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Friedenstempel Haus des wirklichen Bildes SOPHIANUM im Chiemgau
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  • Liebe Lichter,
    2016 (Quersumme 9) war die Vollendung meiner Vorarbeiten,
    2017 (Quersumme 10) hoffe ich auf Neuanfang mit Mitwirkenwollenden.
    So könnte die Tagung vielleicht ein Jahr später, als gedacht, stattfinden.
    Gruss von Hermann Maran.
  • Lieber Maran
    Darf ich dich erinnern ,die'' 1 ,,steht auch für die weibliche Energie 49_sias
    die 10 für die Ausdehnung ,dieser Energie.
    Na ,ich würde sagen ''pure Schöpferkraft,,
    Fühle mal rein 07_atrana
    Alles Liebe
    Nada angel
  • Liebe Corinna Nada - dann passt es ja!
    Gruss von Hermann Maran!
  • 03_ananasha lieber Hermann Maran
    Deine Wahrnehmung ist sehr gut ,
    da spiegelt sich auch deine Wahrhaftigkeit ,
    und deine Selbstwahrnehmung ,die viel Klarheit beinhaltet .

    Wollte ich Dir mal sagen icon_smile
    winke Nada
  • Die Stufen auf der Himmelsleiter des Tempelwerdens.

    Über dem Hauptportal der spätbarocken Klosterkirche der Benediktiner von Ottobeuren steht ?Haus Gottes und Himmels Porten? in Erinnerung an Jakobs Traumgesicht der Himmelsleiter, darüber ist eines von drei Fenstern, über welchem eine Statue des Erzengels Michael zu sehen ist: ?Und ihm träumte; und siehe, eine Leiter stand auf der Erde, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder; und der Herr stand oben darauf und sprach zu ihm ...? (Altes Testament, Gen 28,10-22.)

    I. Mond (Wissenschaftler):
    Das erste Ereignis war die übersinnliche Michael-Schule in der Sonnen-Sphäre mit bestimmten irdischen Spiegelungen in den bildenden Künsten der Renaissance. Und zwar als offenbare Geheimnisse des esoterischen Christentums hauptsächlich im exoterischen Christentum. Sie haben sich in wunderbarer Weise mehr oder weniger gut erhalten und stehen uns noch anschaubar zur Verfügung. Die vollständige Entschlüsselung gelang erst nach einem halben Jahrtausend und ist von mir aufgeschrieben worden auf 800 Text-Seiten für den Grundlehrgang meiner ?Freien SOPHIA-Schule für universalästhetische Bildung?.
    Die Lebensalter bzw. der Lebensgang des Menschen (von Osten über Süden nach Westen) in der dritten Bewußtseins-Dimension anhand von Dürers Selbstbildnissen als einem Pilgerweg (siehe Manfred Krüger: ?Albrecht Dürer: Mystik ? Selbsterkenntnis ? Christussuche?, Stuttgart 2009).
    Der Todesgang (von Westen über Norden nach Osten) in der vierten Bewußtseins-Dimension durch die Kathedrale von Bildwerken.
    Die Grundform ist ein Kreis, halbiert in zweimal sieben Stationen und gevierteilt von einem Kreuz. Er veranschaulicht das Prinzip der Reinkarnation auf christliche Weise.

    II. Merkur (Heiler):
    Das zweite Ereignis war der übersinnliche Michael-Kultus in der Sonnen-Sphäre mit bestimmten irdischen Spiegelungen in Dichtungen der Goethe-Zeit, nämlich die Märchen von Goethe und Novalis in ihrer Vierstufigkeit. An Goethes Märchen von der grünen Schlange konnte Rudolf Steiner zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine esoterische Wirksamkeit anknüpfen. Es schildert das Tempelwerden.
    In seinem Romanfragment ?Heinrich von Ofterdingen? schrieb Novalis als neuntes Kapitel Klingsohrs Märchen von Eros und Fabel. Christine Krüger hat darin die vier Stufen des Kultus gefunden. Johannes W. Rohen hat es als Apokalypse gedeutet und fünf Entwicklungsstufen erkannt, die zu einer höheren Daseinsform des Menschen führen.

    III. Venus (Künstler):
    Das dritte Ereignis war der Theosophische Kongreß 1907 in München mit Vorträgen, künstlerischen Darbietungen und Saalschmuck. Dabei kamen siebenfältige Bilder von Siegeln und Säulen zum Einsatz.
    Der Modellbau in Malsch blieb in einem Garten verborgen, der nach seinem Vorbild im Keller des Stuttgarter Zweighauses eingerichtete Versammlungsraum wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Grundform war ein Ellipsoid.
    Die als Metamorphose aus Goethes Märchen hervorgegangenen Münchner Mysterien-dramen 1910-14 und der hölzerne GOETHEANUM-Bau in Dornach (sieben Säulen innen) als Theater-Bau für diese Mysteriendramen Rudolf Steiners auf einem Hügel in Dornach südlich von Basel. Die Grundform war die Kugel in der Variante zweier sich durchdringender Kuppeln unterschiedlicher Größe. Die große Kuppel wurde von zweimal sieben Säulen der kosmischen Evolutionsreihe getragen (auch Wochentagsreihenfolge): Saturn - Buche, Sonne - Esche, Mond - Kirsche, Merkur - Ulme, Mars - Eiche, Jupiter - Ahorn, Venus - Birke. Der Holzbau konnte in der Neujahrsnacht 1922 einer Brandstiftung zum Opfer fallen, weil bei einer Veranstaltung durch einen Vortragenden das Guglhupf-Prinzip verletzt wurde, dem gemäß Form und Inhalt übereinstimmen müssen. Das Holzmodell von Rudolf Steiner ist erhalten, ebenso die unfertige plastische Gruppe des Menschheitsrepräsentanten, die er zusammen mit Edith Maryon in Ulmenholz geschnitzt hatte.

    IV. A) Sonne (Lehrer):
    Der Kreislauf von Lebensgang und Todesgang mit seinen Hauptpunkten im Vergleich mit dem Jahresgang der Sonne.
    Sonne:
    Die Karma-Vorträge 1923 und die Michael-Schule und der Michael-Kultus in der geistigen Sonnensphäre nach Rudolf Steiner.

    IV. B) Erde (Schüler):
    Das vierte Ereignis war die Weihnachtstagung 1923 in Dornach und das Rudolf Steiners Modell für den Betonbau des zweiten GOETHEANUMs als Denkmal (sieben Säulen außen) für das erste.
    Der Veranstaltungs- und Verwaltungsbau der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft steht als Gedächtnismal auf dem Blut-Hügel in Dornach da (wo die Eidgenossen ihre Freiheit erkämpft hatten) und war auch als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gedacht. Die Grundform ist ein Würfel, der durch das Anfasen seiner östlichen Oberkante nach Westen in Bewegung gebracht wurde und dabei die sieben Säulen metamorphosiert als Elemente der Gebäudehülle aufweist, wenn man die Außenseite von Süden oder Norden betrachtet. Rudolf Steiner konnte nur noch das Außenmodell plastizieren, die Ausgestaltung des Inneren mußte er seinen Schülern überlassen. Der vorläufige Ausbau des großen Saales wurde inzwischen verändert in Anlehnung an das erste Goetheanum. Die Faust-Festspiele und die Mysteriendramen werden im Wechsel darin aufgeführt neben anderen Veranstaltungen.

    V. Mars (Krieger):
    Hundert Jahre nach Beginn des Lichten Zeitalters (R.St.) ab Januar 2000 Frank Chesters ?NEW MYSTERY TEMPLE? für das Silicon Valley in Kalifornien (4+3=7 Flächen des Chestaeders). Kunst und Wissenschaft in Verbindung. Die Grundform soll die Glockenform sein, die Frank Chester aus dem von ihm experimentell gefundenen siebenseitigen Körper (Septaeder) gewonnen hat. Diesen nannte er Chestahedron, weil er als seine Achse die Raumdiagonale des Würfels hat, welcher in der Brust des Menschen das Herz beinhaltet. In dem von Frank Chester entworfenen Bau sollen sieben verschiedene Glocken ertönen, die er aus der von ihm gefundenen Glockenurform in Verbindung mit den sieben Planeten-Siegeln Rudolf Steiners entwickelt hat. (Siehe seine Homepage: frankchester.com und zahlreiche Videos auf youtube.)

    VI. Jupiter (König):
    Hundert Jahre nach Beginn des Michael-Zeitalters ab 1979 Hermann Mayers ?SOPHIANUM?. Die Achse mit ihren drei Stockwerken in der fünften Bewußtseins-Dimension. Goethes Ehrfurchtskultur, (von ihm angedeutet in der ?Pädagogischen Provinz? des Romans ?Wilhelm Meister?): die Ehrfurcht vor dem, was unter uns ist als Stoff, die Ehrfurcht vor dem, was über uns ist als Form, die Ehrfurcht vor dem, was uns gleich ist als Gestalt und zusammenfassend die Ehrfurcht vor unserem eigenen höheren Wesen. Man könnte sagen: Die Könige der Form aus Goethes Märchen (Vaterwelt) vom Obergeschoß und die Hüterinnen des Stoffes (Mutterwelt) vom Untergeschoß begegnen sich im Mittelgeschoß und erschaffen die Kinder der Gestalt (Kinderwelt).
    Das sechste Glied soll das ?Haus des wirklichen Bildes SOPHIANUM? im Chiemgau sein mit der dazugehörigen ?Freien SOPHIA-Schule für universalästhetische Bildung?. (Siehe im Internet die Seite: goetheanismus.jimdo.com.) Die Grundformen sind von Viereck, Dreieck und Kreis abgeleitet.
    Für das Obergeschoß gab es eine Vorstufe, nämlich die Dreifaltigkeitskirche Kappl (auch Kappel, von Kapelle), eine Wallfahrtskirche der Heiligsten Dreifaltigkeit nahe dem etwa 600 Meter hohen Glasberg im Kohlwald bei Waldsassen, die zu den eigenartigsten Kirchenschöpfungen Deutschlands zählt. In dem barocken Zentralbau, erbaut 1685?1689 nach Plänen von Georg Dientzenhofer, ist die göttliche Dreifaltigkeit als Architektursymbol dargestellt. In allen Bauteilen dominiert die Zahl drei. Im Außenbau ist der Gedanke der Dreieinigkeit in den drei Türmen und den drei Dachreitern mit Zwiebelhauben versinnbildlicht.
    Für das Untergeschoß gab es eine Vorstufe, die Drunvalo Melchizedek in seinem Buch ?Blume des Lebens?, Band 1 (Burgrain 2010/12), geschildert hat, nämlich die Vierteilung der kleinen Atlantisinsel Udal durch die aus Lemurien stammenden Naacals, welche ?eine spirituelle Darstellung des menschlichen Gehirns? war.
    Für das Mittelgeschoß ist mir keine Vorstufe bekannt. Seine Formgebung beruht auf der Blume des Lebens mit sieben sich berührenden Kreisen.
    Für das Ganze des Gebäudes einschließlich umliegender zwölf Mitarbeiter-Häuser im Park mag ein Vorbild in den Externsteinen gesehen werden. (Von herausragender Bedeutung war in Deutschland die Gegend nordöstlich von Paderborn, wo in den Gebirgswäldern bei Horn-Bad Meinberg die uralte Kultstätte der Externsteine zu finden ist. Ein Prozessionsweg führte von Kohlstädt dort hin. )

    VII. Saturn (Priester):
    Ab 2011 Weiße Priesterschaft der Freiheit in Gemeinschaft (TEEAS), innerer Tempel des Friedens (Sol?A?Vana-Schritte).
    Das siebte Glied ist als ?Tempel des Friedens? ein rein übersinnliches in individuellen Seelen. Das Medium Sabine Sangitar Wenig überbringt seit 2012 die Botschaften für die monatlichen ?Schritte der Vereinigung? als dem Weg der Weißen Priesterschaft der Freiheit in einem Fernlehrgang und sagt über diese: ?SOL?A?VANA ist die höchste Friedensenergie. Sie fließt direkt aus der göttlichen Quelle und trägt die Schwingung des vollkommenen Tones.? (http://www.kryonschule.de/solavana-schritte/)
    Als Vorstufe für diesen inneren Tempel kann in Frage kommen die Krypta des Heiligen Bernwards mit dessen Sarkophag zwischen vier Säulen. Am Michaelistag, dem 29. September des Jahres 1022 weihte Bernward die noch unvollendete Abteikirche St. Michael in Hildesheim, in der, wie sein dortiger Gedenkstein besagt, immer für ihn gebetet werden sollte. Und am Martinstag, dem 11. November desselben Jahres wurde er Mönch dieses Benediktinerklosters, wo er am 20. November 1022 verstarb und in der Krypta der Michaeliskirche beigesetzt wurde. - Denn der übersinnliche Tempel des Friedens enthält vier energetische Säulen und zwischen diesen eine Bundeslade. Die drei Kreise von Jüngern, der enge, der weitere und der äußere große, welche der Jesus Christus um sich geschart hatte (12x12x12), sind berufen, sich in ihm als weiße Priesterschaft zu vereinen (die goldenen aus Lemuria, die roten aus Atlantis, die blauen aus Avalon).

    Überblick I-VII:
    Es ist deutlich eine Zusammengehörigkeit der ersten vier Schritte zu erkennen, die im Fische-Zeitalter erfolgten, und weiter im bereits aktuell werdenden Wassermann-Zeitalter eine Zusammengehörigkeit der letzten drei Schritte. Das entspricht offenbar der Abfolge der Sternenkräfte von Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter, Saturn. Mit diesem Schlüssel kann das Ganze ebenso als Metamorphose verstanden werden, wie sie Goethe bei der einjährigen Krautpflanze nachgewiesen und dichterisch gestaltet hat. Goethe hatte damit den Begriff der Entwicklung in das abendländische Denken eingeführt. (Dieses selbst zu erforschen, haben im Anschluß an Goethe Rudolf Steiner und weiter Herbert Witzenmann mittels der seelischen Beobachtung unternommen.)

    VIII. Neue Erde:
    Rudolf Steiners Apokalyptische Siegel von 1907 mit Christian Morgenstern als Modell für das erste Siegel. Das Gebet ?Vater Unser? als Formel.
    Goethes ?anschauende Urteilskraft? und ?sinnlich-sittliches Innesein? als Realisation und Initiation.

    Informationen der Kryonschule vom Herbst 2016: Anpassungsphase QUIN?TAAS und Tempel SA?MAA?TAH.
    QUIN?TAAS ist sozusagen wie eine energetische Mebran, die sich um den Planeten legt und irgendwann sich öffnen wird für diejenigen, deren Lichtausdehnung mehr als 88 Prozent erreicht hat und die mit dem ?Goldenen Schlüssel? des Vertrauens und der Dankbarkeit, den sie als Auszeichnung erhalten, Zugang in alle Bereiche bekommen. 144.000 machen QUIN?TAAS zu ihrem Zuhause. Der Weg der Weißen Priesterschaft zum Tempel SA?MAA?TAH, dem höchstenergetischen Tempel, den es auf SOL'A'VANA (aufsteigender Planet Erde) geben wird, ist ein Weg des Erwachens in der Wirklichkeit. Die 2017 beginnenden anspruchsvollen SA'MAA'TAH-Schritte der Kryonschule sind ein neuer Schulungsweg, der von Beginn an mit dem goldenen Schlüssel auf dem schnellsten Weg direkt dorthin führt (https://www.kryonschule.de/samaatah-schritte/). Der SA'MAA'TAH-Tempel ist in QUIN?TAAS die künftige Wirkungsstätte von Jesus Christus und seiner Weißen Priesterschaft. Dort wird man Jesus energetisch oder manifestiert wieder begegnen können.
  • Die goldene Leiter als Ergebnis seelischer Beobachtung.

    Herbert Witzenmanns Buch: ?Goethes universalästhetischer Impuls. Die Vereinigung der platonischen und aristotelischen Geistesströmung.? (Dornach 1987) Auf dem Umschlag heißt es: ?Aus der Goetheschen Metamorphosenkunde geht ein Weltbild hervor, das in seiner allseitigen Geschlossenheit von keinem Sprung durchzogen ist, das nirgends eine Lücke offen läßt. Es hat einen universalästhetischen Charakter, weil es überall von den ausdruckschaffenden Kräften der Menschlichkeit ausgeht und ihrer immer vollkommeneren Ausbildung zustrebt. Dieser Goetheanismus stellt die von Rudolf Steiner geforderte, aus christlicher Innerlichkeit überhöhte Vereinigung von Platonismus und Aristotelismus dar.? Die Zusammenarbeit der wiedergeborenen Seelen der platonischen und aristotelischen Geistesströmung sollte zur Jahrtausendwende gelingen.

    Herbert Witzenmann (1905-88) hat in dem Essay ?Die sieben Welträtsel und die goldene Leiter.? (in ?Goethes universalästhetischer Impuls?, Dornach 1987) über diese siebenstufige Leiter geschrieben und sie eine goldene genannt. Was zunächst heißen soll, daß sie von ungewöhnlicher Art ist, daß sie beständig bleibt, von natürlichem Glanz ist und Seltenheitswert hat. Denn wir benützen sie ständig unterbewußt, ihr Bewußtmachen läßt sie in besonderem Glanze erscheinen und ihre Wertschätzung geschieht selten.

    Innerhalb der Ideenwelt sondert sich der Begriff des Tempels von anderen Begriffen ab, wie dem des Hauses, oder des Profanen, und ist doch mit allen wiederum verbunden. Die allgemeine Idee des Tempels kann aus sich heraus auf verschiedene Erscheinungsarten hinweisen und sich zu diesen verhalten, wie zum Beispiel zu dem Bereich der griechischen Tempel. Der Tempelbegriff kann sich weiter an alle einzelnen - beispielsweise griechischen - Tempel anpassen. Und er kann schließlich festgehalten werden von einem bestimmten solchen, etwa dem Tempel der Artemis zu Ephesus. Das ist eine absteigende Stufenfolge von der Idee bis zur Vorstellung, die für alle Gebilde gilt. Die logisch gegliederte Wirkensfolge erstens vom Gebildeursprung (Ideenallgemeinheit), zweitens über Verhalten (Subjektallgemeinheit) und drittens Anpassung (Objektallgemeinheit) zur Erstarrung (Inhärenz) an vierter Stelle gilt generell und stellt den Schlüssel zum Aufbau unserer Welt im menschlichen Erkennen dar. Das hat Herbert Witzen- mann ja vielfach aufgezeigt und nachgewiesen. Wir können die Stufen mit den Namen Saturn, Jupiter, Mars und Erde benennen.
    Laut Herbert Witzenmann ?ist aber sofort ersichtlich, daß diesem absteigenden Prozeß der bildenden Kräfte eine aufsteigende Prozessualität der entstehenden Gebilde entspricht. Diese unterscheiden sich in aufsteigender Richtung durch die Zahl der in ihnen vereinten Gestaltelemente, durch die Struktur ihrer Wirklichkeits- oder Wesensglieder. Die von der Einsicht in das Grundprinzip der Gestaltung geleitete Beobachtung gibt hierüber unmißverständliche Auskunft.
    In den Gestalten der unbelebten Natur treffen wir nur die erstarrten Inhärenzen als gestaltbildenden Faktor an. Die übrigen Komponenten der Gestaltbildung sind die Gestaltbildebedingungen, unter denen die anorganischen Gestalten entstehen können. Daher kann ihre Gestalt nur durch ihnen äußerliche, gestaltverändernde Wirkungen umgestaltet werden.? Stufe des Mondes.
    ?Bei den Gestalten der Pflanzen gehört dagegen auch die anpassungsfähige Beweglichkeit der Universalien ihrem individuellen Gestaltaufbau an. Deshalb ist ihr Gestaltaufbau durch eine Reihenfolge typischer Veränderungen, die durch äußere Einwirkungen nur modifiziert werden können, charakterisiert, sind für sie gestaltaufbauende Veränderungen wesenseigentümlich.? Stufe des Merkur.
    ?Bei den tierischen Gestalten gehört auch noch das intentionale Verhaltensprinzip ihrem Gestaltaufbau an. Doch ist dieses nicht durch die Exemplare einer Gattung selbst, sondern nur durch Umwelteinflüsse variierbar, im übrigen gattungstypisch festgelegt.? Stufe der Venus.
    ?Nur beim Menschen gehören alle Sprossen der goldenen Leiter dem Aufbau des einzelnen menschlichen Wesens an und ist keine von ihnen nur als Gestaltbildebedingung wirksam. Daher ist nur er des Erkennens in individueller Eigenart fähig, umfaßt und erfaßt er im Wesentausch mit der Idee auch die höchste Stufe der goldenen Leiter.? Stufe der Sonne.
    ?Diese strukturphänomenologische `Weltformel? ... fordert und begründet ... eine universelle Ausdruckswissenschaft, eine allgemeine Linguistik ...? Und wäre als ?eine in Fachgebiete aufgegliederte Universalästhetik? ?die Krönung der Goetheschen Morphologie?.
  • Lieber Hermann Maran 39_omartasatt

    AN'ANASHA für die Darstellung des BILDES. icon_smile
    Erst vor Kurzem machte ich einen Abstecher zu den Ausführungen Steiners und ließ mich zu seinen Ausführungen über die Pflanzenwelt führen. Ich könnte nicht sagen was es war, doch ließ es mich in meinem Innern etwas erkennen, das eine große Beweglichkeit in Form und Struktur hervorrief...dieses in den inneren Welten sehr wahrnehmbar, ein Wechselbild der Tier- und Pflanzenwelt Hand in Hand mit der menschlichen Ausdruckskraft.

    Alles Liebe
    Sheri'Ana

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