diesem Moment sind. Wir Leben dann in jedem Moment das, was ist und zugleich sind uns alle Informationen verfügbar, die für den Moment gebraucht werden. Egal, ob sie uns bekannt sind, da wir sie selbst erlebt haben oder ob sie uns völlig unbekannt sind, da wir sie aus dem allumfassenden Informationsfeld holen, das ist. So brauchen wir uns nichts mehr merken, nichts mehr wissen, denn in jedem Moment steht uns das zur Verfügung, was gerade ist, was gerade „gebraucht“ wird. Wie beim Internet, in dem alles ist und durch unsere Suchanfrage erscheint das, was wir gerade „brauchen“ und was für den Moment „wichtig“ ist. Wir müssen hierfür nicht das gesamte Internet auswendig kennen oder uns daran erinnern, sondern wir erhalten jeweils die Information, so, wie sie ist und die wir gerade anschauen möchten. Ohne Bezug zu unserer eigenen Geschichte, zu uns selbst, zu unserem eigenen Leben oder zur Materie und Quelle. Wir haben so Zugriff auf die reine Information des Moments. Und je mehr wir uns selbst von unseren eigenen begrenzenden Mustern befreien, desto klarer, leichter, umfassender erhalten wir die Information.
Deswegen ist es gerade in der jetzigen Zeit wichtig, dass wir uns immer wieder für Vertrauen entscheiden und dass wir uns von unseren alten begrenzenden Vorstellungen lösen und unseren Blick weiten. Je mehr wir uns bewusst sind, dass es möglich ist, dass wir alle Informationen erhalten können und dass dies jenseits von Raum und Zeit geschehen kann und im alltäglichen, menschlichen, „normalen“ Leben, desto mehr werden wir entsprechende Erfahrungen in unserem Leben machen. Dies stärkt wiederum unser Vertrauen und löst eventuell noch bestehende Muster auf. So zeigen sich in nächster Zeit verstärkt Muster, die uns diesbezüglich noch trennen und begrenzen. Und wir werden Möglichkeiten finden, die uns wieder mit unserer ureigenen Wahrnehmung verbinden. Mit unserer ureigenen Weiblichkeit des Empfangens und der Hingabe und der ureigenen männlichen Kraft der Handlung. Und auch werden wir verstärkt Erfahrungen machen, die uns diese neue Art der Wahrnehmung und der Informationsabrufung eröffnen, deutlicher aufzeigen oder sie noch vertiefen und erweitern.

So dehnt sich unsere Anbindung an unser Höheres Selbst/unsere Seele mehr und mehr aus. In Wahrheit ist es keine Anbindung, sondern es ist unser ureigenes Sein. Wir sind nicht hier und sie ist/sind dort, sondern sie sind und wir sind im Moment, hier und jetzt. Im Grunde brauchen wir uns deswegen nicht verbinden, denn wir sind es bereits und alles ist. Wir sind unser Höheres Selbst und unsere Seele, wir sind diese Informationen. Sie sind nicht außerhalb oder innerhalb von uns getrennt. Sie sind immer Hier und Jetzt. Im Moment. Wir brauchen uns auch nicht immer wieder mit unseren Beinen zu verbinden, um dann loszugehen, sondern wir tun es einfach. Es kann aber hilfreich sein, diese Energie durch etwas im Außen fühlen zu können, um sie als zu uns gehörig zu erkennen. Um uns selbst zwischen all den Energien, von denen wir geglaubt haben, dass wir es sind, wiederzuentdecken, wiederzufinden. Es ist somit meist mehr ein entdecken, was wir nicht sind und gleichzeitig ein erkennen, was wir wirklich sind. Wie ein Ausmisten und Entrümpeln. Wir finden uns wieder, da wir uns zuvor in der Vielfalt oder der Eintönigkeit und Begrenztheit verloren haben.
So möchte auch unsere innere Führung, unsere Seele, unser Herz, unser Höheres Selbst oder wie auch immer es jeder für sich bezeichnet, sich wieder mit uns „verbinden“, damit wir erkennen, dass wir nie getrennt waren. Die Impulse, Botschaften und Aufforderungen unserer eigenen inneren Führung werden immer deutlicher. Und unsere Offenheit und Bereitschaft immer größer. Wir sind bereit, unseren eigenen Impulsen und unserer eigenen Wahrheit zu vertrauen und zu folgen, zu uns selbst zu stehen und uns selbst zu leben. Immer weniger sind wir bereit, uns weiterhin selbst zu verleugnen, zu verraten und zu übergehen. Und je mehr wir zu uns selbst finden, umso mehr finden wir auch zu allem in der Welt.

Nicht nur unsere Intuition, unsere (Selbst)Wahrnehmung, unser Zugang zu Information dehnt sich weiter aus, sondern damit verbunden auch der Zugang zu uns selbst und die Informationen über uns selbst und unser Leben und wie wir mit unserem Umfeld in Kontakt treten. So erkennen wir mehr und mehr über uns selbst und durch uns selbst. Mehr und mehr finden wir Antworten in und durch uns und kommen so mehr und mehr in der Selbstverantwortung und Eigenliebe an. Und damit in uns selbst, das keine Worte braucht. Mehr und mehr werden wir eigenständig und unabhängig und leben uns selbst aus uns selbst. Unser ureigener Lebensplan, der Traum Gottes für unsere eigene menschliche Existenz, unser Platz und unsere Aufgabe im Gesamtgefüge der Schöpfung kann sich durch uns ausdrücken. So dehnt sich unsere einzigartige Individualität und unsere individuellen Fähigkeiten mehr und mehr im alltäglichen Leben und durch den Alltag aus. Mehr und mehr erkennen wir, wofür wir hier sind und was nicht zu uns gehört. Die Energien der Offenbarung zeigen sich so auch weiterhin und verstärken sich noch. Die Offenbarung, die Apokalypse, was Entschleierung oder Enthüllung bedeutet. Die Schöpfung selbst beginnt nun, uns mit Informationen zu versorgen und uns erkennen zu lassen, frei von eigentlichem Wissen und Verstehen aus dem puren Sein heraus und in aktiver Lebensfreude. Das göttliche Wissen enthüllt sich und das Reich Gottes offenbart sich. Der Prozess für den Himmel auf Erden oder das Paradies auf Erden.
Alles zielt im Ganzen dazu, dass wir uns selbst aus unserer eigenen Kraft und eigenen Entscheidung heraus, wieder dem Alles-was-ist, der göttlichen Inspiration unserer Seele, zuwenden, uns diesem Traum hingeben und ihn mitträumen. Und dabei darf uns bewusst werden, dass die Wirklichkeit und die Wahrheit meist anders sind, als die Vorstellungen, die wir darüber haben. Dies geht seit einiger Zeit über rein persönliche Prozesse hinaus auf kollektive, gesellschaftliche Prozesse. Das Weltgeschehen oder übergeordnete systemische Bewusstseinsprozess und Zusammenhänge, z.B. innerhalb einer Firma, Familie, global, politisch usw., ist und wird dabei immer tragender im Transformationsprozess und löst die rein persönlichen, auf das eigene Leben und Umfeld bezogenen Transformationsprozesse, ab. Denn wir sind immer auch in übergeordnete Systeme und kollektive Strukturen mit eingebunden und haben Teil daran. So tragen wir auch viele kollektive Muster in uns. Diese übergeordneten Zusammenhänge können jetzt mehr in das Bewusstsein treten und so auch auf übergeordneten Ebenen, und damit auch mehr und mehr gesellschaftlich, transformiert werden. Denn nur, was wir in uns verändern, verändert sich auch im Außen. So dehnt sich unserer innerer Forscher, unsere kindliche Neugier, unserer kindlicher Entdeckergeist, unsere mutige Suche nach Antworten und Erkenntnis der Wahrheit aus, damit wir unsere ureigene Wahrheit durch unsere uns innewohnende Weisheit immer wieder neu finden. Denn die Wahrheit ist das, was uns leitet und das, was wir sind. So werden wir auch flexibler und kommen mehr und mehr in einen Zustand der Flexibilität, Neutralität und Bereitschaft. Denn je fester wir in unseren Strukturen sind, desto weniger können wir auf das allumfassende energetische Internet zugreifen. Nur wenn unser göttlicher Geist flexibel ist und wir unserer eigenen Wahrnehmung und uns selbst vertrauen, können wir durch die Kraft des Moments in der Neutralität in der möglichst reinen Wahrheit und allumfassenden Information sein. Wir sind dann bereit für alles, was der Moment uns schenken möchte, ohne uns dagegen zu wehren, zu flüchten in Vergangenheit oder Zukunft oder etwas verändern, erzwingen oder erwarten zu wollen. Wir hören auf, aus der reinen Information durch unseren Verstand etwas zu machen und zu interpretieren, zu projizieren, zu erwarten, verändern zu wollen oder zu verurteilen. Wir kommen in das aktive Geschehen-lassen und in die Fülle des Moments, in dem alles ist. Wir fangen wieder an, unsere ureigene Symphonie und die göttliche Symphonie des Lebens selbst zu spielen. Die Symphonie, die immer spielt und immer in ihrer Vollkommenheit zu hören ist. Jede Seele ist diese Symphonie und sie bedarf im Grunde keiner Entwicklung, Verbindung oder Ausdehnung, denn sie ist immer in ihrer Vollkommenheit zu hören und gleichzeitig in ständiger Veränderung.

Wir brauchen uns die Informationen nicht irgendwo herholen und sie festhalten (lernen und wissen), sondern wir brauchen uns nur in die in jedem Moment verfügbaren Informationen einzuklinken, um sie nutzen zu können. Noch nicht einmal einzuklinken, sondern sie einfach nur zu betrachten. Bisher wollten wir Vieles mental behalten, um es zu einem späteren Zeitpunkt, dann wenn wir es brauchen, wieder zur Verfügung zu haben. Dieses gelernte Wissen war flüchtig und eng und entspricht meist nicht dem, was für den Moment wirklich wichtig ist. Die allumfassende Informationsquelle, die Information selbst, ist immer da und versorgt uns mit dem, was gerade im und für den Moment in einem übergeordneten „Plan“ „wichtig“ ist. Alles andere ist ebenfalls da, aber gerade nicht „notwendig“, es zu betrachten. Wir können es dann auf die gleiche Weise abrufen, wenn diese Information von uns betrachtet werden möchte. Auf diese Weise können wir Zugriff auf unbegrenzte Information haben, ohne es mit dem Verstand wissen zu müssen, eine bewusste Verbindung zwischen dem, was ist und der Information zu haben. Und das macht uns frei. Frei von jeglichen Konzepten und lässt uns in Einfachheit und Leichtigkeit wissen durch sehen. Wir können unsere Kontrolle über das Wissen, unseren inneren Druck, Wissen-zu-müssen und nicht-vergessen-zu-dürfen in die Entspannung bringen. Dieser ewige Kreislauf des Lernens-Erinnerns-Vergessens wird durchbrochen und aufgelöst. Wir sind frei für wahres Wissen, wahre Weisheit, wahre Erkenntnis.
Wir erschaffen aus der Einheit heraus, der Liebe und dem Mitgefühl und mit Blick für das Große-Ganze. Aus der Einheit zu uns selbst und zu Allem-was-ist. Mehr und mehr müssen wir deswegen unterscheiden können, wann wir mit unserem Willen im Trennungsbewusstsein sind und wann im Einheitsbewusstsein. Denn nur im Einheitsbewusstsein haben wir die Möglichkeit, auf den unendlichen Informationsspeicher, den göttlichen Geist zuzugreifen.
So kannst Du Dich bewusst im Alltag darauf ausrichten, zu erkennen, wann Du aus dem Trennungsbewusstsein und wann aus einem Einheitsbewusstsein heraus denkst und handelst. Und Du kannst Dir im Alltag bewusst machen, wann Du wirklich mit Deiner Seele kommunizierst und wann Du gedacht oder gelebt wirst. Was bist wirklich Du selbst und was ist fremd? Was gehört zu Dir und was nicht? Was ist Verstand und was Seele/Herz/Höheres Selbst/Gott?
Verbindest Du beide Übungen, so kannst Du vielleicht erkennen, dass es eine Verbindung zwischen Deinem Bewusstsein und der Steuerung Deines Lebens gibt und wann Dich was beeinflusst und wie sich Dein Leben und Dein Befinden dann gestalten. Im Trennungsbewusstsein gibt es meist zwei (oder mehr) Instanzen, die unterschiedlich sein können und meistens sind, und so ein Ungleichgewicht, eine Disharmonie entstehen lassen, z.B. besser-schlechter, hier-da, geben-nehmen, dafür-dagegen, Opfer-Täter-Helfer. Im Einheitsbewusstsein gibt es eine Ebene auf Augenhöhe, auf der alles gleichberechtigt und harmonisch ineinander greift und wirkt und nichts bedingt etwas anderes oder schließt etwas aus, denn alles ist.
Das Trennungsbewusstsein ist Dir wie „eingepflanzt“ und das Einheitsbewusstsein ist Dein natürliches Sein. So besteht die Möglichkeit, zu erkennen, was Dich innerlich trennt, um Dich davon zu „trennen“. Was steckt hinter dem, wie wir uns selbst und die Welt sehen? Wenn Du die Wahrheit erkennst, hast Du eine Wahl, vorher funktionierst Du nur im Spiel der Trennung, in dem Du scheinbar gespielt wirst und das nur einen Weg kennt, ohne Alternative. Erst wenn Dir dies bewusst wird, kannst Du erkennen, wie Du selbst wieder die Steuerung übernehmen kannst und Dich bewusst für Deine Seele entscheiden.

Auch dehnt sich die Energie der Erneuerung mehr und mehr aus. Die Energie, die etwas Altes loslässt, um etwas Neues entstehen zu lassen. So kann sich die Kraft in Dir ausdehnen, mit der Du genau dies für Dich möglich machst. Alles, was Dich noch daran hindert, Dich zu erneuern, wird sich zeigen, um geheilt zu werden. Du wirst diese Maske bei Seite schieben können. So kannst Du Dich selbst immer wieder neu erschaffen, indem Du Dich auf das ausrichtest, was Du möchtest. Wenn Du im Einheitsbewusstsein bist und mit dem göttlichen Geist, nicht in Deinem menschlichen Geist, so kannst Du Dich von Deiner Seele, die dieser göttliche Funke ist, führen lassen. Durch die Ausdehnung Deiner Intuition und Wahrnehmung und die Wiederentdeckung Deiner inneren Führung, wirst Du mehr und mehr in der Lage sein, Dich selbst zu erneuern. Dein Urzustand ist vollkommen und heil. Alles, was Du jemals gehört hast und noch hören wirst, was als Mensch möglich ist, ist wahr. Und noch viel mehr. Lasse Dich von Deiner Seele führen. Was ein Mensch vollbracht hat, kann jeder Mensch vollbringen. Stelle Fragen und empfange Antworten. So wirst Du mehr und mehr Informationen erhalten und Anleitung, wie Du das erneuern kannst, was Du aus Deiner Seele heraus erneuern möchtest. Und halte Dich nicht zurück, aber sei Dir bewusst, dass es auch Erneuerung geben kann, die innerhalb der linearen und räumlichen Raum-Zeit, Zeit braucht. Vielleicht Jahre oder gar Jahrzehnte. Bleibe dann dabei mit Disziplin und Geduld. Und sei Dir bewusst, dass Disziplin nicht bedeutet, dass es harte Arbeit und eisernen Willen oder viel Anstrengung oder Entbehrung beinhaltet, sondern dass es nur bedeutet, dass Du nicht aufgibst und dran bleibst. Und manchmal braucht es viele Schritte, um an’s Ziel zu kommen, wenn das Ziel noch weit weg ist.
Erneuerung beinhaltet auch, dass es leicht, einfach, spielerisch und voller Freude sein darf. So kannst Du nicht nur Deine Zellen auf Gesundheit oder heil sein und damit Jugend programmieren, sondern auch Deine mentalen, emotionalen, spirituellen, oder andere Strukturen auf bspw. Leichtigkeit und Einfachheit. Lasse Dich auch hierbei von Dir selbst führen und erneuere Dich auf allen Ebenen Deines Seins hin zu dem, was Du wirklich bist und sein möchtest. Auch so kann und werden sich Deine Selbstliebe und Dein Vertrauen ausdehnen. Höre auf die inneren und äußeren Impulse. Lasse die Antworten sich Dir offenbaren. Lasse sie Dich finden oder in Dir entstehen, ohne dass Du dies bewusst mit Deinem Willen erzwingen willst. Es kann alles Mögliche sein, ein Gedanke, ein Gefühl, ein Bild, ein Artikel, ein Film, ein Buch, ein Gespräch, ein paar Worte, ein Plakat, eine Anzeige, eine Seite im Internet, ein Video, ein Seminar, eine Behandlung. Mit Bereitschaft und Offenheit wirst Du fühlen, was eine Botschaft Deiner Seele für Dich ist. Und zweifle nicht daran, wie und was zu Dir getragen wird, wenn Du es für Dich erkannt hast. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und oft so überraschend und unbegreiflich. Hab Vertrauen in Gottes Traum und in Gott selbst, denn es ist auch Dein Traum. Seine Sprache und die Sprache Deiner göttlichen Seele ist immer klar, einfach, leise und vertraut. Und sie berührt Dich ganz tief. Du wirst sie jenseits der Worte und äußeren Erscheinung als Deine Wahrheit fühlen können. Habe Vertrauen, Dich in diese Hände fallen zu lassen. Hab Vertrauen, voller Mut Deinen Weg der Selbstentdeckung zu gehen. Deinen ganz eigenen Weg, auf dem nichts und niemand das Recht und die Macht hat, Dich aufzuhalten und Dich daran zu hindern, Dich aus Deiner eigenen Kraft heraus mit Deiner ureigenen göttlichen Seele wieder zu vereinen.

So erkennen wir den Zugang zu unserer ureigenen Seele. Ohne Umwege, Mittler, Schnörkel. Ganz direkt und klar. Denn nur unsere eigene Seele kann unsere Sehnsucht stillen, die wir oft auch als Trauer oder Traurigkeit fühlen können. Unsere Seele ist das, was wir wirklich suchen. Und unsere Seele ist es, die wir oft als Leere fühlen können. Wir fühlen uns leer, traurig und ohne Sinn und Ziel, da wir unsere eigene Seele nicht mehr spüren können. Wir sind getrennt von uns selbst, von unserer Göttlichkeit, nach der wir uns deswegen so sehr sehnen. Denn mit ihr finden wir den göttlichen Kern, der uns mit allem und mit Gott selbst vereint. Es ist wichtiger denn je, dass wir wieder unsere Seele hören und uns von ihr alleine führen lassen. Dass wir uns wieder mit unserer Seele vereinen und sie von den anderen fremden geistigen Stimmen in uns unterscheiden können. Denn nur dann fühlen wir uns wirklich ganz und erfüllt. Und so möchte unsere Seele uns Impulse senden, um uns den Weg zu zeigen. Vielleicht gibt es etwas, das Du schon länger in Dir trägst, das jetzt endlich von Dir gehört und umgesetzt werden möchte. Etwas, von dem Du vielleicht schon lange weißt, dass Du es tun solltest, aber es bisher einfach nicht getan hast. Oder es gibt Dinge, die Du immer wieder vor Dir herschiebst. So ist jetzt die Möglichkeit, dies zu erkennen und mehr und mehr dahin zu kommen, die Impulse Deiner Seele zu erkennen und sie sofort umzusetzen. Sie am Verstand vorbei wahrzunehmen, in die Tiefe zu gehen oder direkt zu handeln. Ohne mentales Zwischenspiel, ohne Zögern, ohne Zweifel. Eine direkte Standleitung zu Deiner Seele. So dass der Verstand seine Dominanz verliert und Deine Seele wieder den Weg vorgibt. Die Seele, die alle Weisheit trägt. Und die dafür auch den Verstand als Werkzeug nutzen kann, wenn es erforderlich ist.
Es wirken hier tiefgreifende Muster und Ängste, die seit Jahrtausenden genährt und durch energetische und genetische Vererbung gesellschaftlich am Leben gehalten werden, die uns davon abhalten, unsere Göttlichkeit zu erkennen und göttlich zu sein. So oft wurden wir verfolgt, gefoltert, bestraft, geächtet, gebrochen, wurde es uns verboten und noch viel mehr, wenn wir unserer Seele und der damit verbundenen Göttlichkeit und unbegrenzten Macht näher gekommen sind. So tief sitzen diese Erinnerungen in uns und so tief wirkt diese fremde, dunkle Macht in uns, erzeugt Angst und Widerstand und das Gefühl, dass wir nicht mehr uns selbst gehören und gehören dürfen. So tief sind die Wunden in uns. Es sind scheinbar äußere Kräfte, die in uns geistig wirken, damit wir uns selbst verleugnen. Doch jetzt ist die Zeit, dies in uns zu erkennen, anzuschauen und zu durchschreiten. Und dies ist nicht einfach, denn wir sind bisher gewohnt, wegzuschauen, auszuweichen, die Verantwortung abzugeben oder es uns schön zu reden. Das, was bisher noch funktioniert hat, funktioniert nicht mehr. So wird sich die Wahrheit den Weg zu uns suchen, damit wir sie erkennen und uns wieder mit unserer Essenz, unserer Seele und unserem göttlichen Kern vereinen. Eine innere Hochzeit kann stattfinden und wir werden wieder eins mit unserer göttlichen, unendlichen Macht.
Es sind Samen der Dornen, die wir bereits vor langer Zeit in uns gesät haben und die über all die lange Zeit aufgingen, wuchsen und uns immer mehr den Zugang zu unserer Seele versperrten. Jedes Mal hielt uns der Schmerz und die Verletzung der Dornen ab, uns den Weg durch sie zu bahnen. Immer wieder scheiterten wir und erinnern uns an diese unzähligen, wiederholten Versuche und Verletzungen und können dies durch tiefen Schmerz, unzähmbare Angst, großen Wiederstand, Enttäuschung, Frustration oder Resignation in uns fühlen. Doch heute sind wir soweit, uns erneut, und ein letztes Mal, zu stellen. Heute tragen wir eine Rüstung des Mutes und des Vertrauens und ein Schwert der Klarheit, Erkenntnis und Kraft in uns, mit dem wir uns von nun an und in allen Zeiten wieder in die Freiheit und Vollkommenheit schlagen können. Mit der eigenen Seele als innere Macht und einzige Autorität. Dies dehnt gravierend unser Vertrauen, unsere Selbstliebe, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung aus und führt uns in die Freude, Leichtigkeit und das kindliche Sein unserer Göttlichkeit.
Wir kommen so aus der Zeit des Warum-Fragens in die Zeit des Wozu-Fragens. Denn „Wozu?“ ist eine Frage, die immer wichtiger wird, da sie uns selbst, die Energie, das Bewusstsein und die Absicht ausrichtet und uns die Dinge hinterfragen lässt. Wozu will ich das? Wozu soll ich das tun? Wozu tut ein anderer, was er tut? Wozu dient mir das? Wozu dient dies anderen? Wozu tue ich das? Wozu geschieht mir das? Wozu bin ich? Wozu lebe ich?


Der nächste Bewusstseinslagebericht erscheint um den 14.07.2017.


Hier als pdf zum Ausdrucken: http://www.anaschule.com/Bewusstseinslage
Dort findet Ihr auch ältere Berichte.

Kommentare zu diesem Artikel


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...ich hätte nie gedacht, dass das "sich hineinfallen lassen"
so schwer ist und je länger die "Alten Gewohnheiten" gelebt wurden,
umso schwieriger erscheint mir der Weg ---
und doch will ich ihn gehen!

Genau wie Du, liebe Kerstin Myriel es berichtest, ist es wirklich confused

AN ANASHA für Deinen Bericht.

Von Herzen
Lotte Ariadne
Liebe Kerstin Myriel heart
Ich glaube es geht in dieser Zeit darum unseren ganzen Müll herauszutragen ,
alles IN uns und UM uns herum .
Alles DAS was nicht in der Liebe schwingt ,was uns
unglücklich macht und unsere Kraft schwächt ,an uns nagt
an uns zieht und zerrt.
Loslassen ,geht oft mit Schmerz icon_rolleyes Hand in Hand .
Aber es geht um die Innere und Äußere icon_wink FREIHEIT . layoesha
Ein wichtiger Prozess .
IN 23_elexier
Nada love3 guitar
Liebe Lotte Ariadne,

schön, wenn Du Dich in dem Bericht wiederfinden konntest. Wichtig finde ich, nicht aufzugeben und durchzuhalten. Es erscheint manchmal so endlos und mühsam und Gedanken des Aufgebens tauchen vielleicht auf. Dabei hilft mir, dranzubleiben, wissend, dass sich alles zum Allerbesten fügen wird und jeder einzelne Schritt nicht umsonst, sondern wichtig war und ist, auch wenn der Weg schwierig erscheinen mag. Mit jedem Schritt ist die positive Veränderung etwas mehr spürbar und erlebbar.

Herzensgrüße
Kerstin Myriel


Liebe Nada,

ja, über-übergeordnet geht es um Selbstliebe und Abgrenzung. Es geht darum, die eigenen Grenzen zu überwinden und eigene Grenzen zu setzen, um dadurch in das Vertrauen, in die eigene Kraft und Freiheit zu gelangen. Und, wie Du schreibst, "unseren ganzen Müll" loszuwerden, für den wir uns noch verbiegen und einengen (lassen). Es geht auch darum, im Außen alte Strukturen aufzubrechen und Veränderung zu bewirken, beim alten Spiel nicht mehr mitzuspielen, wie bisher. So ein bisschen Revolution liegt in der Luft, die durch die wachsende Unzufriedenheit mit dem Alten und dem inneren Antrieb für Neues entsteht. Und über-über-übergeordnet geht es, wie Du schreibst, um Freiheit.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Liebe Kerstin Myriel,

An'Anasha für den Bericht icon_smile
Magst uns bitte auch die Quelle nennen?

Sonnige Sonntagsgrüße icon_cool
Andrea Myriel
Liebe Andrea Myriel,

wenn etwas nicht von mir ist, schreibe ich die Quelle dazu oder verlinke. Den Bericht habe ich aber selbst geschrieben. Die Quelle bin somit ich selbst oder das, was durch mich gewirkt hat. Deswegen steht auch kein Link oder Verweis dabei.

Herzensgrüße
Kerstin Myriel
liebe Kerstin Myriel

du sprichst mir aus der Seele - ich spüre beides: alt und neu - vor allem spüre ich eine bizzelnd freudige Aufbruchsstimmung in mir und in der so leuchtend grünen Natur. Auch die Naturwesen "polieren" die Welt aufs Schönste, wie für einen Empfang - daraufhin, auf die Freude und Schönheit richte ich mich aus.

03_ananasha für Deine tief empfundenen Worte

Herzensgrüße Cornelia Sherin
Liebe Cornelia Sherin,

AN'ANASHA für Deine lieben Worte.
Alles bereitet sich auf den Wandel vor. "Bizzelnd freudige Aufbruchstimmung" ist eine schöne Bezeichnung dafür. Wie wenn alles vorbereitet ist, es fehlt nur noch der Startschuss. Unter der Kruste des Alten schimmert schon das Neue hervor, das nur darauf wartet, endlich ganz freigelegt zu werden, um in voller Pracht zu erstrahlen.

Irgendwo habe ich gestern gelesen, dass die Zeit kommen wird, in der das Neue endlich auch einfach sein darf. Das Bild fand ich auch schön.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
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