Blog von Kerstin Myriel Wittig

Trainer
Forenrang: Trainer
zurück

Bewusstseinslagebericht August/September 2017


Die turbulenten Zeiten werden auch weiterhin turbulent bleiben, sich wahrscheinlich eher noch intensivieren, da in den nächsten Monaten die großen Veränderungen für den Jahreszyklus stattfinden werden. Das, was sich in letzter Zeit geöffnet hat und schon länger auf anderen Ebenen am sich entwickeln ist, wird sich auch weiterhin noch mehr ausdehnen. Es ist die Entwicklung hin zum Kristallbewusstsein. Zu einer höheren Ebene des Erwachens. Das Erwachen zum kristallinen Menschen, die Ausbildung des Kristallkörpers, das kristalline Erwachen. Es ist die nächste Stufe und die Vollendung des Christusbewusstseins. Das Kristallbewusstsein ist das Bewusstsein der eigenen selbstverantwortlichen, würdevollen, schöpferischen Göttlichkeit. Der Vereinigung von Körper, Seele und Geist (Materie, Energie und Göttlichkeit/Licht-Liebe bzw. Aura, Lichtkörper und Kristallkörper) in und zu voller Selbstverantwortung, Selbstliebe und Souveränität. Dadurch werden die Seele und der Körper voll und ganz mit dem Geist durchdrungen und ein Bewusstsein erlangt, in dem der Mensch sich auf Augenhöhe und eins mit der Schöpfung sieht. Er unterwirft sich nicht mehr anderen Kräften oder Mächten, sondern handelt gleichberechtigt mit der Schöpfung selbst und trotzdem voller Demut und Hingabe zur Schöpfung. Dabei vereinen sich Männlich und Weiblich und verschmelzen und damit auch Herz und Verstand bzw. Gefühl und Bewusstsein, Denken und Fühlen. Wir können dann unsere Hellsinne und unsere Gefühle mit Wissen und Erkenntnis vereinen. Wir wissen dann, was wir wahrnehmen oder fühlen, was wir wissen. Und dies in der Materie und durch die Materie. Denn der Körper ist in dieser Phase im Fokus der Aufmerksamkeit. Denn alles geschieht im Körper und durch den Körper. Eine einseitige Ausrichtung oder ein Ungleichgewicht wird immer schwerer möglich sein, zu leben. Denn die Schöpfung fordert die „erhöhende Vermittung“ in allen Bereichen und damit das Eintreten in die kristalline Seinsebene.
Ein Mensch im Kristallbewusstsein sieht sich nicht mehr als Opfer, Täter oder Helfer, wie in der bisherigen Weise, sondern verhält sich in diesen Rollen als transzendierter Mensch, als Kristallmensch. Er ist kein Opfer mehr im herkömmlichen Sinn, sondern hält sich zurück, ohne einzugreifen. Er ist kein Täter mehr im herkömmlichen Sinn, sondern handelt, wenn es nötig ist zum Wohle aller. Er ist kein Helfer mehr im herkömmlichen Sinn, sondern ist bereit, mit seinem Sein das zu tun, was zu tun ist, um das zu bewirken, was übergeordnet vorgesehen ist. Die Grundhaltung des kristallinen Menschen mit seinem kristallinen Bewusstsein ist, dass er vollkommen in seinem Sein ist, in der Verschmelzung von Körper, Seele und Geist, dass er stets die bedingungslose Liebe ist und aus der eigenen Selbstliebe heraus handelt. Dass er nichts erreichen möchte, nicht verbessern möchte, sondern voller Demut und Hingabe das tut, was zu tun ist. Er ist frei von jeglichen Konzepten und Vorstellungen und somit auch außerhalb des noch existierenden momentanen Massenbewusstseins und damit nicht manipulierbar oder in die gängigen Strukturen der alten Welt hineinpressbar. Er ist vollkommen souverän und handelt voll und ganz selbstverantwortlich aus einer absichtslosen Absicht heraus und mit einer geistigen Kraft, die bisher noch nicht möglich war, da sich jetzt alles, wirklich alles, in ihm, im Menschsein und im Körper, vereint. Alles vereinigt sich in seinem Herzen. Es gibt keine festen Verhaltensweisen mehr, sondern alles ist möglich und wird flexibel gelebt, wenn es aus der eigenen höheren Führung geschehen soll.

So hast Du vielleicht die ersten Schritte in Dein Kristallbewusstsein unternommen oder bist tiefer darin eingetaucht und hast es weiter ausgedehnt. Für das Kristallbewusstsein ist es nötig, dass wir uns unserer eigenen Dunkelheit stellen, dem Leben und dem Tod, der tiefsten Finsternis unseres Menschseins und der Menschheit selbst. Nur, wenn die Dualität anerkannt und geheilt wird, kann sie erlöst werden. Diese Erlösung der Dualität führt in die Höhen des Kristallbewusstseins und in die Tiefen der Materie und ermöglicht, dass der Geist bis in die niedrigsten Ebenen der Materie eindringen kann. So kann sich ein kristalliner Körper entwickeln, der vollkommen heil ist, kein Altern kennt, keine Probleme, keine Negativität, keine Ängste und Unvorstellbares vollbringen kann. Er ist durchlichtet mit dem höchsten Licht und der größten Liebe. Dieses Kristallbewusstsein ist bereits hier und die Dualität kann sich deswegen eigentlich nicht mehr halten, doch halten wir durch unseren Glauben, unsere Erinnerungen, unsere Gedanken noch daran festhalten. Es sind wir selbst, die sie noch aufrechterhalten. Aus sich heraus kann sie nicht mehr bestehen. Sie kann nur noch existieren, da wir sie durch unsere Vorstellung an Trennung noch weiter am Leben halten. Doch es wird immer anstrengender und energieaufwändiger, die alten getrennten und trennenden Strukturen so alleine durch unsere Gedanken noch bestehen zu lassen. Der übergeordnete Entwicklungsweg geht dahin, dass die Dualität endlich durch ein verstärktes Einströmen und Ausdehnen der weiblichen Energien und der Göttinnen-Energie erlöst wird und auf eine höhere Ebene des Seins aufsteigt. Das, was dies bisher noch verhindert, sind unsere unbewussten Muster, die uns noch im alten Denken und Fühlen halten, da wir sie bisher nur schwer loslassen können und noch krampfhaft an ihnen festhalten und für das Alte oder das Neue kämpfen. Deswegen werden die Prozesse deswegen sehr wahrscheinlich nicht einfacher, aber dafür umso erfüllender. Denn wir werden immer mehr von den Energien selbst unter Druck gesetzt, endlich das Alte loszulassen und unser Unbewusstes, unsere eigene Dunkelheit und Dualität, unsere Unterwelt, die eigene Schattenwelt endlich zu erlösen, damit es auch für die Menschheit geschehen kann. Es braucht eine kritische Masse, dann wird es eine Welle durch das Kollektiv geben und alle Menschen erreichen. Diese Veränderung geschieht nicht von heute auf morgen, sondern wird einige Zeit, vielleicht Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauern. Denn die Menschheit und damit jeder einzelne Mensch muss erst diese Veränderung in sich bewirken und dann das neue Lebensgefühl und das neue Miteinander erst leben lernen. So werden wir, so wird jeder einzelne Mensch, auch erst einmal damit beschäftigt sein, sein eigenes Unterbewusstsein und seine eigene Dualität zu heilen und den Geist in alle Bereiche seines Körpers und dann auch zunehmend seines Lebens, zu integrieren. Und damit stehen wir als Menschheit zunehmend auch vor der Wahl, wie wir zukünftig miteinander und auf unserem Planeten leben möchten. Und wir transformieren gemeinsam das kollektive Unbewusste der Menschheit, von der wir schon immer Teil waren, sind und sein werden.

Durch diese übergeordneten Prozesse kann es sein, dass wir uns zunehmend fremd in unserem eigenen Leben fühlen. Dass wir uns wie nicht dazugehörig und vollkommen anders fühlen. Und dadurch auch unwohl in den alten Strukturen und mit Menschen, die noch im alten Bewusstsein schwingen. Dies kann entstehen, da wir uns in großen Veränderungen befinden und so immer wieder anders schwingen und diese Schwingung zudem noch viel viel höher schwingt, als die meisten Menschen. Dies erfordert Anpassungsprozesse in uns und dann Anpassungsprozesse aus uns mit dem Außen. Damit verbunden sind auch neue Verhaltensmuster, neue Gedankenstrukturen, neue Möglichkeiten, die für uns noch unbekannt sind und die wir erst für uns entdecken und ausleben müssen, um unseren eigenen Weg damit zu finden. Wir müssen quasi erst entdecken, wer wir wirklich sind und wie wir dies dann leben können.
Auch kann es sein, dass wir bei diesem Prozess in uns eine grundlegende Veränderung wahrnehmen können. Eine komplette Umkehr unseres Seins. Zuvor fühlten wir uns verloren und haltlos in den verschiedenen Welten und fühlten uns unseren inneren und äußeren Welten wie ein Fähnchen im Wind folgend, ohne Halt und Orientierung. Plötzlich fühlen wir in uns eine Basis, wie eine innere Quelle der Beständigkeit und des Halts. Plötzlich fühlen wir uns in uns selbst verankert und können von hier aus unsere inneren Prozesse und die äußeren Geschehnisse beobachten und immer tiefer wahrnehmen. Zuvor fühlten wir uns hin und her springend ohne wirklich zu wissen, was wir selbst sind. Jetzt haben wir uns selbst gefunden und können das Leben aus uns selbst heraus leben, statt uns im Außen zu orientieren und zu verlieren. Ein Wandel von im-Außen-und-von-Außen-nach-Innen zu im-Innen-und-von-Innen-heraus, von nach-Außen-orientiert zu Sich-selbst-sein. Bisher haben wir uns zwischen den verschiedenen Bezugspunkten und Orientierungen verloren und jetzt finden wir uns selbst als stabiles Sein, als Zuhause im eigenen Inneren.
Gleichzeitig fühlen wir uns immer kraftvoller, selbstbewusster und selbstverantwortlicher und irgendwie auch uverwundbarer. Und aus dieser Kraft heraus, können wir mit den vorher beschriebenen Veränderungen umgehen und die Herausforderungen voller Freude annehmen und etwas Positives daraus machen.
So ist es in dieser Zeit auch immer mehr so, dass es bei unserer Entwicklung nur weitergeht, wenn wir den nächsten Schritt gehen. Dies ist verbunden damit, dass wir uns durch unsere Widerstände nicht länger aufhalten lassen. So werden wir immer wieder durch Umstände, Gelegenheiten oder „Aufgaben“ in unserem Leben, etwas tun, das für uns bedeutet, dass wir über unsere Grenzen gehen und etwas tun, wogegen wir Widerstände haben oder dass wir etwas tun, was sich uns als inneren Ruf regelrecht aufdrängt und wo wir gar nicht anders können. Nur, wenn wir diesen Schritt gehen, wenn wir es tun, wird es dann für uns weitergehen. Tun wir diesen Schritt nicht, werden wir hängen bleiben, bis wir erkennen und tun, was zu tun ist. Dabei werden die Herausforderungen immer höher für uns, aber umso leichter machbar und zugleich die Auswirkungen bei einem Nicht-Tun immer intensiver und deutlicher. Dies birgt ein großes Potential in sich und zugleich kann es auch großes Leid bedeuten. Denn wenn wir uns dem, was das Leben uns bringt, nicht hingeben, uns dem widersetzen, wird unser Leid umso größer, damit wir endlich aufhören, uns zu widersetzen. Und zugleich werden die Möglichkeiten für uns umso größer und schöner, je mehr wir uns dem Leben hingeben und unsere Widerstände überwinden. Je mehr wir mit dem Leben mit fließen, desto leichter wird es für uns. Und es gehört in seiner Essenz auch schließlich dazu, dass wir uns selbst aufgeben und uns allem hingeben, um uns selbst zu finden. Wir müssen sterben, um wiedergeboren zu werden. Immer wieder. Wir müssen etwas opfern. Unsere alten Gewohnheiten opfern. Und je mehr wir dies tun, desto mehr werden wir unser Leben selbst in die Hand nehmen können, in uns selbst unsere Basis finden und mit den Gegebenheiten im Außen zurechtkommen und das Leben ohne Widerstände leben können, so, wie es gelebt werden möchte.
So kann es sein, dass, wenn wir uns für uns selbst entscheiden, den nächsten Schritt zu gehen, dass sich darauf ein Feld öffnet, das Geschenke zu uns bringt. Dies können neue Erkenntnisse sein, sich entfaltende Energien, Befreiung, schöne Erlebnisse, positive Veränderungen, ungeahnte Wendungen, ausgedehntere Fähigkeiten, usw.. Und manchmal unmittelbar und vielleicht durchaus intensiv-schön. Durch den Schritt, den wir gehen, kann sich das, was zuvor darin gebunden war, weil wir diesen Schritt zuvor noch nicht gegangen sind, jetzt entfalten und zugleich ein neues Feld für den nächsten Schritt öffnen. Wir können so alles Positive empfangen, was für uns zuvor nicht erreichbar war. So können wir Schritt für Schritt weitergehen, uns dem Fluss des Lebens hingeben und mitfließen.

So ist es an der Zeit, dass wir den Kampf und den Widerstand gegen uns selbst endlich aufgeben.
Die Zeit, Ja zu uns selbst zu sagen.
Die Zeit, die Komplexität des Lebens zu erfahren und zu erkennen.
Die Zeit, unseren eigenen Weg zu gehen und unseren eigenen Impulsen zu folgen. Uns nicht mehr für andere hinzugeben, sondern uns uns selbst hinzugeben.
Die Zeit, wieder die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Uns auf uns selbst zu verlassen und nicht auf andere. Uns wieder selbst wahrzunehmen und zu sehen. Mit allen Facetten.
Die Zeit, uns selbst zu lieben.

In den Wirren des inneren Wandels, des Chaos im Inneren und im Außen können Müdigkeit, Verzweiflung, Fluchtgedanken, Ausweglosigkeit, Verzweiflung usw. auftreten. Es sind zutiefst intensive Prozesse, die wir nur geschehen lassen können. Das Chaos ist ein Zeichen der Veränderung, denn nur durch das Chaos kann etwas Neues entstehen.
So ist es auch weiterhin gut, uns das zu geben, was wir brauchen. Auf unsere eigenen Bedürfnisse zu hören und ihnen nachzugehen. Uns nicht etwas überzustülpen, sondern nach dem zu gehen, was sich in uns zeigt. Denn auch werden wir immer wieder dazu aufgefordert, unsere Gewohnheiten zu sprengen und andere Wege zu gehen, als bisher. Genauso, wie alte Gedankenmuster und Verhaltensweisen zu verändern. Mehr Flexibilität möchte in unser Leben treten, um die starren, alten Muster des Verstandes zu sprengen. So können wir immer mehr Situationen erleben, die uns genau das Gegenteil von dem zeigen, was wir zuvor geglaubt oder gedacht haben, wie die Dinge sind. Dies fordert uns auf, über unseren Tellerrand zu schauen und besonders, uns für die Komplexität zu öffnen. Die Komplexität, die sich in der Vielfalt an Möglichkeiten, Wahrnehmungen und Vorstellungen zeigt, die nicht starr und auf bisherigen Wegen erfasst werden kann. Mehr und mehr erkennen wir, wie komplex und wie weitreichend vernetzt und sich gegenseitig beeinflussend die Dinge sind.
Dies bringt uns mehr und mehr dazu, nach innen zu gehen. Bei uns selbst anzukommen und unsere eigene göttliche und planetare Anbindung durch unsere Ich-Bin-Gegenwart, unsere Lichtsäule, die wir selbst sind und die durch unsere Wirbelsäule, durch unsere senkrechte Achse durch unsere Chakren läuft, die uns mit allem verbindet, unser Sein in der senkrechten Ausrichtung über eine Anbindung durch das Alpha- und Omegachakra an Planet und Kosmos, zu entwickeln und zu vertiefen. Ein Wechsel zwischen horizontaler Ausrichtung der dualen Welt, dem entweder-oder, hin zu einer senkrechten Ausrichtung, dem sowohl-als-auch. Ein Finden in uns, statt ein Suchen im Außen. Mehr und mehr kommen wir so wirklich bei uns selbst an. Und je mehr wir uns dessen bewusst sind, uns hingeben und Ja zu uns selbst sagen, desto „leichter“ und „schöner“ können wir diese Wandlungsprozesse durchleben. Denn sie geschehen, ob wir wollen oder nicht. Und so beginnen wir wieder, auf die Kräfte in uns zu vertrauen und sie zu nutzen und hören auf, uns auf äußere – herkömmliche und spirituelle - Hilfsmittel zu stützen oder uns nach anderen zu richten und energetische und geistige Symptome unserer eigenen Wandlung verändern zu wollen.
So können auch körperliche Symptome auftreten, die uns zeigen, dass wir Altes loslassen, wie z.B. verstärkter Toilettengang, Übelkeit, Übergeben, Schwitzen, unreine Haut, alles, was etwas aus uns heraus befördert. Oder das Gegenteilige, wenn wir nicht bereit dazu sind, es loszulassen, z.B. Wassereinlagerungen, Verstopfung.
Die Wandlungsprozesse vollziehen sich so auch mehr und mehr körperlich. Und wir können uns krank fühlen, ausgelaugt, müde, hundeelend, überfordert, schwach oder auch Muskelspannungen, -krämpfe, Knochen- oder Gelenkschmerzen oder andere Symptomatiken können sich zeigen.
So finden intensive Transformationen v.a. im Solarplexus statt, im Halschakra und Stirnchakra. Und vielleicht ist zu beobachten, dass sich Symptomatiken von unten nach oben verlagern. Dies zeigt den Aufstieg der Energien an, die transformiert werden und so von unten nach oben alle Chakren durchlaufen. Mehr und mehr öffnen sich so das Wurzel- und Scheitelchakra für eine irdische und kosmische Anbindung und eine Vereinigung im und Öffnung des Herzchakras. Gleichzeitig strömt der Geist mehr und mehr von oben durch die Chakren, um sie auf noch höhere Ebenen anzuheben und alles mit Licht und Liebe bis in die dichtesten und körperlichsten/materiellsten Ebenen zu durchfluten. Dies sind äußerst intensive Prozesse und ist eine Höchstleistung für unseren Körper, unsere Zellen und unsere Körperprozesse. So kann es sein, dass Müdigkeit oder Erschöpfung, Schlafbedürfnis oder dem Wunsch, einfach nur zu ruhen auftreten. Dies können Zeichen dieser hochintensiven Veränderungen sein. Und das Beste, was wir tun können ist, uns die nötige Ruhe und genügend Schlaf zu geben. Denn durch die Ruhe kann der Körper und Veränderung am Besten geschehen und im Schlaf geschehen die größten Umbauarbeiten. Es ist eine Zeit, in der die größten Veränderungen geschehen, während wir so gut wie nichts dafür tun müssen, außer uns dafür zu öffnen und zu allem Ja zu sagen.
Es kann auch sein, dass sich ein Gefühl von innerer Leere einstellt. Das ist der Übergang zwischen den Welten in Dir. Das Alte wird aus dem System entfernt und das Neue ist noch nicht da. Eine innere Leere, die sich wie Chaos, wie ein Herauslösen aus dem Leben selbst anfühlt. Das bisherige Leben ist nicht mehr lebbar und das neue Leben noch nicht greifbar. Das bisherige und das Zukünftige erscheinen fremd und fern und nicht lebbar. Zuerst muss das Gefäß, der eigene Körper, vollkommen entleert sein, bis es neu gefüllt werden kann. So kann es sein, dass eine intensive Zeit des inneren und äußeren Entleerens bevorsteht oder bevorstand. Ein Gefühl, alles bisher erreichte wieder verloren zu haben, von Sinnlosigkeit, von Perspektivlosigkeit in der eigenen Welt, von Widerstand gegen alles und Rückzug von allem und gleichzeitigem Drang, etwas tun zu müssen, obwohl Lustlosigkeit dominiert. Und das Ego und der Verstand können dies nicht ertragen. Diesen völligen Umbruch, der nicht kontrollierbar, verstehbar und erst recht nicht von unserem Ego annehmbar ist, da er alles, was bisher den sicheren Vorstellungen des Egos entsprach, durchbricht. Es ist ein völliger Bruch mit allem Bisherigen, der einfach geschieht und der tiefen Schmerz, Angst, Ohnmacht, Kampf, Verzweiflung, Trauer, Sehnsucht, Haltlosigkeit, Aussichtslosigkeit usw. auslösen kann. In diesen Phasen, vertraue darauf, dass sich Großes vollzieht. Denn so kehren alle Erinnerungen und alle Weisheit aus früheren Zeiten zurück. Alle in früheren Zeiten erlebten Teile des Ganzen vereinen sich in dieser Zeit zu einem Ganzen und jegliche Trennung wird so überwunden. Aus den Tiefen der eigenen menschlichen Erfahrung steigt alles auf und vereinigt sich mit den höchsten göttlichen Schwingungen im eigenen Körper, Bewusstsein und Leben im eigenen Herzen. Lasse Dein Herz sich dauerhaft öffnen, denn es geschieht. Denn dies ist jetzt der Ruf, der durch das Universum hallt und überall zu hören ist. So steigt alles auf, was noch nicht heil ist und möchte in Deinem Herzen heil sein.

Es kann zunehmend innere Zerrissenheit entstehen und eine gefühlte innere Spaltung, Hin-und-hergerissen-sein und ein innerer Widerspruch. Die Seele und die Anbindung an den Geist fordern unsere Aufmerksamkeit. Immer wieder fordert unsere Seele uns auf, ihr zu folgen. Und gleichzeitig greifen die alten Strukturen und die horizontale Welt der Dualität. So greifen zwei Prozesse wie ineinander und gleichzeitig fordern sie uns auf, hinzuschauen, wo wir zuvor noch nicht hinschauen konnten oder wollten, unsere Aufmerksamkeit nach innen zu richten und unserer Seele zu folgen. Auch, wenn im Außen und auch im Innen, alles uns davon abbringen möchte. So ist es jetzt die Zeit, zu erfahren, zu erkennen und zu heilen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Dass die Zweiheit in der Vielfalt der Schöpfung und in der Komplexität des Seins sich auflöst. Es kommen uralte Themen der Dunkelheit in uns nach oben, Themen von Macht, Missbrauch, dunkelste Erfahrungen früherer Inkarnationen. Dinge, die wir einst getan haben, die damals gut und richtig waren, doch von denen wir heute wissen und fühlen, dass sie zutiefst „falsch“ waren und die uns zutiefst erschüttern, dass wir sie einst getan haben. Unbewusst leiden wir an tiefer Schuld für unser damaliges Verhalten und weigern uns, diese dunklen Kapitel unserer Entwicklung anzuschauen und mit Dankbarkeit anzunehmen. Dies erzeugt Widerstände und Ablehnung, die uns davon abhalten wollen, diese dunklen Strukturen unseres Unterbewusstseins anzunehmen und zu transformieren und die große Kraft, die darin gebunden ist, freizusetzen. Doch parallel fordert uns unsere Seele auf, genau das zu tun. Das Drängen (Seele) und die Widerstände (Ego) werden zugleich immer größer, bis sie miteinander so intensiv werden, dass das Ego und der Verstand kapitulieren. Wir geben innerlich auf und die Seelenkraft kann sich voll entfalten. Wir sind endlich bereit, uns zu öffnen, da wir uns kraftlos und ausgelaugt fühlen vom ständigen Kampf des Wegdrückens und Unterdrückens.
Dies sind Entwicklungsprozesse, die ablaufen. Und in die wir auch nicht eingreifen oder sie beeinflussen können. Wir können uns nur dem hingeben, was ist, ohne etwas daraus zu machen. Soweit uns dies möglich ist. Das macht es uns leichter. Die Probleme sind nicht die Themen an sich, sondern unsere eigenen Widerstände. Wir dürfen sanft und verständnisvoll mit uns selbst sein. Und auch mit Anderen, die uns unsere Themen spiegeln. So kann es häufig sein, dass wir eine tiefe Traurigkeit oder eine tiefe Bestürzung erfahren. Bestürzung dann, wenn wir uns selbst erkennen, wenn wir erkennen, wenn unsere Seele erkennt, dass auch wir zutiefst dunkle Dinge getan haben in früheren Zeiten oder wie wir selbst mit uns bisher umgegangen sind und uns selbst verletzt oder verleugnet haben. Wenn wir uns eingestehen, dass auch wir „schuldig“ waren und so auch erkennen, dass es keine Schuld gibt. Und wir können tiefe Traurigkeit fühlen, gepaart mit dem Gefühl, etwas verloren zu haben. Das ist der Verlust von tiefen alten Strukturen, die wir einfach gewohnt waren. Altes darf im Chaos der Umstände gehen, damit Neues entstehen kann. Tod und Geburt. Es kann so auch zu gefühltem Hin-und-hergerissen-sein zwischen den Welten kommen. Wir fühlen uns in unseren gewohnten Umständen nicht mehr wohl, merken, es muss sich etwas verändern, kennen aber das Neue noch nicht, da wir es bisher in der Form, wie es heute möglich ist, noch nicht gelebt haben. Wir verlassen so immer wieder die alte Welt, Schritt für Schritt, um in eine neue Welt einzutauchen mit der wir die alte Welt auf eine neue Art entdecken. Die Welt unserer Seele und des Geistes. So sind wir auch immer mehr dazu aufgefordert, uns in unseren senkrechten Energiestrom zu begeben. In unsere Lichtsäule, in unser Ich-Bin, unser kristallines Bewusstsein, um mit und in dieser Kraft Ja zu uns selbst zu sagen. Ja zu mir selbst und nicht mehr nein zu äußeren oder inneren Umständen. Denn jedes Nein ist ein Widerstand. Jedes Ja ist bedingungslose Annahme. Und die bedingungslose Annahme unseres Selbst steht vor allem anderen. Diese Selbstliebe ist die größte Kraft. Das bedingungslose Ja zu uns selbst.
Jedes Nein ist ein Kampf und Widerstand. Und Kampf und Wiederstand bedeuten Trennung. Mit jedem Nein lehnen wir etwas ab, das eigentlich zu uns gehört. Es können uralte Muster oder neue Prägungen sein, doch immer trennen sie uns von uns selbst. Dies war ursprünglich in früheren Inkarnationen dienlich, um uns zu schützen, uns vor negativen Auswirkungen oder Schaden zu bewahren. Denn dadurch konnte unser Ego unsere Seele davor bewahren, Schaden zu nehmen oder verletzt zu werden, während sie sich immer weiter und tiefer in die Materie schöpfen konnte. Doch jetzt sind uns diese Muster eher hinderlich, da sie uns daran hindern, uns als ganz zu erfahren und unsere zuvor erschaffenen Körper mit unserer Seele und mit Geist zu erfüllen und zu durchlichten. Das Licht freizusetzen, das in dieser Dunkelheit, in den Ahnendramen und Seelentraumata bisher gebunden war. Die Schätze unserer menschlichen Erfahrungen durch all die Zeiten hindurch. Und hierfür müssen wir alles annehmen, was wir jemals gelebt, getan und erfahren haben. Somit ist jedes Nein, ein Ablehnen eines Teiles unserer Vergangenheit und somit ein Teil von uns selbst. Häufig lehnen wir so Erfahrungen und Handlungen ab, die uns an unsere dunkelsten Zeiten erinnern. An Taten, die damals in Ordnung waren, weil sie gebraucht wurden, von denen wir aber heute wissen, dass sie zutiefst grausam, verletzend, falsch, übergriffig, machtmissbrauchend usw. waren. Oder auch an Erfahrungen, die zutiefst erschütternd, verletzend oder lebensbeendet waren. Diese Anteile möchten jetzt gesehen und geheilt werden. Sie möchten angenommen werden mit Dankbarkeit und mit Vergebung uns selbst gegenüber, dass wir einst so gehandelt oder dies erfahren haben. Denn es war nötig, um jetzt den genauen Gegenpol erfahren und erkennen zu können. Ohne Dunkel kein Licht und ohne Licht kein Dunkel. So können wir uns dessen bewusst werden, dass alles genau so sein musste, wie es war. Wir können unsere unbewussten Schuldgefühle und Ängste vor der Wahrheit ebenfalls annehmen. Wir können und müssen ehrlich mit uns selbst sein und uns eingestehen „Ja, auch ich habe das getan“, „Ja, auch ich habe das getan, was ich heute an anderen verurteile oder bewundere“, „Ja, ich habe diese Erfahrung gemacht“, „ Ja, ich habe Teil daran, dass die Welt heute so ist, wie sie ist“, „Ja, ich habe unglaubliche Kräfte in mir, die entfaltet werden möchten“. Denn das, was wir an anderen verurteilen, kritisieren oder schlecht reden, zeigt uns genau unsere eigenen zutiefst vergrabenen und dunkelsten Anteile. Die Anteile, die wir in uns meist nicht wahr haben wollen. Und diese Anteile sind nicht schlecht. Es ist nicht schlecht, was wir getan oder erlebt haben. Denn damals musste es genau so geschehen. Es ist, was es ist. Es ist einfach nur eine Erfahrung. Und diese dürfen wir wieder in unser Herz nehmen und zutiefst lieben. Denn genau in diesen Anteilen, in den dunkelsten Flecken unserer Vergangenheit, liegt unser größtes Licht und unsere größte Liebe. Und so können wir erkennen, dass es keinen Unterschied zwischen Licht und Dunkel gibt, dass sie im Grunde eins sind.

Das Leben lebt sich selbst. Durch uns. Wir werden gelebt durch das Leben. Wir brauchen somit nichts Bestimmtes erreichen, anstreben, erfüllen. Wir können und brauchen nur das nehmen, was das Leben uns bringt. Wie ein Vogel oder ein Baum es macht. Das Leben hat das Drehbuch geschrieben und wir selbst spielen es oder beobachten, wie es vor unseren Augen und durch uns gespielt wird. Und zu allem können und sollten wir Ja sagen. Denn nichts braucht und kann anders sein. Wir können einfach mitfließen mit dem, was sich durch das Lebensdrehbuch in unserer eigenen Welt abspielt. Denn es ist auch unser Werk, denn wir haben es geschrieben. So können, sollten und dürfen wir voller Lebensfreude uns selbst lieben und leben. Uns gab es zuerst. Und dann erst wurde aus uns die Welt. Die Welt wurde von Innen nach Außen erschaffen. Unser Innerstes, das, was wir sind, hat die Welt erschaffen. Somit ist alles, was es gibt, eine Auswirkung unseres eigenen Seins. Wir haben Teil daran. Wir haben alles auch schon selbst durchlebt.
Und so ist es an der Zeit, dass wir nicht nur annehmen, was wir als Dunkel ablehnen, sondern auch das annehmen, was wir als zutiefst lichtvoll und zu groß für uns selbst unbewusst ablehnen. Denn so, wie wir das Dunkel in uns ablehnen, so lehnen wir auch häufig das Licht und die Liebe in uns ab. Wir verleugnen unsere eigene Liebe, Macht und Größe, wie auch unsere eigene Angst, Schwäche und Dunkelheit. Und oft ist es gar nicht so einfach, unsere eigenen Neins zu erkennen. Denn oft verstecken sie sich z.B. hinter einem „mir egal“ oder einem Trotzig-Sein. Und es ist jetzt die Zeit, diese versteckten und unbewussten Neins zu erkennen. Denn das, was wir erkennen, kann nicht mehr bestehen bleiben. Somit können wir jetzt auch alle unsere Um-zu-Verhaltensmuster erkennen, bei denen wir etwas tun, um etwas zu erreichen. So leben und handeln wir oft automatisch, unbewusst und an unserem Herzen vorbei. Denn es sind gerade dies die tiefsten kindlichen und inkarnationsübergreifenden Prägungen, die unser Verhalten beeinflussen und die unsere eigene Dunkelheit deckeln und zum Ausdruck bringen. Denn häufig tun wir etwas, um zu gefallen, um gesellschaftliche Vorgaben zu erfüllen, um nicht anzuecken, weil wir es so gelernt haben, z.B. auf Fragen nicht mit einer Gegenfrage zu antworten oder aus „Höflichkeit“ etwas zu tun oder nicht zu tun. Oder auch bewusst etwas zu tun, um etwas Bestimmtes zu „erzwingen“. Also z.B. argumentieren, weil wir wollen, dass andere uns verstehen. Doch verstehen wir uns selbst überhaupt? So sind es auch häufig die Neins zu etwas, die uns unsere Um-Zu-Muster verschleiern.

So tue in den nächsten Wochen mal bewusst das, was Du möchtest. Verwöhne Dich selbst und mache es Dir recht. Sei für Dich da und nicht für andere. Gehe so bewusst das Risiko ein, andere zu enttäuschen, nicht die Erwartungen anderer zu erfüllen oder andere im Stich zu lassen. Bisher hast Du Dich selbst im Stich gelassen, hast Dich selbst im Regen stehen lassen, um andere unter Deinem Schirm trocken ihres Weges gehen zu lassen. Jetzt ist es an der Zeit, dass Du selbst Dich unter Deinen Schirm begibst und Dir selbst Gutes tust. Auch, wenn die anderen, denen zuvor Deinen Schirm gereicht hast, sich jetzt vielleicht aufregen, beschweren oder etwas in Dir sehen, das Du selbst nicht bist und sein möchtest. Lasse sie reden, interpretieren und meckern. Bleibe ganz bei Dir und lasse sie im Regen stehen. Denn so dienst Du Dir und anderen mehr, als wenn Du Dich selbst verleugnest. Auch, wenn es vielleicht nicht einfach ist, das anzunehmen, was andere dann in Dir sehen. Doch erinnere Dich immer wieder daran, wie es ist, wenn Du Dich wie bisher selbst verleugnest und wäge für Dich ab, wo Dein Weg Dich hinführen möchte. Bis Du wirklich so glücklich mit Deinen bisherigen Entscheidung, Deinen Schirm an andere zu geben? Erkennst Du, dass Du so oftmals selbst im Regen stehen geblieben bist, während andere trocken weiter gehen konnten? Entscheide Dich jetzt, was Du zukünftig mit Deinem Schirm machen möchtest. Ob Du vielleicht auch einmal andere Möglichkeiten ausprobierst, als bisher und zuerst für Dich da bist. Traue Dich, für Dich da zu sein, auch wenn Du das Gefühl hast, Du dürftest es nicht oder Du seist egoistisch. Selbstliebe ist die größte Kraft, die Du leben kannst. So erkenne diese noch in Dir wirkenden Muster, die Dich davon abhalten, Dich selbst zu lieben und für Dich da zu sein.

Vielleicht hörst Du Dich im Zuge dieses inneren Wandels innerlich auch öfters sagen „Ich verstehe die Menschen nicht (mehr)“ oder „Ich verstehe die Welt nicht (mehr)“ oder fühlst Dich wie ein Außerirdischer, nicht von dieser Welt oder nicht als Mensch. Dies sind Zeichen, dass Du Dich in einer anderen Schwingung befindest. Dass Du die alte Realität mit ihren dualen Strukturen und ihren Spielchen „verlassen“ hast und in eine andere Welt eingetreten bist. Da dies in der Entwicklung der Menschheit und der Schöpfung erstmalig so möglich ist, d.h., im Körper in diesen hohen Schwingungen, ist es erstmal noch schwierig, damit umzugehen. Deine Wahrheit, Wahrnehmung und Lebenseinstellung scheint so widersprüchlich zu der anderer Menschen und zu dieser Welt. Doch es ist gerade dies die Herausforderung dieser Zeit. Denn es ist Dein eigener Widerspruch Dir selbst gegenüber. Und Du bist hierher gekommen, um genau dies zu überwinden. Um voran zu gehen, erste Schritte und Erfahrungen zu machen, für Dich und für die Menschen, um die hohen geistigen Schwingungen in die am tiefsten abgestiegenen Strukturen zu bringen. Dein senkrechtes Sein in jedem Moment zu sein und auszudrücken. So ist es die Zeit der Herausforderungen, die Dich dem näher bringen, dass es Dir leichter fällt, bei Dir zu bleiben, in Dir zu ruhen, in Deinem Ich-Bin zu sein und gleichzeitig Deinen Alltag auch mit den dunkelsten Strukturen zu meistern. Denn das, was Du in Dir mit dem Licht vereinigt hast, das wirst Du auch in der Welt nur noch als Spiel zwischen Licht und Dunkel sehen können. Du wirst so in Deiner eigenen Meisterschaft, in Deiner Selbstmeisterung einen großen Schritt weiter kommen. Und in Deinem Alltag wird sich vieles klären, was Dir schon seit Monaten oder Jahren „Ein Anliegen ist“, dass es sich verändert. So wirst Du zunehmend über den Dingen stehen können, mit einer gewissen Distanz erleben und beobachten können und zugleich voll und ganz präsent darin sein, ohne Überheblichkeit. Du wirst Dich nicht mehr verlieren, weder in Dir, noch im Außen. Klarheit wird sich Dir zeigen und Du wirst Deinen Weg immer klarer erkennen können. Der Weg, der kein Weg ist, sondern der Moment und die Multidimensionalität. So wirst Du mehr und Entscheidungen aus Dir heraus treffen, die Dir dienen und zugleich anderen und Dich hierfür vielleicht auch für den Moment opfern. Du wirst mehr und mehr aus Dir heraus handeln und es wird Dir mehr und mehr leichter fallen, Dich auch in niedrigeren Schwingungen, in die Umstände, die Du bisher aus Angst gemieden oder vermieden hast, zu begeben. So kannst Du nicht nur leichter und freier durch’s Leben gehen, sondern auch bewusster handeln. Es wird eine Zeit, in der Du viele Lösungen, Möglichkeiten und Wege finden wirst. Durch Ausprobieren und Entdecken wirst Du dann Deins finden. Das, was Dich immer weiter in die Erfüllung bringt, in die Selbstliebe, nach der Du Dich schon so lange sehnst. So wirst Du nicht mehr davon laufen, sondern Dich den Herausforderungen stellen. Du wirst Dich Dir selbst stellen. Und Du wirst in Dir ruhen können, auch bei dem stärksten Unwetter. Du wirst wissen, was geschieht, auch wenn Du es nicht immer verstehst. So kannst Du in Frieden sein und zugleich intensivste innere Prozesse durchlaufen. Denn die Prozesse werden nicht aufhören, doch Du wirst in der Lage sein, anders damit umzugehen. Und so wirst Du Dich, Andere, Deine Welt und die Welt mehr und mehr verstehen können, obwohl Du das Verstehen immer mehr loslässt. Du wirst immer mehr in und aus Deinem Herzen sein und handeln und die große Kraft entfalten und befreien, die sich dort verbirgt und die für so lange Zeit dort verschlossen darauf wartet, jetzt befreit zu werden. Sie wird befreit durch Deine Selbstliebe, die die größte Kraft in sich trägt, die Du leben kannst.

Der nächste Bewusstseinslagebericht erscheint um den 12.09.2017.


Hier als pdf zum Ausdrucken: http://www.anaschule.com/Bewusstseinslage
Dort findet Ihr auch ältere Berichte.

Kommentare zu diesem Artikel


Erste Seite Vorherige Seite Seite 11 / 11 (71 - 73 von 73 Insgesamt)
Ihr Lieben,

der aktuelle Bewusstseinslagebericht für August/September 2017 ist online.

Hier eine Zusammenstellung zum Thema Selbstliebe. Es sind von mir mitgeschriebene Ausschnitte aus dem Interview mit Sabine Wolf im Rahmen des noch bis zum 20. August laufenden Online-Kongresses "Ausgangspunkt Selbstliebe" (http://ausgangspunkt-selbstliebe.com/)

Zitat

Sabine Wolf:
„Wer sich selbst liebt, ist nicht dirigierbar und manipulierbar.
Ist nicht beeinflussbar und nicht co-abhängig.
Wer sich selbst liebt, ist nicht verfälschbar und steuerbar.
Wer sich selbst liebt, kann nicht erniedrigt und klein gemacht werden.
Auch nicht verletzt und getötet.
Wer sich selbst liebt, ist in einem immerwährenden Schutz geborgen.
Wer sich selbst liebt, kann nicht andere dirigieren und manipulieren.
Kann nicht misshandeln und nicht töten.
Wer sich selbst liebt, kann nicht krank und alt werden und kann auch nicht sterben.
Wer sich selbst liebt ist immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Hat ein sicheres Gefühl für alles, was ihm gut tut und was nicht.
Wer sich selbst liebt, ist stolz auf sein Anderssein in dieser Welt
und ist völlig unabhängig von Lob, Bestätigung und äußerer Liebe.
Selbstliebe ist in diesem Sinne das Licht der Meisterschaft,
das nach langen Wegen der Dunkelheit aufleuchtet.
Und das ist der Aspekt der Zeitenwende.
Ein Mensch, der sich selbst nicht liebt, ist auf allen Ebenen des Lebens und der Gesellschaft hilflos, abhängig, fremdgesteuert und bedroht.

Selbstliebe ist eine so mächtige Kraft, dass sie unser gesellschaftliches System von Spaltung, Unterwerfung, Verarmung, Verdummung und Versklavung auflösen kann.
Selbstliebe kann das da draußen auflösen, nicht der Protest gegen das, was wir nicht gut finden.
Selbstliebe lässt keine Bindungen zu, außer die von Herzen.
Selbstliebe lässt keine mentalen Bindungen zu. Ich brauche niemanden, ich weiß alles, wenn ich mich selbst liebe. Weil dann mein Hirn und mein Herz eine tiefe Verbindung miteinander haben. Einen Strom der Weisheit und des inneren Wissens.
Selbstliebe lässt auch keine emotionalen Bindungen zu. Selbstliebe ist die Verbindung zwischen dem Herzen und dem Sexus, dem emotionalen Zentrum in den Keimdrüsen.
D.h., ich bin nicht mehr bedürftig. Ich brauche nicht von anderen Leuten Streicheleinheiten, Bestätigung und Ähnliches. Ich genieße es, wenn ich’s bekomme, aber ich brauch’s nicht. Ich bin nicht bedürftig.
Die Selbstliebe ist eine so mächtige Kraft, dass ein Volk, das sich selbst liebt, nicht mehr dirigierbar ist, nicht mehr unterwerfbar ist.
Selbstliebe ist bereits hier reinkommend über die kosmischen Lichtfrequenzen der letzten Zeitalter, eine so mächtige geistige Kraft, dass wir zusammenzucken, um das aufzunehmen.
Weil wenn wir diese Selbstliebe in uns aufnehmen, dann spürt unser Ego, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Dass unser Leben sich komplett verändert, dass möglicherweise unsere Berufe, unsere Partnerschaften, unsere Familie, die ja alle früher auf Bedürfnissen, Ängsten und Ähnlichem basieren, dass die entweder mit in die Wandlung müssen oder dass wir raus gehen müssen. Und das ist nicht vorhersehbar. Liebe ist ein unvorhersehbarer Strom, der über das Land donnert und alles mit sich reißt, was sich ihm widersetzen möchte.
Ein Heiliger ist ein zutiefst sich selbst Liebender, ohne dass er aus dieser Liebesmacht für sich persönlich einen Vorteil zieht. Sondern er strahlt sie aus in die Welt.
Selbstliebe ist in diesem Sinne ein Meisterwerkzeug. Das wir uns erarbeiten müssen.
Selbstliebe ist auch eine dienende Kraft, mit der ich vielen vielen anderen Menschen helfen kann, aus ihren Sümpfen der letzten 6000 Jahre der Ahnendramen herauszukommen.
Selbstliebe ist auch hochintelligent. Sehr kreativ, sehr inspirativ und spürt genau, was bei dem anderen gerade ansteht. Und spürt genau, was andersrum richtig ist, als ich ständig in Büchern oder der Spiri-Szene zu lesen und zu hören bekomme.
Selbstliebe geht eigene Wege. Glaubt sich selbst mehr, als irgendjemandem anderen.
Selbstliebe entwickeln, üben in der Partnerschaft heißt auch, nichts verlangen, nichts erwarten, nichts unterschwellig reindrücken. Liebe muss auch nicht verstehen. Liebe hat keinen Anspruch auf Verständnis, sondern Liebe will nur akzeptieren.
Selbstliebe heißt also zutiefst auch für das Individuum, sowohl in der Partnerschaft, als auch in einer Gruppe, als auch in dieser Welt, erst einmal komplett aus dieser Gruppe rauszugehen, um sich selbst sozusagen einzuhausen, in die Klausur zu gehen, die Bindung draußen abzuschneiden, um mal zu kucken, was für Müllhaufen von Nicht-Liebe sind eigentlich in meinem eigenen emotionalen, mentalen System, in meinen eigenen Abhängigkeiten, Bedürfnissen und Co. Und die können wir aufräumen. Obwohl es mühsam sein kann. Aber die können wir aufräumen und die lösen sich. Da draußen können wir nichts aufräumen, weil da immer noch andere mit im Spiel sind, die einen anderen Willen haben. Und selbst wenn sie sagen, ja wir spiritualisieren uns gemeinsam, werden auch die trotzdem irgendwann unterschiedlicher Wege gehen und einander Raum lassen müssen.
Wenn jemand in die eigene Erfahrung der Selbstliebe kommen will, dann ist es notwendig, dass er bzw. sie sich erstmal zutiefst erlaubt, so zu sein, wie er oder sie ist. So gewesen zu sein und so zu werden, was immer er ist. Wir müssen nicht wissen, was wir sind und nicht sind.
Es ist zur Zeit weltweit ein Kampf zwischen Nicht-Liebe und Selbstliebe. Auf den Punkt gebracht. Und da gibt es für uns nur eins: Lass die da draußen kämpfen, kümmer Dich um Dich selbst. Während die da draußen kämpfen und miteinander beschäftigt sind, übe ich mich in Selbstliebe.“


Alles Liebe
Kerstin Myriel
Omar ta satt, liebe Kerstin Myriel
Ein goldenes An ansha für deinen erhellenden Bericht...ich lese sie immer wieder gerne und siecregen mich zum Nachdenken über die Zeitqualität an...vieles lann ich so aus einer höheren Perspektive betrachten und besser einordnen.
Herzensgruß von Sandra Myriel 13_danas
Liebe Sandra Myriel,

AN'ANASHA für Deine liebe Rückmeldung.
Es kann auch erkenntnisreich sein, den Bericht mehrmals innerhalb des Monates zu lesen, auch vielleicht nach längerer Zeit mal wieder, z.B. nach 3 Monaten oder 1 Jahr, dann zeigen sich die eigenen Veränderungen oder es kann mehr oder Anderes im Text gelesen und gesehen werden, als zuvor. Folge Deiner Inspiration.

Alles Liebe
Kerstin Myriel
Erste Seite Vorherige Seite Seite 11 / 11 (71 - 73 von 73 Insgesamt)