Die Weiße Priesterschaft  :: 
Erkenntnis
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  • Omar ta satt, liebe Lichtgeschwister!

    An einer Erkenntnis beim Walk-In von Seth am vergangenen Sonntag möchte ich Euch gerne teilhaben lassen, weil ich so viel Freude an ihr habe. In einem eigentlich recht kurzem Moment zeigte sich mir etwas, das dennoch ganze Bände spricht. Meine Seele war wohl mit einer Frage gekommen, welche mir nicht bewusst war, oder es sollte altes Wissen kanalisiert werden, wie dem auch sei:
    Da saß ich also auf meinem Platz und fühlte hinein in die Wellen der Energie. Irgendwann sah ich vor meinem inneren Auge das Energiefeld eines Menschen (nicht aus dem Saal), der sich wie als Modell dafür zur Verfügung stellte. Mein Fokus lenkte auf das 2. Chakra. Es wurde etwas größer und öffnete sich und ich sah auf etwas darin, eine helle kreisrunde Struktur. Der Gedanke "Was ist das?" war noch nicht zu Ende gedacht, da drehte sie sich wie von Hand berührt um eine viertel Drehung nach rechts. Das war keine Kugel, sondern eine hell leuchtende Scheibe, wie eine größere Münze auf der Kante stehend, nun ihre schmale Seite mir zugewandt. Aber nicht nur das. Zum Vorschein kam dabei auch eine dunkle Scheibe dahinter, die von der hellen verdeckt wurde und sich mitgedreht hatte, als klebten sie zusammen, obwohl sie nun klar getrennt mit etwas Abstand nebeneinander standen. Als ich verstand, was es ist, drehten sie sich zurück in ihre ursprüngliche Position und das Chakra schloss sich wieder zu einer Kugel.
    Obwohl alles ohne Worte ablief, war klar, das sind unser männlicher und unser weiblicher Aspekt. Dort liegen sie energetisch - zu zweit zusammen in harmonischer Einheit - zu jedem Zeitpunkt unseres Seins. Es leuchtet und strahlt derjenige Aspekt, als der/die wir im Hier und Jetzt inkarniert sind. (Der männliche Aspekt liegt vorn und der weibliche Aspekt der Wirbelsäule zugewandt, dieser leuchtet bei mir, wenn ich da hineinfühle, ich hatte also das Energiefeld eines Mannes gesehen.)
    Ich weiß noch, dass ich einmal gelesen hatte, dass männliche und weibliche Inkarnation sich i.d.R. abwechseln, eine Quelle für diese Aussage wurde dabei nicht genannt. Wie oft sind wir schon zur Welt gekommen, als Junge oder Mädchen und doch als ein und dasselbe ICH BIN?
    Dieser kurze Einblick hat mir so viel an Klarheit, Licht und Verständnis gebracht in das
    Mysterium von männlich/weiblich, im irdischen ist das ja ein großes, oftmals schwieriges Feld... Vieles in mir fügt sich zusammen durch dieses Wissen, heilsam, friedvoll, leicht und befreit. An'Anasha, Seth!

    Doch vor allem An'Anasha Dir, liebste Sangitar, nochmal an dieser Stelle für diesen Walk-In und alles andere auch 03_ananasha

    Von Herz zu Herz,

    Luisa Fiona



    editiert von: Luisa Fiona, 05.10.2018, 21:25 Uhr
  • Liebe Luisa Fiona,

    vielen Dank fürs Teilen deiner wertvollen Erfahrung! Was für einen wundervollen Einblick du da erhaschen durftest und was für ein schöner Erkenntnisgewinn! love3
    03_ananasha

    Für mich persönlich fühlt es sich schon schlüssig an, dass man als Seele die Geschlechter immer wieder tauscht...wir sind doch bestimmt nach einem ganzen Leben als Mann oder Frau ermüdet vom durchlebten Geschlecht! icon_wink


    Ich bin echt überrascht, dass so viele Menschen die energetischen Prozesse (die im Hintergrund vor und während des Festivals wirken) so bewusst miterleben durften.
    Ich hatte von Freitag auf Samstag vor dem Festival ganz heftige Träume, in denen immer wieder Bezug auf mein zweites Chakra genommen wurde...Nach dem Aufwachen war nur noch in meinem Kopf "Boa, die ganze Nacht ging es in den verschiedensten Träumen um mein zweites Chakra!"...Dann zog ich beim Morgenritual ein paar Mandalas aus dem Tora'An'Taria-Set und es waren natürlich die Mandalas 2. Chakra + Hingabe + Abgrenzung. Ich sah es dann als Festival-Vorbereitung an und war umso erstaunter, dass es inhaltlich beim Festival ja auch tatsächlich um die Lebensfreude ging. Das Programm hatte ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, da ich es ca. 3 Wochen vorher gelesen hatte und ziemlich direkt auch wieder vergaß. Ich hab daher absolut ahnungslos am Festival teilgenommen und konnte alles ganz frei auf mich wirken lassen...Man war das schön! top Umso mehr wurde wieder mein Vertrauen in die geistige Welt gefestigt, dass sie zu jedem Zeitpunkt um uns ist und in optimal-perfekter Weise weiß, was sie da tut! icon_cool

    In Drachengrüßen
    der Shogi icon_smile
  • Lieber Shogun!

    Vielen Dank für Deine Antwort! Da war ja was los icon_wink
    Vor ein paar Wochen erst wurde mir noch eine männliche Inkarnation bewusst und es war, vermute ich, die Sehnsucht bzw. der Wunsch nach Vervollständigung, dass sich das so gezeigt hat am Sonntag.
    Wie soll ich mir vorstellen, wo ist diese "andere Seite", die ja gelebt wurde? All diese Erfahrungen, dieses anders-sein im Jetzt so wenig be-greifbar, weil das eine (im Moment) zu sein, das andere zu sein ausschließt?
    Immer wieder wird uns übermittelt, Ihr tragt alles in Euch. Und das hat sich wieder bewahrheitet, so ist es auch hier.
    Es erinnert mich auch wieder an den Mond als Metapher: wir können nur seine helle Seite sehen, seine dunkle Seite bleibt verborgen, und doch ist sie da. Die Trennung in hell und dunkel spielt für ihn keine Rolle, der Mond selbst ist eins in sich.

    In diesem Sinne liebe Grüße,

    Luisa Fiona