Die Weiße Priesterschaft  :: 
Wie lebt Ihr Euer PriesterIn-Sein?
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  • OMAR TA SATT, Ihr Lieben,

    von Herzen erst einmal Frohe Weihnachten.

    Heute Morgen sah ich einen Beitrag über ein Zisterzienserinnen-Kloster in Frankreich. Das faszinierte mich, weil die Nonnen ihre spirituelle Gemeinschaft mit dem Leben in einer "Großfamilie" verglichen und es auch genauso wirkte: Vertraut, locker und herzlich. Eine Szene aber berührte mich besonders, nämlich als die Nonnen, in weißen langen Kleidern, beim Meditieren gezeigt wurden. Das traf etwas in mir, eine Erinnerung an die Weiße Priesterschaft...

    Was ich mich frage, ist: Wie lebt Ihr Euer Priestersein im Alltag, - jenseits von Lichtmeditationen. Habt Ihr bestimmte Rituale, die Ihr regelmäßig vollzieht (Gebete, Widmungen o. ä.)?

    Oder ist das PriesterIn-Sein eher eine innere Haltung, die den Umgang mit anderen Menschen, Lebewesen beeinflusst? Ich kann mir gut vorstellen, dass eine klare Identifikation mit der Weißen Priesterschaft sehr viel Halt geben kann in der Dualität. Ehrlich gesagt, ist dieser Gedanke neu für mich. Bisher war ich Weiße Priesterin eben "damals" während Jesus' Inkarnation.

    Hoffentlich irritiere ich Euch nicht mit meinem Geständnis und mit meinen Fragen.

    Habt noch schöne Weihnachtstage.

    LG Lara
  • Liebste Lara OMAR TA SATT,

    wie schön, dass du von diesem Bericht und den Bildern so berührt bist. Da strahlt die Priesterin in dir und du kannst diese Bilder in die Jetzt Zeit, in deine jetzige Priesterschaft mitnehmen. Denn es ist doch möglich, in einer Gruppe Gleichgesinnter, in einer TEEAS der Weißen Priesterschaft zu sein, das MitEinander zu leben. Vielleicht gibt es eine Gemeinschaft in deiner Umgebung, wenn du das möchtest.

    Ja, einst warst du "diese" Priesterin, es war vieles anders und heute bist du hier, wo du die Weiße Priesterschaft in Freiheit, in der Liebe zu dir selbst leben kannst.

    Du schreibst:

    Zitat

    Ich kann mir gut vorstellen, dass eine klare Identifikation mit der Weißen Priesterschaft sehr viel Halt geben kann in der Dualität. Ehrlich gesagt, ist dieser Gedanke neu für mich. Bisher war ich Weiße Priesterin eben "damals" während Jesus' Inkarnation.

    und das kann ich nur bestätigen. Seit ich meinen Platz im Verbund der Weißen Priesterschaft eingenommen habe und dort wirklich stehe mit jeder Faser meines Lichtes, spüre ich eine große Kraft in mir.

    Ich erinnerte mich, dass es schon mal einen Thread hier gab, mit einem Thema, das von diesem jetzt hier gar nicht so weit entfernt ist und den habe ich gerade entdeckt und stelle ihn dir hier mal ein.
    Wirken als Weiße Priesterin in der Jetztzeit


    Ich persönlich lebe als Weiße Priesterin in der Jetzt-Zeit und ja, ich liebe es, Rituale zu vollziehen, in der Natur zu wirken, Jesus und dem Blauen-Weißen Volk meine Liebe zu bringen und vor allem den Sa'Maa'Tah Weg, der ja Weg der Weißen Priesterschaft ist, zu gehen.
    Einen Teil meiner Aufgabe sehe ich darin, die Menschen - so wie sie den Wunsch in ihrer Seele tragen -, liebevoll in die Weiße Priesterschaft zu führen. Die Menschen zu Jesus zu führen.
    Ganz menschlich mit Mitgefühl, mit den Attributen der Weißen Priesterschaft für die Menschen im Alltag da zu sein. Einen Menschen in der Seele zu berühren, dass ist für mich gelebte Weiße Priesterschaft in der Neuen Zeit. Manchmal ist es einfach nur ein Wort, eine Geste, eine Berührung, Verständnis, wo ich mein Mensch-Sein mit der Weißen Priesterin tief vereint fließen lasse und schon dies bewirkt etwas. Es ist mir dann nicht wichtig, "was" es bewirkt, ich vertraue einfach darauf, dass es etwas in den Menschen anspricht, zu dem Zeitpunkt, wo es richtig und gut für sie ist und wie es richtig und gut für sie ist.

    Ich manifestiere Quin'Taas und Sa'Maa'Tah, folge den Spuren der Liebe und setze neue Spuren. Beispielsweise in dem ich in Sozialen Netzwerken in eigenen Gruppen über die Weiße Priesterschaft erzähle, Rituale, gemeinsames Wirken und Lichtarbeit anbiete.
    Hier kommen die Menschen ganz von alleine und wünschen sich Einweihungen, wünschen sich mehr über die Weiße Priesterschaft zu erfahren, sich als PriesterIn in der Neuen Zeit jetzt zu erkennen. Das, was sie ausmacht, als PriesterIn zu erwecken und zu leben. Also kurz gesagt, ich begleite die Seelenlichter auf ihrem persönlichen Weg und nach Sa'Maa'Tah.


    Ich wünsche dir auch noch eine ganz wunderschöne Weihnachtszeit in diesem lichten Zauber der Liebe heart
    Fia'Laureen




    editiert von: Claudia Fia'Laureen, 25.12.2018, 23:08 Uhr
  • 39_omartasatt liebe Lara

    Als weiße Priesterin ,achte ich mehr auf meine Intuition
    und Träume .
    Auf die Botschaften meines höheren und hohen Selbst.
    Ich liebe Rituale und Steinkreise ,die ich miteinander verbinde.
    Ich verbinde meine Visionen mit den Elementen und Kristallen .

    Noch eine schöne Weihnachtzeit
    02_monaoha

    Alles Liebe
    Nada 03_ananasha
  • Liebe Lara,

    wieder eine sehr schöne Frage, die gerade jetzt nicht passender sein könnte.

    Zu Anfang einmal ein Blick auf die Begriffe:
    Priesterschaft: Ein Priester ist ein Eingeweihter (oder eine Eingeweihte), jemand, der die Geistige Welt schauen und die Wahrheit sehen kann, die Welt hinter und in der physischen Welt der Formen, und diese bringt er zu den Menschen und lehrt die Menschen darin, um die Menschheit bei Ihrer Entwicklung zu unterstützen und den göttlichen Plan umzusetzen. Priester/in ist dabei unabhängig von Institutionen, Gruppierungen, Ämtern usw. zu sehen.
    Weiß: weiß ist die Farbe, die alle Farben in sich vereint
    Somit ist die weiße Priesterschaft eine vereinende Priesterschaft, eine Priesterschaft, die in sich vereint. Man könnte vielleicht auch sagen, eine Priesterschaft, die Gegensätze und Getrenntes in sich vereint. Eine Priesterschaft der Liebe. Ein Leben der Liebe.

    Vielleicht dürfen wir den Begriff Priesterschaft auch in die heutige Zeit übertragen und die alten Bilder aus früheren Zeiten und Erinnerungen loslassen, in denen wir eventuell noch spezielle Gruppierungen, Geheimgesellschaften, Rituale, kirchliche Institutionen, Verzicht, Gebote, Verbote, Strenge, Verpflichtungen, äußere Autoritäten, gesellschaftliche Trennung vom "normalen" Leben usw. damit verbinden.
    Was ist dann Priesterschaft in der heutigen Zeit? Oder, was ist weiße Priesterschaft?
    Die weiße Priesterschaft ist verbunden mit dem Christus. Somit ist es die ursprüngliche Lehre des Christus als er auf Erden war. Somit ist die weiße Priesterschaft das ursprüngliche Christentum, das der Christus auf Erden als Jesus Christus verkörperte, vorlebte und lehrte, der Christus der Erde.

    Konkret bedeutet dies, dass wir als Mensch (und zwar jeder Mensch) das weiterführen, was durch Jesus Christus vor 2000 Jahren begonnen wurde. Das wahre/ursprüngliche Christentum zu leben, Christ zu werden/sein. Dass der innere Christus in uns geboren wird und das innere Erwachen sich vollzieht. Dass wir erkennen, wer wir sind, was unsere Aufgabe als Mensch hier auf Erden ist und wir diese Aufgabe erfüllen. Und damit verbunden ist zuerst die innere Geburt des Christus in uns (unseres eigenen, höheren, geistigen ICHs ? Iesus CHristus), um dann als geistiger Mensch dieses Licht in die Welt strahlen zu lassen, um die Herzen zu erwärmen und den Geist zu erhellen. Es ist unsere Aufgabe, unserer Bestimmung als Gottes Kinder (wie einst Jesus als Gottes Sohn) zu folgen und erwachsen zu werden, um als göttliche Wesen auf Erden zu wirken. Denn aus Kindern wird das, was die Eltern waren. Aus einem Welpen wird ein Hund, aus einem Fohlen ein Pferd und aus einem Kind Gottes, einem Menschenkind, wird ein göttliches Wesen, ein Mensch.
    Die Bestimmung des Menschen ist es, Geister der Freiheit zu sein, um aus der Freiheit heraus zu lieben und aus der Erde einen Planeten der Liebe zu machen. Und zwar nicht durch eine äußere Instanz, die uns sagt, was Liebe ist und was und wie wir zu lieben haben, sondern durch das ICH in uns, durch den Christus in uns, durch die innere Führung des Christus und der Göttlichkeit in uns. Das ist das ursprüngliche Christentum, das durch den deutschen Geist (D-A-CH) in die Welt strahlen soll. Das erneuerte, lebendige Christentum, das nicht zwischen Religionen und Andersartigkeit unterscheidet, sondern Liebe lebt. Ganz so, wie vor 2000 Jahren, nur als Menschheit. Man könnte auch sein, es ist unsere Aufgabe als Menschen erwachsen, eigenständig und selbstbestimmt zu werden.

    Dies kann und muss von jedem Menschen selbst vollzogen werden. Jeder Mensch kann sich nur selbst befreien und zu seinem wahren, inneren geistigen ICH erwachen, indem er nach Wahrheit strebt. Durch die Wahrheit erreicht er Freiheit und wird dann fähig, wahre Liebe zu leben. Erst dann kann eine freie Menschheit entstehen und damit auch eine Menschheit, die aus der freien Entscheidung heraus liebt.

    Somit können wir die weiße Priesterschaft in der heutigen Zeit leben, indem wir das wahre Christentum leben, unser geistiges, höheres ICH, den Christus in uns, den Geist der Freiheit und die bewusste und damit befreite Liebe. So leben wir dies, wenn wir nach Wahrheit streben, nach innerer Freiheit und nach dem Christus in uns, unserem ICH, um dieses im menschlichen Körper auf Erden zu leben.
    Konkret bedeutet das, dass wir uns immer wieder hinterfragen, uns so Selbst befreien von den Konditionierungen der Trennung, des Kleinseins, der Ohnmacht, des Opfers und des falschen Selbstbildes/Ichs, dass wir den Christus in uns erkennen und leben und zu Christen werden.

    Und so können wir uns entsprechend dieser Aufgabe dort, wo wir stehen, bewusst werden, wirken und das leben, was für uns gerade bestimmt ist. Das kann auch erst einmal sein, dass wir Erklärungen finden für all die Begriffe oder dass wir im täglichen Leben "üben" und lernen, was Liebe wirklich ist, dass wir Wahrheit suchen, dass wir uns mit der Bibel und Jesus/Christus/Jesus Christus beschäftigen oder dass wir das ICH in uns erwecken, oder auch, dass wir uns mit dem beschäftigen, was so gar nicht liebevoll ist, dass wir die Geistige Welt entdecken, Kontakt mit ihr aufnehmen, dass wir weltliche Strukturen hinterfragen, dass wir unserer Freude und unseren Interessen folgen, dass wir uns fragen "Was will ich überhaupt?", "Wozu bin ich hier?", "Was ist der Sinn des Lebens?", dass wir an unseren Schatten arbeiten, dass wir uns mit dem Ego beschäftigen, dass wir nach Antworten auf höhere Fragen streben, dass wir Menschen Verständnis und ein Lächeln schenken, dass wir dankbar sind für die kleinen Dinge im Leben oder oder oder. Es gibt unzählige Möglichkeiten, dies zu leben und jede ist die Richtige.

    Alles Liebe
    Kerstin Myriel
  • Liebe Lara, Omar ta satt!

    Das ist eine schöne Anregung und ich finde dieses Bild wunderschön!

    Für mich ist Priesterschaft v.a. eine innere Haltung, die Achtsamkeit, Demut gegenüber allem Göttlichen, zu Dienen für das Höchste (idealerweise icon_wink ) in jedem Augenblick. In der neuen Zeit mit der weißen Priesterschaft nicht mehr aus Gelöbnissen, Verpflichtungen oder Selbstverleugnung, sondern frei aus unserer Weisheit und Liebe. Eigentlich bedeutet Priesterschaft einfach, sein wahres Selbst zu leben. Wir haben alle unterschiedliche Prägungen und Aufgaben. Doch die höchste Erfüllung ist es, zu leben, was wir wirklich sind und das ist immer hohes Licht, Liebe, ewiglich strebend nach dem Höchsten, erschaffend den göttlichen Plan. Das, was einst so viel Entbehrung bedeutet hat, ist nun die höchste Freiheit und Erfüllung! Oft sind unsere Vorstellungen noch verzerrt von der alten Zeit, doch PriesterIn zu sein, ist in der heutigen Zeit nicht unbedingt isoliert von der Welt, man kann Priesterschaft im Alltag leben ebenso wie in Ritualen und Meditation und diese Trennung wird immer mehr verschwinden...

    Die Priesterschaft und natürlich ganz besonders jetzt die weiße Priesterschaft ist das Feld, das alles vereinigt, trägt und harmonisiert, alle Spezialisierungen, Magie, Heilung, Channeln, Erdheilung, Lichtkriegertum ... sind eingebettet in dieses große Feld. Priesterin zu sein bedeutet für mich, immer nach dem übergeordneten Muster zu streben.

    Es ist gerade die Gemeinschaft, die die Priesterschaft zum Erblühen bringt. Wenn sich PriesterInnen zusammenfinden und ihre Kräfte verbinden um aus der göttlichen Führung zu wirken ... es ist was die Welt zusammenhält.

    Die weiße Priesterschaft wird irgendwann die gesamte Menschheit verbinden wie einen großen Organismus, der in Harmonie und persönlicher Freiheit erblühen wird!

    Priesterliche Elexier-Grüße icon_smile
    Alida
  • Ihr Lieben,

    ganz herzlichen Dank für Eure Ausführungen. Was Ihr schreibt über die Weiße Priesterschaft, wie Ihr sie seht und auch lebt, klingt einerseits so immens variabel, frei, individuell und andererseits (wieder mal) gleichzeitig so schwierig, nämlich wenn es bedeutet, seinen Fähigkeiten und Prägungen entsprechend zu SEIN.

    Am wichtigsten ist dann offenbar doch die innere Haltung, die mit bestimmt, wie ich auf andere zugehe, dass ich mich in Gelassenheit und Toleranz übe, aber eben auch in Selbstakzeptanz und -liebe.

    Ich merke, dass ich Widerstände in mir trage gegenüber meinem Sein als "Weiße Priesterin". Wahrscheinlich leben in mir noch alte Vorstellungen über Priesterschaft, wie, dass sie Rückzug von allem Weltlichen, Armut, Gehorsam, Pflicht, Kasteiung usw. beinhaltet.

    Noch mal AN'ANASHA für Eure Impulse. Das Thema wird mich sicher weiter beschäftigen.

    LG Lara
  • Liebste Lara,
    fuer mich bedeutet Priesterschaft meine Aufgabe - es ist ganz natuerlich und ganz einfach. Ich bin eine blaue Priesterin, und auf dieser Weise arbeite ich mit den Menschen - alles ist Magie, egal ob ich Gruppenmeditation mache, Einweihungen, Kartenliegen, Rituale, Gespraeche, Lebensberatung...Wenn mich Jesus irgendwohin schickt, oder mich ruft, dann vertrete ich ihm, er wirkt durch mich - dann bin ich weisse Priesterin und ich volziehe die Wunder. Auch mit der Kraft der Magie, aber es ist anders...ich lebe nur das, nichts ist fuer mich mehr wichtig.
    Shira - Magische Kraft, Lady Kori´Janaa, Korinack

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