Blog von Christine Arana Fader

Lichtpionier
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Botschaft von Merlin & Vivian ....


... ein weitere Begegnung mit Merlin ... und Vivian, vom 04. September 2015.
Für all jene unter euch die das Buch "GESPRÄCH MIT MERLIN" (Schirner Verlag) gerne gelesen haben:
… es ist noch früh am Morgen, ich trinke Kaffee und fühle mich außergewöhnlich tief mit mir und meinem göttlichen Kern verbunden. Zurzeit arbeite ich an einem neuen Buch, es läuft etwas langsam, ‚heute ist ein guter Tag‘ denke ich. Doch da erscheint Merlin und fordert mich auf zu den Eichen zu kommen. Er bringt eine kühle und klare Energie in meinen Raum, und so hole ich eine Strickjacke und reise zu den Eichen.

Langsam laufe ich durch das hohe Gras der Lichtung, ganz deutlich spüre ich wie die Gräser den Stoff des langen Kleides streifen das ich trage, das blaue Kleid der Priesterinnen von Avalon. Ich blicke zu den Eichen, Merlin steht genau zwischen ihnen. Ein Lichtstrahl der Sonne fällt auf ihn herab und umhüllt ihn mit einem hellen Schein. Augenblicklich ist mein Herz von tiefer Liebe erfüllt, und sein warmes Lächeln schenkt mir ein so unglaubliches Gefühl von Heimat, es ist nicht möglich dies in Worte zu fassen. Er winkt mir zu und ich laufe schneller. Merlin wendet sich um und verschwindet zwischen den Eichen, ich raffe das lange blaue Kleid und beeile mich ihm zu folgen.
Mit hochgerafftem Rock laufe ich schnell durch die dicken Stämme der Bäume, immer wieder verliere ich Merlin für einen Augenblick aus den Augen, was mir ein Gefühl von Eile gibt und mich auch ein wenig hetzt. Doch dann steht er am Ufer des Heiligen Sees, sein Blick ist wie gebannt auf Avalon gerichtet. Leise trete ich neben ihn und lass sachte mein Kleid los, das lautlos zu Boden gleitet und meine Beine wieder verdeckt. Mein Blick schweift über die Oberfläche des Heiligen Sees, es ist Herbst, einige Blätter schwimmen auf dem Wasser und sie erinnern mich an kleine Boote. Dann betrachte ich Avalon, und atme tief ein und aus, Avalon! Ein Satz huscht durch meinen Kopf: „Avalon, ist mein Herz.“
„Komm“, höre ich die sanfte Stimme von Merlin, und so folge ich ihm zum Boot und wir steigen ein.
Langsam gleitet das Boot über den See, ich beobachte die welken Blätter die auf der Wasseroberfläche tanzen. Ich bin wie verzaubert, Merlin beobachtet mich, aber ich will in diesem Gefühl bleiben es ist einfach wundervoll. Ich fühle mich vollkommen erfüllt.
Wir legen an, Merlin steigt aus dem Boot und ich folge ihm rasch. Gemeinsam gehen wir über den Weg, der so wunderschön mit uralten Rosenstöcken gesäumt ist, zum Hauptgebäude.
Merlin öffnet die Tür und schreitet durch den Vorraum geradeaus in die große Küche, ich folge ihm. Die große alte Küche, ein Lächeln huscht über mein Gesicht, ich liebe diesen Raum. Ein großer frisch gebackener Brotlaib liegt auf dem Tisch, und erfüllt die Küche mit seinem Duft. Es ist warm und wohlig, Feuer brennt in den beiden offenen Feuerstellen und knistert leise vor sich hin. Auf der anderen Seite des Tisches steht Vivian, wie immer mit einer Ausstrahlung die voller Weisheit, Würde und Liebe ist. Das Feuer legt einen goldenen Schimmer auf ihr langes blondes Haar und sie ist von einem weißen Lichtschein umgeben. Tränen steigen in meine Augen, Vivian, sie fehlt mir. Liebevoll lächelt sie mir zu, und neigt den Kopf leicht schräg, ihre grünen Augen leuchten und ich spüre, dass auch sie sich freut mich zu sehen.
„Mein Kind, sei nicht traurig, ich bin immer bei dir … ich bin immer bei euch allen, mit jeder Priesterin bin ich einen Bund eingegangen, einen Bund der Liebe, um euch zu leiten, dies ist meine Aufgabe, und dies ist auch Merlins Aufgabe“, sanft und mit einer unglaublichen Liebe in den Augen schaut sie Merlin an, der sie mit ebenso viel Liebe anlächelt. Sie schaut wieder zu mir, und ihr Blick wird ernst, „spüre diesen Raum, erinnerst du dich wie glücklich wir hier waren, wie erfüllt wir waren“, sie faltet die Hände vor sich, für einen Moment hält sie inne und schweigt bevor sie weiterspricht,
„in eurer Jetztzeit fließt eine neue Schwingung ein, sie wird sich bis zum Ende des zehnten Monats steigern, nicht alle werden damit zurechtkommen. Es ist wichtig, dass du dich immer wieder gut erdest, mit Ritualen, mit Gebeten aber auch mit Nahrung. Nutze die Kraft der Bäume, so wie ich es dich gelehrt habe. Viele glauben das diese Schwingung von der Sonne kommt, da Sonnenstürme anstehen, doch das ist ein Irrtum, diese Energien kommen vom Mond. Schatten werden sich zeigen. Lass dich nicht von ihnen beherrschen, lass sie alle los. Erinnere dich an meine Lehren, wir kämpfen nicht gegen sie, wir erkennen sie, lieben sie und transformieren sie durch unser sein.“
Vivian wendet sich um, geht zum Feuer, nachdenklich blickt sie in die Flammen, hier seidiges Haar verbirgt ihr Gesicht. Leise, nur wie ein Hauch höre ich ihre Stimme:
„Merlin hat dir gesagt das die Elbenvölker bereit sind zurück zukommen, gehe ein Bündnis mit ihnen ein. Ab den elften Tag im elften Monat werden Pforten offen sein. Gehe zu Artanis und begrüße und ehre sie wie es einer Königin gebührt, bitte sie dir zu helfen die neue Welt zu festigen. Alle Priesterinnen sind nun angehalten ihren Dienst erneut aufzunehmen, die Zeit des Wartens ist nun vorbei. Die Macht des Mondes ist in uns, diese Macht beherrscht die Gewässer, die Emotionen und Gefühle. Schreitet zur Tat.“
Mit diesen Worten wendet sich Vivian wieder mir zu. In meinem Kopf huschen Gedanken hin und her, ‚was genau soll ich tun, was sollen wir alle tun?‘ denke ich, plötzlich spüre ich eine schwere in mir und ein Gefühl nicht genug zu sein.
„Wenn ihr euch erinnert wer ihr seid, dann müsst ihr nichts tun.“
Ich blicke zu Boden, ja, diesen Satz kenne ich, wie oft habe ich ihn selbst schon gesagt … aber ist da genug, ist es genug für mich, ich will etwas tun. Und wie können wir uns wirklich erinnern und sicher sein. Bestimmt wird sie jetzt gleich sagen, dass wir uns nur dafür entscheiden müssen. Auch dies hab ich schon so oft gehört. Leise sage ich zu Vivian:
„Ich weis, die neue Welt ist da, und ich spüre sie, und ich lebe auch darin, aber wie kann ich sie genießen wenn ich außerhalb dieser Welt so viel Elend sehe. Siehst du die vielen Flüchtlinge?“
„Ach mein Kind, natürlich sehen wir die Flüchtlinge, und das Elend, und die Schatten, lass dich nicht davon in deinem Licht und Sein stören. Die Schatten auf der Welt spüren auch die mächtigen Energien die jetzt kommen, sie werden alles tun um sie einzudämmen. Sie werden euch überfluten mit negativen Nachrichten, nimm dies um daran zu wachsen. Mitgefühl ist gut, aber gehe nicht in das Mitleid. Auch sehe ich wie oft du weinst, das ist gut, deine Tränen sind Tränen des Mitgefühls, und mit jeder Träne hilfst du Lady Gaia etwas zu transformieren. Trage jeden Augenblick das Kleid der Priesterin, es ist wichtig, es hilft dir, denke immer daran.“ Die letzten Worte von Vivian sind sehr eidringlich, ich spüre wie ernst es ihr damit ist, und so nicke ich ihr zu.
Plötzlich spüre ich das sie gehen wird, und es macht mich nervös, muss ich noch etwas fragen, schon wird das weiße leuchten um sie herum heller, und ihre Konturen lösen sich auf.
„Vivian“, sag ich mit flehender Stimme, „hilf uns.“
„Tragt das blaue Kleid von Avalon, jeden Moment, visualisiert es euch jeden Tag, dann werdet ihr keine Hilfe brauchen, sondern ihr, die Priesterinnen, werden die Hilfe sein.“
Vivian ist nur noch weißes Licht in dem es silbern schimmert, dann verlässt sie mich und eine unerträgliche Stille erfüllt den Raum. Merlin legt eine Hand auf meine Schulter, sie ist warm und schenkt mir Trost, aber sie fordert mich auch auf ihm zu folgen. Zusammen verlassen wir das Gebäude, die Luft von Avalon ist frisch und erfüllt von dem Duft der Bäumen die schwer mit reifen Äpfeln beladen sind. Grübelnd folge ich Merlin zum Boot, ‚ob ich mir ein echtes blaues Kleid besorgen soll‘, denke ich.
„Nein“, sagt Merlin bestimmt und ich schrecke auf, wir stehen vor dem Boot, Merlin klettert hinein, rasch steige ich ebenfalls ein. Forschend blicke ich in Merlins Gesicht, der allerdings beschäftigt ist mit dem Tau, um das Boot loszumachen und mit den Rudern. Als wir endlich über das Wasser gleiten blickt er mich an.
„Du weist das es nicht darum geht ein Kleid zu besitzen, sondern um die Energie, um eine klare Absicht, darum, ja zu sagen, zu sich selbst. Sicher, ein echtes blaues Kleid zu besitzen und es anzuziehen wäre einfacher, aber um einfach geht es nicht. Keiner kann etwas verändern in dem er im Außen anfängt, du als Priesterin von Avalon weist dies ganz genau, im Inneren muss es beginnen.“ Merlin blickt zur Seite, ich spüre das er nachdenkt. Er rudert zum Ufer, wir steigen aus dem Boot und gehen durch die Bäume, mit etwas Abstand folge ich ihm. An den beiden alten Eichen bleibt Merlin stehen, nachdenklich legt er eine Hand auf den dicken Stamm des Baumes.
„Jeder muss jetzt seine Aufgabe erkennen, und seinen Platz einnehmen und aufhören davor flüchten zu wollen. Politiker sollen Politik machen, zum Wohle aller Wesen, Kindergärtnerinnen sollen die Kinder anleiten, auf den Weg des Lichtes. Wer im Blumenladen arbeitet hat die Aufgabe diese Welt zu schmücken. Wer dafür verantwortlich ist, dass der Müll entsorgt wird, der soll seinen hohen Dienst mit Pflichtbewusstsein tun, hier geht es um die Reinigung von Lady Gaia. Wer auf seinem Platz sitzt und nur nach außen schaut und über die Menschen rechts und links von sich jammert, der zeigt keinerlei Bereitschaft in den Spiegel zu schauen. Wie kann so jemand sich selbst erkennen, oder seinen Platz einnehmen, den er jetzt hat! Dein Platz ist dort wo du jetzt bist. Zur besten Freundin, oder zu besten Freund, sagen sie voller Weisheit, ‚es gibt keine Zufälle‘, aber für sich selbst will diese Weisheit nicht angenommen werden. Wer keine Arbeit hat soll sich erheben und eine Arbeit finden, und diese mit Dankbarkeit verrichten. Die neue Welt beginnt dort wo du jetzt bist, wer das nicht versteht dient den Schatten.“
Bei diesem letzten Satz zucke ich zusammen, so harte Worte, Tränen steigen in meine Augen, denn ich spüre wie schwer es ihm fällt so zu sprechen, denn er ist die Liebe selbst. Ich sinke vor Merlin auf die Knie und blicke mit hängenden Schultern zu Boden und ich spüre die Wahrheit in seinen Worten und ich denke an all die Menschen die mir in den letzten Monaten begegnet sind. Dicke Tränen fallen in das Laub.
„Nein, mein Kind“, Merlins Stimme ist nun voller Mitgefühl, „denke nicht an jene die du nicht erreichen konntest, sondern denke an jene die Anfangen zu verstehen, denke an die vielen hellen Lichter und nähre sie mit deiner Liebe und Zuwendung – es sind so viele.“ Merlin nimmt meine Hand und zieht mich vom Boden hoch, „stehe aufrecht! Wie sagt dein Drache immer zu dir?“, Merlin lächelt nun und seine Augen strahlen im Sonnenlicht, „wir werden niemals aufgeben.“
Mit feuchten Wangen blicke ich Merlin an, sein Blick ist voller Güte und Verständnis, dann sagt er sanft: „Aber viel wichtiger ist die Botschaft von Vivian.“ Ich nicke Merlin zu, und schon im nächsten Augenblick schickt er mich zurück …

Kommentare zu diesem Artikel


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Liebe Arana,

ich liebe das Buch "Gespräch mit Merlin" und umso mehr freue ich mich dieses Channeling zu lesen. Es tut so gut und es berührt mich ganz tief in meinem Herzen. Danke für diese klaren Botschaft, die zu uns fließen darf.

In Elexier,

Solvana
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