Blog von Kerstin Myriel Wittig

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Bewusstseinslagebericht September/Oktober 2017


So konntest Du vielleicht die Tore der Selbstliebe in Dir öffnen oder die Selbstliebe weiter in Dir ausdehnen. So konntest Du die Vorstufen und Zutaten der Selbstliebe in Dir erkennen und wieder zu Dir nehmen. Sowohl von der lichten Seite, wie auch von der dunklen. Sowohl Selbstwert, Selbstwürde, Selbstverantwortung, Selbstmitgefühl, Selbsthingabe, Selbstwertschätzung, Selbstvergebung, Selbstdankbarkeit, Selbstvertrauen, Selbstachtsamkeit, Selbstbewusstsein, Selbstfreiheit, Selbstehrlichkeit, Selbstständigkeit, wie auch Selbstkontrolle, Selbstzweifel, Selbstminderwertigkeit, Selbstverletzung, Selbsthass, Selbstleugnung, Selbstmitleid, Selbstmisstrauen, Selbstlüge, Selbstbetrug, Selbstabhängigkeit, Selbstsorge. Und noch viele weitere.
Lasse jedes einzelne Wort, jede einzelne Schwingung, jeden einzelnen Zustand, jede einzelne Energie in Dir zirkulieren und wirken. Schaue, was es in Dir auslöst und wo Du es bereits lebst oder ob Du es noch nicht lebst. Schaue, was es für Dich bedeutet und wie es sich im menschlichen Alltag und im Miteinander zeigt und wie Du es in Dir erkennst. Nimm Dir hierfür ruhig Zeit und wiederhole es auch, wenn Du magst. Du kannst auch jeden Tag oder jede Woche eine Selbsteigenschaft Deinen Alltag begleiten lassen. Suche im Internet, in Büchern, was Du dazu findest oder frage andere Menschen dazu. Lasse Dich hierbei durch Deine inneren Impulse und das Leben leiten. Spiele damit. Und finde Deine eigene Wahrheit, Deine eigene Erfahrung und Deine eigene Erkenntnis. Erkenne sie in Deinem Leben. Und finde noch viele weitere, die jetzt hier nicht aufgezählt sind. Erlebst Du sie vielleicht an bestimmten Orten oder mit bestimmten Menschen oder Tieren? Was verändern sie in Dir und an Deinem Umgang mit der Welt? Wie verändern sie Dein Leben und äußere Umstände? Welche Gefühle und Emotionen erzeugen sie in Dir? Welche Gedanken und mentale Formen? Beobachte und lerne. Lerne Dich selbst kennen und lieben. Mit allen Facetten, Verurteile Dich für keine davon. Denn das alles bist auch Du.
So kannst Du auch bei allem, das Dir bei anderen auffällt, alles, was Dich aufregt, was Du bewunderst, was Du kritisiert, was Du ihnen ankreidest, wo Du sie verurteilst usw.., zu Dir aus Deinem Bauch und Herzen sagen „genau so, wie ich“. Lasse es in Dir aufsteigen und meine es auch so. Mit Deinem ganzen Sein. Und beobachte, was in Dir dann geschieht.
Durchleuchte jede Facette Deines Selbstes, damit sie sich vereinen und zu der großen Kraft der Selbstliebe aufsteigen können. Fange mit den „einfacheren“ Dingen an, mit den einzelnen Aspekten, bevor Du die große Kraft der Selbstliebe entfaltest. Sei Dir bewusst, dass Du viel mehr bist, als Du bisher geglaubt hast. Dass Du viel mehr in dir trägst, als Dir bewusst ist. Vieles, das Du Dir ersehnst, aber auch Vieles, das Du an Dir leugnest. Um Dich selbst zu schützen. Doch die Zeit des Schutzes ist vorbei. Dieser Schutz, der Dir einmal dienlich war, wird nun nicht mehr gebraucht. Er darf jetzt gehen. Er darf aufsteigen in’s Licht. Dorthin, wo auch er sich danach sehnt. So lasse alles ziehen, was in Dir aufsteigen möchte. Halte es nicht mehr fest, binde Dich nicht mehr daran. Denn das ist nicht mehr nötig und wird immer schwieriger. Lasse die Freiheit durch Dich fließen und die Liebe in Dich einströmen.
Erkenne, dass Du alles in Dir trägst. Das Licht, wie auch das Dunkel. Erkenne, dass diese zwei Seiten, miteinander tanzende Paare sind in unzähligen Facetten. Und erkenne, dass sich alle in der Selbstliebe in Dir in Deinem Herzen vereinen. Denn die Selbstliebe liebt alles, ohne zu werten, und ohne nur das Eine zu lieben und das andere abzulehnen. Wenn Du Dich selbst liebst, liebst Du alle Facetten an Dir und in Dir. Und diese Selbstliebe lässt Dich unverwundbar, geschützt, frei, nicht manipulierbar, kraftvoll, unabhängig, würdevoll, heil, jung, glücklich, inspiriert sein. Einfach dadurch, dass Du es bist.

Die Selbstliebe ist die Leere, der Raum, die Stille. Der Raum in uns, in dem alles erscheint und wieder verschwindet. In dem alles entsteht und vergeht. Geboren wird und stirbt. Das ewige Spiel des Lebens. Jetzt ist die Zeit, diesen Raum in uns zu entdecken und ihn zu betreten. Ihn einzunehmen und uns als diesen Raum zu erkennen. Das ewig Entstehende und wieder Vergehende. Das, was keine Form kennt und sich nicht als Form identifiziert. Wir können unsere Identifizierungen loslassen und erkennen, dass wir sind. Veränderbar und ohne Form. In dem Moment, in dem wir uns mit der Form identifizieren, haben wir uns selbst verloren. So sind wir von Kindheit an geprägt und konditioniert, dass wir uns identifizieren. Wir sagen „Ich bin Angestellter“, „Ich bin eine Frau/ein Mann“, „Ich bin kindisch“, „Ich bin es nicht wert“ usw.. Jedes Mal, wenn wir diesem „Ich bin“ etwas folgen lassen oder auch, wenn wir „man“ sagen, sind wir nicht der Raum, sondern getrennt, begrenzt und identifiziert mit der Form. Wir identifizieren uns mit etwas im Außen, mit etwas, das uns von Außen aufgeprägt wurde. Etwas, das wir so oft gehört haben, bis wir es selbst geglaubt haben. Durch gelebte Selbstliebe können wir so alles loslassen, mit was wir uns im Außen identifizieren. Was wir glauben, zu sein, was wir aber nicht sind. Denn wir haben keine Form. Wir sind der Raum, in dem die Form erscheint und vergeht. Durch die Selbstliebe können wir so nach und nach all diese Identifikationen erkennen und sie in den Raum zurück entlassen. Wir können loslassen, was wir bisher glaubten zu sein und nicht zu sein. Denn wir können alles sein, aber wir sind nichts wirklich davon. Es erscheint in unserem Raum, in unserem Tempel, in unserem Kelch, in unserem Gral. Und so, wie es erscheint, können wir es betrachten, beobachten, leben und es dann wieder vergehen lassen. So können wir sehr alte und tiefe karmische Themen, Kindheitstraumen, Ahnenthemen und gesellschaftliche Dramen als Identifizierungen erkennen und in den Raum vergehen lassen. So werden wir wieder leer. Wir werden wieder zu dem Raum, den wir wirklich sind. Frei von Identifikation. Uns selbst liebend. Denn jegliche Identifikation erzeugt Nicht-Liebe. Denn wenn wir sagen, „Ich bin…“, dann leugnen wir gleichzeitig unsere wahre Natur. Und damit verbunden entstehen auch Schuld und Angst. Daraus erwächst über die Zeit ein kleines Ich. Nämlich das der Identifikation mit der Form und vielen Formen. Es entsteht das, was wir auch Ego nennen. Jetzt können wir dies erkennen. Wir erkennen uns als Raum und nicht als Form. Wir können erkennen, dass wir gar nicht sind, was wir immer glaubten, zu sein. Wir entlassen das Ego zurück in den Raum, um Selbstliebe zu sein. Um Authentizität zu leben. Um uns selbst zu leben. Und auch, um den anderen so zu sehen, wie er wirklich ist. Ohne Etikett.
Wir opfern alles, wir geben alles hin, an was wir bisher festgehalten haben, um etwas anders zu verstecken. Um uns selbst als Schatten und im Schatten zu verstecken. So geben wir alles hin, damit wir selbst frei sind. Wir geben alles hin, um am Ende auch uns selbst hinzugeben. Wir geben uns uns selbst hin. Dem Leben, das wir sind. Und so, wie wir uns hingeben, so empfangen wir auch. Wir geben und empfangen uns ganz.
Du bist der Raum, in dem Du als Deine eigene Schöpfung immer wieder erscheinst und wieder vergehst.
Es ist die Selbstliebe, die ist. Das pure Sein, die Ich-Bin-Gegenwart, das weibliche Prinzip, der Raum des Seins jenseits der Identifikation. Dieses weibliche Prinzip möchte jetzt übernehmen und voran gehen. Das weibliche Prinzip, das die Dinge aus sich entstehen lässt, das die Dinge aus dem Raum erscheinen lässt, aus dem Herzensraum und sie wieder dorthin verschwinden lässt. Das weibliche Prinzip, das nichts tut, wie das männliche Prinzip, sondern das entstehen und sich erschaffen lässt. Das weibliche Prinzip, das keine Ziele und keinen Willen kennt, sondern den göttlichen Plan sich entfalten lässt. Das weibliche Prinzip, das aus und durch die Selbstliebe entsteht, das nicht aktiv tut, sondern passiv geschehen lässt. Das weibliche Prinzip, das nicht handelt, sondern ist. Das weibliche Prinzip, das die männlichen Strukturen aufbrechen und verändern wird. Das weibliche Prinzip, auf das alle bereits warten, ohne es bewusst zu wissen. Das weibliche Prinzip, das uns erfüllt, das uns nach Innen schauen lässt und uns in das Sein führt.
So sind es bewegende Zeiten, in denen das weibliche Prinzip, die Göttin, sich ausdehnt, wir uns selbst lieben und so die alten Strukturen durchbrechen und verändern. Ganz einfach dadurch, weil wir nicht mehr mitspielen. Denn die Selbstliebe lässt alles als fahl und leer erscheinen, was in der alten Welt noch Bedeutung hatte. Diese Kraft der göttlichen Weiblichkeit lässt nichts unberührt und nichts beim Alten. Sie entblättert die alten Fassaden bis zur puren Essenz.
Diese Veränderungen können in uns und im Außen intensive Widerstände auslösen. Das Alte und das Männliche fährt noch einmal alles auf, was es noch zu bieten hat. Aber im tiefsten Inneren weiß es schon, dass es bereits „verloren“ hat. Der alte Kampf ist zu Ende. Von nun an, wird es nur noch ein Miteinander geben können. Denn die weibliche Göttlichkeit verbindet und vereint und überwindet jegliche Trennung und jegliches Ausschließen.
Es vollendet sich in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten etwas, was vor vielen Jahrtausenden begonnen wurde und was in dieser Zeit auf einer neuen Ebene beginnt, sich abzuschließen.

Der bisherige männliche Weg ist am Ende. Es geht nicht mehr so weiter, wie bisher und so, wie wir es gewohnt sind. Die Systeme kommen an ihre Grenzen. Die Welt kommt an ihre Grenzen. Wir selbst kommen an unsere Grenzen. Und gleichzeitig erscheint das Licht am Ende des Horizonts. Das Licht, das den Weg weist. Es ist die Weiblichkeit, die sich mehr und mehr ihren Weg in die eingefahrenen Strukturen sucht. Es ist der Weg hindurch und nicht mehr hinaus. So vollzieht sich allmählich und in den nächsten Jahren ein Paradigmenwechsel. Das Weibliche nimmt mehr und mehr den Raum ein und löst das Männliche ab. Dieser Prozess ist nicht einfach, denn das Männliche ist noch nicht so einfach bereit, den Weg zu räumen und seinen Platz und seine Position einfach so herzugeben. Doch es wird einen Punkt geben, an dem das Männliche „am Ende“ ist, am Boden liegt und nicht mehr weiter kann. Es wird sich wie auszehren, um bis zum bitteren Ende für sich selbst zu kämpfen, um sich selbst vor dem eigenen „scheinbaren“ Tod zu bewahren. Es durchlebt die eigene Todesangst, um mehr und mehr zu erkennen, dass dieser Tod unumgänglich ist. So wird es an diesem Punkt der Aufgabe von der weiblichen Kraft aufgefangen, geheilt und genährt, so dass es zu neuer Kraft und mit neuer Aufgabe jetzt dem Weiblichen zu Diensten sein kann. Und diese ersten Veränderungen, ein in’s Leere laufen der alten Strukturen und Gewohnheiten, der männlich geprägten Systeme, Lebensgestaltungen, Entscheidungen und Strukturen in uns und in der Welt zeigt sich immer deutlicher in dieser Zeit. Mit großem Kraftaufwand und großen Aktionen wird noch versucht, gegenzusteuern, aber es greift immer weniger. Die Wahrheit und das Weibliche suchen sich ihren Weg. Die Selbstverantwortung, Selbstliebe und die Selbstbefreiung finden immer mehr in und durch die Menschen statt. All diejenigen, die gekommen sind, um in dieser Zeit die Veränderungen einzuleiten und diese neuen Kräfte in sich schlafend verborgen hatten, werden sie jetzt vermehrt in sich erkennen und leben. So wird der Paradigmenwandel von Innen heraus geschehen. Von Innen in uns und von Innen in den gesellschaftlichen Strukturen. Dies erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität, Achtsamkeit, Stille, Selbstliebe, ein Bei-sich-bleiben-können, um mit den Turbulenzen der Veränderung klar zu kommen und auch für andere ein Fels in der Brandung zu sein. Denn wenn alles wegbricht, verlieren viele Menschen den Halt und finden sich nicht zurecht. So suchen sie nach Halt bei denjenigen, die wissen und stabil in sich verankert sind.
Für diese Menschen, die wissen und in sich verankert sind, ist es ein relativ Leichtes, diesen Sturm zu durchstehen, auch wenn es gewisse Anforderung an sie stellt. Diese können sie jedoch relativ gut meistern. Denn darauf wurden sie lange und intensiv vorbereitet. Für sie ist dieser Prozess wie ein großes und lang ersehntes Finale, auf das sie schon so lange warten und sich voller Freude, kindlicher Neugier, kindlicher Lebendigkeit und Offenheit stürzen. Es ist wie ein Ereignis, zu dem sie angereist sind, um es mitzuerleben und bei dem Verlauf und der Ausgang noch offen sind, es aber klar ist, was geschehen wird. Das was ist klar, nur das wie, wann und was danach sind noch offen. Und das ist es, was uns gespannt beobachten und teilhaben lässt.
So können wir uns zurücklehnen, den Geschehnissen im Außen gelassen zuschauen, um die eigenen teils noch intensiven Prozesse im Inneren durchstehen zu können. Doch intensiv bedeutet nicht, dass es uns umhaut, sondern dass so viel geschieht und es auch deutlich spürbar in unserem Leben ist. Wenn wir auf uns selbst achten, die Signale erkennen und entsprechend handeln, wird es sich für uns selbst leicht vollziehen. Im Außen kann es da schon etwas turbulenter werden und plötzlich grundlegende Veränderungen, die zuvor noch nicht einmal denkbar waren, über Nacht normal sein können. In anderen Bereichen können die Prozesse durchaus auch chaotisch werden, denn das Alte bricht dann zusammen und es ist noch nicht erkennbar, wie es dann weiter gehen sollte. Dies sprengt teilweise die bisherigen Abläufe und lässt Normales vollkommen verrückt werden. D.h., dass z.B. das, was bisher nach bestimmten Regeln, Abläufen und Gewohnheiten normal und üblich abgelaufen ist, wird völlig verrückt, also aus dem Gewohnten herausgerissen. Dies kann anfangs ungewohnt, fremd und zugleich spannend und interessant sein. Das liegt dann an jedem selbst, wie er mit den Gegebenheiten umgeht. In dieser Zeit hilft der Satz „Es ist, wie es ist“. Denn dieser Satz trägt die Energie des weiblichen Weges, die sich dem hingibt, was ist und nichts verändern will. Mit dem herkömmlichen männlichen Weg, der sagt „Ich will es aber anders“, kommen wir in dieser Phase nicht mehr weiter. Der eigene Wille hat sich mehr und mehr dem großen göttlichen Willen unterzuordnen, sich ihm hinzugeben und zu dienen. Die Zeit des Kämpfens, des Dagegen-seins geht zu Ende, der männliche Weg ist zu Ende. Und wir betreten den weiblichen Weg. Den Weg, der geschehen lässt, sich hingibt, dem göttlichen Plan dienend zur Verfügung steht, sich als Ich aufgibt, um als Selbst wieder dienender Schöpfer zu sein.
Mit dem weiblichen Weg hört auch das Getrieben-sein auf. Hier ist der Weg das Ziel. Es stellt sich ein Gefühl ein von alles ist erledigt und alle Möglichkeiten stehen offen. Ich kann, aber ich muss nicht. Dieser ständige Drang, etwas tun zu müssen, noch etwas erledigen zu müssen, noch nicht fertig zu sein, noch viele unerledigte Dinge tun zu müssen, fällt weg.

So ist es auch die Zeit, alte Erinnerungen loszulassen. Erinnerungen dieses Lebens, Seelenerinnerungen früherer Inkarnationen oder kollektive Menschheitserinnerungen. Was sich auch physisch zeigen kann. Durch körperliche Phänomene oder ein physisches Konfrontiert-sein mit diesen Dingen. Durch Ausmisten, Aufräumen von Dingen aus früheren Lebensabschnitten, z.B. Schulsachen, Ausbildungs- oder Studiumspapierkram, ein früheres Hobby, Kleidung, usw., aber auch ein Sehen und Erleben im Außen, was vielleicht bisher nur in einer Erinnerung im Inneren vorhanden war. Unsere tiefsten traumatischen Erlebnisse können auf diese Art nochmals sichtbar werden, um nun endgültig von uns verarbeitet und zu Ende gelebt zu werden. Es ist das endgültige und physische Loslassen der Themen, die damit verbunden sind. Dadurch, dass wir es erneut ansehen oder in die Hand nehmen, schwelgen wir in den Erinnerungen und alte Emotionen kommen nochmal nach oben. Gleichzeitig merken wir aber, dass dieser Abschnitt unseres Lebens jetzt abgeschlossen ist. Wir können die Seite umblättern, dieses Kapitel beenden. Mit Verständnis, Erkenntnis, Erfahrung, Dankbarkeit und Wertschätzung. Wir sind aus unserer eigenen Vergangenheit herausgewachsen. Wie ein Kind, das irgendwann keine Windel mehr braucht, keinen Schnuller oder alleine Laufen kann. Wir sind bereit, in eine neue Stufe unserer Entwicklung einzutreten. Persönlich als Individuum und kollektiv als Menschheit. Damit können wir alles erlösen, was uns noch durch traumatische oder unschöne, vielleicht unbewusste, unerfüllte Erlebnisse unserer Vergangenheit gebunden hat. Wenn wir bereit sind, es erneut zu fühlen, vielleicht anzusehen und es zu heilen, ohne zu tief darin einzusteigen. Heilen, indem wir es als unseres in uns erkennen und es in unserem Herzen annehmen. Indem wir es wichtigen und notwendigen Entwicklungsschritt wertschätzen, dankbar dafür sind, uns selbst und allen Beteiligten alles vergeben, uns versöhnen und auch uns selbst in allen Beteiligten erkennen. Denn alles war gut, dass es war und wie es war. Denn es hat uns zu dem entwickeln lassen, was wir heute sind. So können wir uns von Vielem aus unserer Vergangenheit befreien, um frei zu sein, für eine neue Zukunft aus dem Jetzt-Moment.

Am 23. September ist eine besondere astrologische Konstellation, die sich an die 12. Offenbarung anzulehnen scheint. Dieses Ereignis betreffend, hier eine Deutung dessen, was mit den damit verbundenen Einströmungen an Energien und Potentialen möglich sein kann. Dieses Ereignis ist wie der Höhepunkt oder der Schlussstein in mehreren vorher stattfindenden Schritten und Ereignissen.

Laut einer Beschreibung von www.livenet.ch ist astrologisch Folgendes zu sehen:
„Am 23. September 2017 soll die Sonne – astronomisch gesehen – das Haupt der Jungfrau bekleiden. Der Mond soll sich zu ihren Füßen befinden. Im Sternbild Löwe, das aus neun Sternen besteht, sollen sich an jenem Tag zusätzlich noch die Planeten Venus, Mars und Merkur befinden.
Diese drei Planeten sollen zusammen mit den neun Sternen aus dem Sternbild des Löwen eine Krone für die Jungfrau aus insgesamt zwölf Sternen bilden. Diese Sternkonstellation, die sich am 23. September 2017 ereignen wird, kommt nur alle 7000 Jahre einmal vor.“

Die 12. Offenbarung besagt Folgendes: „1 Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. 2 Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt“.

Die Frau steht für den Menschen, genauer, für die Weiblichkeit im Menschen. Die Sonne für die göttliche Kraft, kosmische und himmlische Schwingungen, die Liebe im Herzen, das Göttliche, der Geist, das göttliche Bewusstsein. Da die Sonne die Frau bekleidet, bedeutet es, dass die Sonne als Metapher für die göttliche Liebe im Herzen, für ein höheres Bewusstsein, für das Göttliche im Menschen, sich auf die Ebene des Menschen herab begibt. Also, dass der Mensch die Möglichkeit erhält, dass er sich seiner Göttlichkeit, seiner Liebe bewusst wird.

Allgemein bleibt noch zu sagen, dass es sich, wie immer bei solchen kosmischen Geschehnissen um Zeitfenster handelt, um Tore, die eine bestimmte Einströmung von Energien aufzeigt, die bestimmte Bewusstwerdungsprozesse oder Entwicklungsschritte begünstigen, ermöglichen oder besser, sie eröffnen. Auch zu einem späteren Zeitpunkt kann dieses Tor noch von Menschen genutzt werden bzw. wirken diese Energien noch nach. Es ist wie ein Eröffnen von etwas, das sich danach noch weiter entfaltet und auch zu einem späteren Zeitpunkt noch geschehen kann und wird. Da alles multidimensional geschieht, geschieht es jetzt und zugleich rückwirkend in die Vergangenheit und nach vorne wirkend in die Zukunft und somit immer im Moment und überall. Und es liegt an jedem Menschen selbst, was für ihn geschieht. Jeder entscheidet selbst durch seinen freien Willen und sein Bewusstsein, für was er bereit ist und wo er für sich nicht mitgeht. Es sind somit Möglichkeiten für die Entwicklung. Wie ein Angebot der Schöpfung selbst an uns Menschen.

Weiter mit der Deutung: Der Mond unter ihren Füßen. Der Mond als Symbol für das Weibliche und für Ahnenthemen, kollektive Menschheitsthemen aus früheren Zeiten, dem Schatten, dem Unbewussten. Vom aktuellen Geschehen und aus dem Gefühl heraus, um sehr alte, feste und tiefsitzende Strukturen der Geschichte der Menschheit, die, da es sich um ein Weib handelt, unter deren Füßen sich der Mond befindet, mit der weiblichen Ahnenlinie zu tun hat. Mit der weiblichen Geschichte der Menschheit. Mit dem weiblichen Erbe der Menschheit. Mit den ganzen Verletzungen, Diskriminierungen, Unterdrückungen usw. bezüglich dem weiblichen in uns und in unserer Gesellschaft.
Bei der Krone auf dem Haupt mit zwölf goldenen Sternen als Symbol für die Anbindung an die kosmischen Reihen, an die geistigen Welten, den Ursprung und die geistige Verbindung zu allem, was ist, zur Schöpfung selbst und zum Bewusstsein der eigenen Göttlichkeit und Schöpferkraft. Die Krone als Symbol für Herrschaft. Die Herrschaft über sich selbst und das (eigene) Leben. Als Symbol für die eigene Herrlichkeit, Würde und Selbstmeisterung.
Diese Frau war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual zur Geburt. Durch eine Geburt entsteht neues Leben oder allgemein etwas Neues. Und nur das Weibliche kann Neues gebären. Somit ist etwas Neues im Geburtsprozess. Also wir gebären etwas durch unsere weiblichen Anteile, was große Schmerzen verursacht. Schmerzen entstehen, wenn etwas nicht rund läuft, aus dem Gleichgewicht ist. Somit ist die Geburt schmerzhaft, da die Geburt aus einem Ungleichgewicht oder unter Widerständen, Problemen oder Ähnliches abläuft. Im übertragenen Sinn, wehren wir uns vielleicht noch gegen das, was geschieht und gegen das, was geboren wird. Und während dieses Geburtsprozesses, steigen noch alte Schmerzen auf, die in uns diese Widerstände entstehen lassen.

Somit besteht zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, die eigene Weiblichkeit durch Heilung der eigenen Themen aus früheren Leben, aus der Menschheitsgeschichte, aus der familiären Ahnenlinie bezüglich weiblicher Themen zu befreien. Die Unterdrückung, Verdrängung, Dominierung der weiblichen Anteile in uns können verstärkt und leichter geheilt und integriert werden. Dadurch wird es möglich, dass das eigene göttliche Licht und die eigene Herzenskraft sich enorm ausdehnen können, die Liebe mehr Einzug im eigenen Herzen und im eigenen Sein hält und so mehr gelebt werden kann. Dies stellt die Geburt von etwas Neuem dar. Von einem neuen Sein und einem neuen Ausdruck des eigenen Seins.

Die weiteren Textstellen der 12. Offenbarung deute ich sehr zwischen den Zeilen so:
Symbolisch erwacht der Lebensbaum in den Menschen, das Christusbewusstsein, die Liebe im Herzen, die entsteht durch die Anbindung an den Kosmos und die Erde. Durch die Wurzeln in die Erde und die Krone in den Himmel. Der Kampf zwischen Himmel und Erde, Sonne und Mond, Gut und Böse, Dunkel und Licht findet noch statt, aber durch diese erwachende Kraft im Inneren kann es den Menschen nichts mehr anhaben. Die kollektiven und persönlichen Themen bezüglich der bisher verdrängten und unterdrückten Weiblichkeit steigen nach oben in's Licht und werden erlöst. Eine Befreiung findet statt und so neue Kräfte freigesetzt. Dies kann zu tiefgreifenden persönlichen und gesellschaftlichen Veränderungen führen, wobei sich aber die Menschen und Strukturen, die noch nicht im Christusbewusstsein oder Kristallbewusstsein, also in der Selbstliebe und Selbstverantwortung sind, bekämpfen und auch gegen die Veränderungen oder die Menschen kämpfen, die in diesem neuen Bewusstsein schwingen. Doch sie können sie nicht verletzen, schwächen, schädigen und aufhalten, denn das Christusbewusstsein selbst ist der beste Schutz bzw. es ist unerreichbar für die Machenschaften des niedrigeren Bewusstseins.

Das bedeutet vereinfacht, es ist eine Zeit des intensiven Aufwachens der Menschen als Gesellschaft oder Menschheit, der Veränderungen und Auseinandersetzungen im Leben und in der Gesellschaft, des Aufarbeitens der eigenen, gesellschaftlichen und Menschheitsvergangenheit der vergangenen Jahrtausende. Das Weibliche wird so mehr und mehr geheilt, kommt in seine Kraft und kommt in Harmonie mit dem Männlichen, was zu einem neuen Bewusstsein führt, dem Bewusstsein des göttlichen Menschen, dem Christusbewusstsein, das mit allen Welten als Seinszustand der Liebe verbunden ist.

Die 12. Offenbarung schildert im Prinzip die Schöpfung, die Geburt Christus, die Entwicklung jedes einzelnen Menschen, die gesellschaftliche Entwicklung der Menschheit, die Geburt des göttlichen Menschen. Es ist zyklisch, mehrdimensional und so sich wiederholend und entsprechend. So erwacht der Christus in dieser Zeit in jedem einzelnen Menschen und kehrt so wieder auf die Erde zurück. Er kommt nicht physisch wieder, sondern im Herzen jedes einzelnen Menschen. Christus ist ein Amt, ein Bewusstsein, eine Aufgabe, ein Seinszustand. So kehrt der ursprüngliche zu Fleisch gewordene eine Christus als Teil in und von jedem Menschen und in und von allem zurück. Es ist Zeit, den Christus in uns zu erkennen, den Christus als unser Selbst.

Da das aktuelle Geschehen und die aktuellen Themen im Moment und in diesem Jahreszyklus sehr ausgerichtet sind auf Heilung der Weiblichkeit, Aufwachen und Ausbrechen aus den Strukturen, Erkennen der eigenen Göttlichkeit, den eigenen Platz und das eigene Sein in systemischen Konstellationen (Familie, Arbeit, Volk, Gesellschaft, Menschheit), der Ausdruck des ureigenen Seins, die Veränderungen, die durch einen selbst bewirkt werden können, den zwischenmenschlichen Umgang mit Menschen und Strukturen, die "anders" sind, innere Stabilität und innerer Reichtum und noch anderes, ist der Fokus eher auf übergeordneten und systemischen Themen, Beziehungen und Strukturen, als auf rein persönlichen. Es geht dabei um den eigenen lichtvollen/göttlichen Ausdruck in Verbindung zu jeglichen Beziehungen, der sich mehr und mehr Raum schaffen möchte und auch der eigene Umgang mit den äußeren Gegebenheiten im alltäglichen Leben. Ein Verleugnen des eigenen Seins und ein Unterdrücken des Ausdrucks des eigenen Selbstes wird immer weniger möglich. Grenzen wollen durchbrochen werden und Veränderungen endlich aktiv eingeleitet werden. Ein Ja zum Leben und zu allem, was ist und kein Nein mehr. Ein friedliches Annehmen, statt ein kämpferisches Dagegen. Besonders was das eigene Sein und die eigenen Impulse angeht. Die Ausrichtung also eher im Inneren und von Innen nach Außen, vom eigenen Sein in das Umfeld und in die Welt.
Es ist die Zeit, in der die Gnadenenergie intensiv wirkt. Die göttliche Gnade, dass nach unserem göttlichen Willen geschieht. Die eigenen Sehnsüchte der Seele, wenn sie auch menschliche Wünsche sind und aus dem Herzen kommen, erfüllen sich einfach. Es braucht nur eine Entscheidung aus dem Herzen, ein Beschließen des göttlichen, schöpferischen Menschen und es geschieht.
Dabei wirken die göttlichen, lichten, kosmischen Einströmungen heilend und erlösend auf die aufsteigenden Weiblichkeitsthemen aus dem Unterbewusstsein der Menschen und der Menschheit und auch auf alle aufsteigenden Muster, die uns selbst bisher wie in einem Gefängnis gehalten haben. Es geschieht einfach, wenn wir uns dem Prozess hingeben. Es muss weniger "getan" werden und viel mehr und Tiefgreifenderes geschieht. Wir brauchen nur zu beobachten, ohne etwas aus dem, was wir sehen, zu machen. Voller Vertrauen, dass alles für uns dienlich ist und mit der Absicht, hinzuschauen, zu erfahren, zu entdecken, zu erkennen und uns über die Dinge bewusst zu werden. Und mit der Bereitschaft, über die eigenen Grenzen zu gehen.

Der September ist auch der 9. Monat im Jahreszyklus, d.h., der Monat der Geburt, der Veränderung, der Umbrüche, des Sichtbar-werdens der bisherigen Prozesse, Entwicklungen und Vorbereitungen. So haben sich viele Grundlagen bereits in den Menschen entwickelt und stabilisiert und es ist die Zeit, diese auch selbstsicher, bewusst, kraftvoll und mutig anzuwenden und umzusetzen. Das Bewusstsein ist bereit, wir wissen, was zu tun ist und jetzt ist die Zeit, es auch zu tun und im Alltag und im Leben zu etablieren.

So eröffnen sich damit auch Türen, dass die Menschen mehr und mehr bereit dafür sind, aufzuwachen. Dass sie hinsehen, anstatt wegzusehen. Dass sie hinterfragen, Grenzen durchbrechen, nicht mehr das gewohnte Spiel mitspielen, Veränderung bewirken, ausbrechen. So öffnen sich die Herzen der Menschen mehr und mehr füreinander und für sich selbst. So hält in letzter Zeit verstärkt die Energie der Einhörner Einzug. Was daran zu erkennen ist, dass es verschiedenste Produkte mit Einhörnern gibt, z.B. Süßigkeiten, Spielzeug, Deko, usw.. Nachdem sich u.a. die Eule, der Hirsch und die Magie (Pentagramm) sichtbar ausgedehnt haben, kommt jetzt die geballte Herzenskraft der sanften, umhüllenden, tragenden Liebe der Einhörner. So finden Prozesse verstärkt im Herzzentrum statt, beziehungsweise zielen darauf ab, hier für eine Öffnung zu sorgen. Dadurch werden auch weiterhin alle emotionalen und mentalen Strukturen in Bauch und Kopf in uns sichtbar, um verändert zu werden. Und dies bewirkt auch, dass Kontraste immer weiter deutlicher werden. Alles, was nicht den alten Strukturen entspricht, wird von den Strukturen selbst regelrecht bekämpft. Das Alte will sich um jeden Preis selbst am Leben halten. Was verständlich ist. Und alles, was nicht dem eigenen lichtvollen Selbst entspricht, wird im Kontrast zu diesen immer sichtbarer werdenden alten Strukturen auch immer deutlicher. In der Gesellschaft als kollektives Ego und auch in uns als unser persönliches Ego. Und dieses Sichtbarer-werden der alten Strukturen, was eigentlich dem Zwecke dienen soll, die Menschen von einem Ausbrechen aus den Strukturen abzuhalten, bewirkt auf längere Sicht betrachtet genau das Gegenteil. Denn dadurch, dass immer extremer wird, was getan wird und was wir tun, immer widersprüchlicher, lebensfeindlicher, verletzlicher, zerstörender, disharmonischer, wird gleichzeitig auch immer offensichtlicher, was wirklich ist. Die Strukturen, die ihren eigenen Untergang verhindern wollen, machen sich selbst dadurch immer sichtbarer und führen dazu, dass die Menschen sich immer mehr davon abwenden, da sie die Wahrheit in ihnen erkennen. Die Masken und Spiele werden umso sichtbarer, je mehr das Neue von den Alten Strukturen bekämpft wird. Sie befördern sich sozusagen selbst in’s Aus. Und dies geschieht auch in den nächsten Monaten und Jahren verstärkt. Das kann dazu führen, dass plötzlich Dinge geschehen, die sich darstellen und anfühlen, wie nicht von dieser Welt oder wie völlig fremdartig im Rahmen dessen, was bisher so gelebt oder getan wurde. Im Positiven, wie auch im Negativen. Wir erkennen, dass etwas so gar nicht mehr zu uns selbst und zu unserer eigenen Wahrheit passt oder sehen, wie sich etwas völlig Neues oder völlig Übertriebenes vor unseren Augen zeigt. Gleichzeitig geschieht eine enorme Herzöffnung bei den Menschen, die dazu führt, dass das Kämpfen immer mehr abnimmt, dass Wettbewerb, Besserwissen, Bessersein, Gewinnen-müssen, Konkurrenz, Anerkennung… immer weniger werden. Und dafür Hingabe, Verständnis und Mitgefühl sich mehr und mehr ausdehnen. So sind wir dazu aufgefordert, mit unserem Herzen zu sehen, um das zu sehen, was dahinter ist und um das zu lieben, was wir bisher vehement abgelehnt haben. Und mit diesen Augen der Liebe gibt es eine Veränderung im eigenen Energiesystem und im eigenen Bewusstsein, das es nicht mehr möglich macht, die alten Strukturen noch weiter zu bedienen. Es ist wie ein Herausfallen aus der bisherigen Egostruktur des Verdrängens, Nicht-wissen-wollens, Wegschauens, Aufrechterhaltens-des-Gewohnten, des Gehorchens und Funktionierens in der alten Struktur der Macht und Angst. Der Matrix, die uns für so lange Zeit an und in sich gebunden hat. Dadurch können wir uns nicht mehr in ihr halten, wie bisher, und wir werden aus uns selbst heraus aufgerufen, uns über die wahre Realität bewusst zu werden. Wir werden aufgerufen, mit den Augen des Herzens zu sehen und mit der Stimme des Herzens zu sprechen. Wir sind aufgerufen, uns dem Göttlichen, dem Leben und uns selbst hinzugeben.

So richtet sich im Moment vieles darauf aus, dass das Alte in den Strukturen erhalten bleibt. Aber gleichzeitig wächst das Neue in den Menschen immer mehr. So werden die Spannungen und Diskrepanzen immer größer. Und es zeigt sich immer mehr physisch, was zuvor noch mehr im Denken und Fühlen der Menschen da war. Es wird nun zunehmend auch sichtbar, was bisher nur in den Menschen geschehen ist. Die Schöpfung verschiebt sich zunehmend in die physische, äußere Ebene. Das, was bisher in uns sich in die körperliche Ebene ausdehnt, möchte mehr und mehr auch zum Ausdruck gebracht und wirklich gelebt werden. Das, was wir sind, möchte sich zunehmend durch unsere Handlungen zeigen.

Was auf äußerer Ebene in den gesellschaftlichen Strukturen geschieht, geschieht auch in uns selbst mit unseren EgoStrukturen. In den letzten Wochen und auch in den kommenden Wochen kommt es verstärkt zu Bewusstwerdungsprozessen, wo wir noch Muster der Identifikation, des Egos, der Trennung in uns tragen und leben. Diese können intensiv vor allem im Bereich der Emotionen nach oben schießen und sich wie entladen oder uns überrollen und mitreißen. Es sind wie Ausbrücke von bisher tief in uns verborgenen Kräften, die wir vielleicht dort gar nicht vermuten oder von denen wir bisher glaubten, dass wir sie schon überwunden haben und die häufig aus tief-sitzenden Glaubensmustern und festgefahrenen Überzeugungen herrühren, aufgrund von früheren traumatischen Erfahrungen. Und gleichzeitig manifestiert sich das Licht, unser eigenes Licht, in immer tiefere körperliche Schichten. Dies kann zu verstärkten körperlichen Symptomen führen. Auch hier ist es wieder wünschenswert, dass wir auf uns selbst achten und uns das geben, was wir gerade brauchen, ohne es zu hinterfragen oder etwas verändern zu wollen. Durch Geschehen-lassen und Hingabe können diese Prozesse am Leichtesten durchlebt werden. Damit verbunden kann es auch weiterhin sein, dass wir ein starkes Rückzugsbedürfnis haben, ein In-sich-Versinken, fast schon ein Sich-distanzieren von dem, was im Außen ist, ein Ausklinken aus den üblichen und gesellschaftlichen Aktivitäten. Es ist ein starkes Bedürfnis, nach Innen zu gehen, die inneren Welten zu entdecken, die innere Wahrnehmung zu nutzen, sich um sich selbst zu kümmern und für sich selbst da zu sein, um zu erforschen, zu erkennen und auch zu genießen. Um zurückzublicken und vielleicht auch eine Art Bestandsaufnahme und Rückschau zu machen. Es ist auch der Wunsch nach Ruhe und Stille, nach Harmonie und Fließen, statt nach Hektik, Anstrengung, Stress und schnellem Aktivitätenwechsel. Vereinfacht gesagt, sind wir uns selbst genug und der Wunsch nach äußeren und zwischenmenschlichen Aktivitäten kann deswegen gering sein. So können sich tiefere innere neue Welten eröffnen, wie z.B. Wahrnehmung, Begabung, Erkenntnisse oder Liebeskraft sich offenbaren. Dies kann zu einer Art Umbruch, Neubeginn oder Neugestaltung des eigenen Lebens führen. Doch dafür müssen wir nichts tun, sondern es geschieht vielmehr wie ganz von alleine und wir müssen nur den inneren Schritt gehen, eine Entscheidung treffen, Ja sagen und das tun, was zu tun ist. Das Leben spielt es uns selbst zu. Und, wie immer, liegt es an jedem einzelnen selbst, für was er sich entscheidet. Jeder einzelne Mensch trägt den freien Willen und mit seinem Bewusstsein entscheidet er selbst, was er aus den Möglichkeiten, die das Leben bietet, macht. Ob er weiterhin am Alten festhält oder ob er mit Hingabe mit dem Fluss des Neuen geht. Das ist die Freiheit der Schöpfung als Geschöpf und Schöpfer zugleich.

So können wir die Botschaft unserer Seele immer mehr hören:
Jede Seele ist so unterschiedlich und vollkommen. Die Seele möchte erforschen, entdecken, erkennen und sich so selbst erforschen, entdecken und erkennen. Sie möchte sich und das Leben als Ausdruck von etwas Größerem erfahren. So ist es der Verstand, der verwirrt ist, wenn Dinge nicht zusammenzupassen scheinen und wenn alte Egostrukturen der Identifikation gefährdet scheinen. Doch die Seele weiß, dass alles eins ist, dass es ein tieferes Geheimnis in allem gibt und sie strebt nach Verbundenheit, wo der Verstand nur Trennung sehen kann. So sendet sie immer wieder Impulse, hinzuschauen, statt wegzuschauen, zu verbinden, statt zu trennen, zu erforschen, statt zu leugnen, die eigene Wahrheit zu finden, statt auf andere Wahrheiten zu hoffen und andere Wahrheiten einfach nur zu glauben, über die eigenen Grenzen zu gehen, statt sie beizubehalten, zu hinterfragen und zu erforschen, statt einfach hinzunehmen. Und sie findet die größte Erfüllung in der Erkenntnis und dem Ausdruck ihrer selbst. So ist jede Seele einzigartig, wunderschön und vollkommen. Und sie erfährt, was sie in ihrer Essenz ist. Sie ist Licht und Liebe.


Der nächste Bewusstseinslagebericht erscheint um den 12.10.2017.


Hier als pdf zum Ausdrucken: http://www.anaschule.com/Bewusstseinslage
Dort findet Ihr auch ältere Berichte.

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Ihr Lieben,

der aktuelle Bewusstseinslagebericht für August/September 2017 ist online.

Hier eine Zusammenstellung zum Thema Selbstliebe. Es sind von mir mitgeschriebene Ausschnitte aus dem Interview mit Sabine Wolf im Rahmen des noch bis zum 20. August laufenden Online-Kongresses "Ausgangspunkt Selbstliebe" (http://ausgangspunkt-selbstliebe.com/)

Zitat

Sabine Wolf:
„Wer sich selbst liebt, ist nicht dirigierbar und manipulierbar.
Ist nicht beeinflussbar und nicht co-abhängig.
Wer sich selbst liebt, ist nicht verfälschbar und steuerbar.
Wer sich selbst liebt, kann nicht erniedrigt und klein gemacht werden.
Auch nicht verletzt und getötet.
Wer sich selbst liebt, ist in einem immerwährenden Schutz geborgen.
Wer sich selbst liebt, kann nicht andere dirigieren und manipulieren.
Kann nicht misshandeln und nicht töten.
Wer sich selbst liebt, kann nicht krank und alt werden und kann auch nicht sterben.
Wer sich selbst liebt ist immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Hat ein sicheres Gefühl für alles, was ihm gut tut und was nicht.
Wer sich selbst liebt, ist stolz auf sein Anderssein in dieser Welt
und ist völlig unabhängig von Lob, Bestätigung und äußerer Liebe.
Selbstliebe ist in diesem Sinne das Licht der Meisterschaft,
das nach langen Wegen der Dunkelheit aufleuchtet.
Und das ist der Aspekt der Zeitenwende.
Ein Mensch, der sich selbst nicht liebt, ist auf allen Ebenen des Lebens und der Gesellschaft hilflos, abhängig, fremdgesteuert und bedroht.

Selbstliebe ist eine so mächtige Kraft, dass sie unser gesellschaftliches System von Spaltung, Unterwerfung, Verarmung, Verdummung und Versklavung auflösen kann.
Selbstliebe kann das da draußen auflösen, nicht der Protest gegen das, was wir nicht gut finden.
Selbstliebe lässt keine Bindungen zu, außer die von Herzen.
Selbstliebe lässt keine mentalen Bindungen zu. Ich brauche niemanden, ich weiß alles, wenn ich mich selbst liebe. Weil dann mein Hirn und mein Herz eine tiefe Verbindung miteinander haben. Einen Strom der Weisheit und des inneren Wissens.
Selbstliebe lässt auch keine emotionalen Bindungen zu. Selbstliebe ist die Verbindung zwischen dem Herzen und dem Sexus, dem emotionalen Zentrum in den Keimdrüsen.
D.h., ich bin nicht mehr bedürftig. Ich brauche nicht von anderen Leuten Streicheleinheiten, Bestätigung und Ähnliches. Ich genieße es, wenn ich’s bekomme, aber ich brauch’s nicht. Ich bin nicht bedürftig.
Die Selbstliebe ist eine so mächtige Kraft, dass ein Volk, das sich selbst liebt, nicht mehr dirigierbar ist, nicht mehr unterwerfbar ist.
Selbstliebe ist bereits hier reinkommend über die kosmischen Lichtfrequenzen der letzten Zeitalter, eine so mächtige geistige Kraft, dass wir zusammenzucken, um das aufzunehmen.
Weil wenn wir diese Selbstliebe in uns aufnehmen, dann spürt unser Ego, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Dass unser Leben sich komplett verändert, dass möglicherweise unsere Berufe, unsere Partnerschaften, unsere Familie, die ja alle früher auf Bedürfnissen, Ängsten und Ähnlichem basieren, dass die entweder mit in die Wandlung müssen oder dass wir raus gehen müssen. Und das ist nicht vorhersehbar. Liebe ist ein unvorhersehbarer Strom, der über das Land donnert und alles mit sich reißt, was sich ihm widersetzen möchte.
Ein Heiliger ist ein zutiefst sich selbst Liebender, ohne dass er aus dieser Liebesmacht für sich persönlich einen Vorteil zieht. Sondern er strahlt sie aus in die Welt.
Selbstliebe ist in diesem Sinne ein Meisterwerkzeug. Das wir uns erarbeiten müssen.
Selbstliebe ist auch eine dienende Kraft, mit der ich vielen vielen anderen Menschen helfen kann, aus ihren Sümpfen der letzten 6000 Jahre der Ahnendramen herauszukommen.
Selbstliebe ist auch hochintelligent. Sehr kreativ, sehr inspirativ und spürt genau, was bei dem anderen gerade ansteht. Und spürt genau, was andersrum richtig ist, als ich ständig in Büchern oder der Spiri-Szene zu lesen und zu hören bekomme.
Selbstliebe geht eigene Wege. Glaubt sich selbst mehr, als irgendjemandem anderen.
Selbstliebe entwickeln, üben in der Partnerschaft heißt auch, nichts verlangen, nichts erwarten, nichts unterschwellig reindrücken. Liebe muss auch nicht verstehen. Liebe hat keinen Anspruch auf Verständnis, sondern Liebe will nur akzeptieren.
Selbstliebe heißt also zutiefst auch für das Individuum, sowohl in der Partnerschaft, als auch in einer Gruppe, als auch in dieser Welt, erst einmal komplett aus dieser Gruppe rauszugehen, um sich selbst sozusagen einzuhausen, in die Klausur zu gehen, die Bindung draußen abzuschneiden, um mal zu kucken, was für Müllhaufen von Nicht-Liebe sind eigentlich in meinem eigenen emotionalen, mentalen System, in meinen eigenen Abhängigkeiten, Bedürfnissen und Co. Und die können wir aufräumen. Obwohl es mühsam sein kann. Aber die können wir aufräumen und die lösen sich. Da draußen können wir nichts aufräumen, weil da immer noch andere mit im Spiel sind, die einen anderen Willen haben. Und selbst wenn sie sagen, ja wir spiritualisieren uns gemeinsam, werden auch die trotzdem irgendwann unterschiedlicher Wege gehen und einander Raum lassen müssen.
Wenn jemand in die eigene Erfahrung der Selbstliebe kommen will, dann ist es notwendig, dass er bzw. sie sich erstmal zutiefst erlaubt, so zu sein, wie er oder sie ist. So gewesen zu sein und so zu werden, was immer er ist. Wir müssen nicht wissen, was wir sind und nicht sind.
Es ist zur Zeit weltweit ein Kampf zwischen Nicht-Liebe und Selbstliebe. Auf den Punkt gebracht. Und da gibt es für uns nur eins: Lass die da draußen kämpfen, kümmer Dich um Dich selbst. Während die da draußen kämpfen und miteinander beschäftigt sind, übe ich mich in Selbstliebe.“


Alles Liebe
Kerstin Myriel
Omar ta satt, liebe Kerstin Myriel
Ein goldenes An ansha für deinen erhellenden Bericht...ich lese sie immer wieder gerne und siecregen mich zum Nachdenken über die Zeitqualität an...vieles lann ich so aus einer höheren Perspektive betrachten und besser einordnen.
Herzensgruß von Sandra Myriel 13_danas
Liebe Sandra Myriel,

AN'ANASHA für Deine liebe Rückmeldung.
Es kann auch erkenntnisreich sein, den Bericht mehrmals innerhalb des Monates zu lesen, auch vielleicht nach längerer Zeit mal wieder, z.B. nach 3 Monaten oder 1 Jahr, dann zeigen sich die eigenen Veränderungen oder es kann mehr oder Anderes im Text gelesen und gesehen werden, als zuvor. Folge Deiner Inspiration.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Ihr Lieben,

der aktuelle Bewusstseinslagebericht von September/Oktober 2017 ist online.

Hier noch ein Zitat:

Zitat

Friderich Niebergall - Deutscher evangelischer Theologe und Schriftsteller:

"Der gebildete Mensch soll kein Echo sein, sondern eine Stimme sein."


Alles Liebe
Kerstin Myriel
Liebe Kerstin Myriel, omar ta satt
Vielen Dank für deinen neuen Bewußtseinslagebericht....ich sehe, empfinde es gerade sehr ähnlichvwie du, liebe seelenschwester...große Transformationen im Innen und Außen...ich arbeite in einem sehr patriarchal hierarchischem System, dass grade nochmal gut Schwung holt...meine Seele freut sich immer sehr, wenn du uns den weiblichen Weg des neuen Zyklus und der neuen Erde erklärst....
Schön, dass du wieder im Forum bist...dein Licht strahlt so hell und liebevoll....in tifer Achtung und großer Symphatie
Sandra Myriel Lady Asmijaah 49_sias
Liebe Sandra Myriel,

AN'ANASHA für Deine lieben Zeilen. Schön, Deine Worte zu lesen und Deine Wertschätzung und sanfte Wärme zu fühlen.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
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