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Friedenstempel Haus des wirklichen Bildes SOPHIANUM im Chiemgau
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  • EDITION MARAN: SOPHIANUM - Taufurkunde.

    (Copyright 2016 Hermann Mayer)


    Liebe Kunstfreunde,
    ich will Ihnen eine kurze Beschreibung des Gesamtkunstwerkes 'Haus des wirklichen Bildes' von Hermann Mayer (Copyright 2016) geben im Hinblick auf die Ausstattung mit Plastiken.

    Ich bin ein 1952 in München geborener deutscher Künstler, der 1975-79 am Goetheanum in Dornach/Schweiz in der Klasse von Beppe Assenza (1905-85) studiert hatte. Mit dem amerikanischen Bildhauer Frank Chester (geboren 1939), dessen Internet-Auftritte ich vor einigen Jahren entdeckt hatte, habe ich damals einen kurzen email-Kontakt gehabt, aber er versteht kein deutsch und ich nicht genug englisch. Im April 2016 habe ich Franks neueste Videos im Internet gesehen. Und das half mir, die größere Idee der neuen Tempel zu erfassen. Frank sieht vier absteigende Stufen der Realisation durch Rudolf Steiner bis zum Betonbau (Element Erde) auf dem Dornacher Hügel, gefolgt von drei Stufen der Initiation. Und er sieht auf der Stufe von 'Wasser' seinen Entwurf für einen 'Neuen Mysterien Tempel' mit sieben Glocken. Ich sehe infolgedessen meinen Tempel-Entwurf auf der Stufe der 'Luft' mit sieben Sternen. Und so arbeiten wir beide für die umfassendere Idee der neuen Tempel, die Rudolf Steiner initiiert hat. Wir drei arbeiten alle nicht für uns persönlich, sondern im Dienst der Menschheit im Aufstiegsprozeß. Der Tempel, den Frank Chester auf der Stufe der 'Wärme' vermutet als nicht physisch erscheinend, ist der 'Tempel des Friedens', welcher als energetisches Gebilde existiert und in den SOL'A'VANA-Schritten der Kryonschule in Rosenheim vermittelt wird (http://www.kryonschule.de/solavana-schritte/1-schritt-sol/).


    Die Idee:
    'Haus des wirklichen Bildes' meint die Beziehung zwischen dem Haus und der Welt und dem Menschen gemäß der universellen Formel in Übereinstimmung mit Hagia Sophia als dem Heiligen Geist:

    12 Ansichten des Würfels im Rundgang um das Rondell im Untergeschoß:
    Unser Vater-Mutter-Gott im Himmel, (Tierkreis)

    3 männliche Ausstrahlungen (Glanz) im Obergeschoß:
    Geheiligt werde Dein Name. (Saturn)
    Dein Reich komme. (Jupiter)
    Dein Wille geschehe, wie oben im Himmel, so unten auf Erden. (Mars)

    4 weibliche geschöpfliche Rückstrahlungen (Bild) im Untergeschoß:
    Gib uns das tägliche Brot. (Mond)
    Und vergib unsere Schulden, wie wir sie vergeben unseren Schuldigern. (Merkur)
    Und führe uns in der Versuchung. (Venus)
    Und erlöse uns von dem Übel. (Sonne)

    3 Geschosse im Haus:
    das Obergeschoß: Denn Dein ist das Reich (obersonnige Planeten, Sal)
    das Untergeschoß: Und die Kraft (untersonnige Planeten, Sulfur)
    das Mittelgeschoß und ebenso die anderen: Und die Herrlichkeit (Sonne und alle anderen, Mercurius)

    1 Haus:
    In Ewigkeit, (das ICH-BIN-Prinzip, Logos)
    Amen. (So ist es.)


    Die Entwicklung:

    Aus der 1979 von ihm erzeugten 'Urzelle des Hell-Dunkels' erwuchs nach und nach dieses gesamtkünstlerische Projekt, das er bis 2013 immer weiter ausgestaltete. 2014 erschien ein Kornkreis bei Raisting am Ammersee mit einem Muster, das dem Grundriß im Obergeschoß stark ähnelt, was heißt: 'Es ist an der Zeit!', nach dreieinhalb Jahrzehnten Entwicklung den Entwurf für ein Gesamtkunstwerk der Neuen Zeit in die Öffentlichkeit zu bringen.


    Das Konzept:

    Ein Untergeschoß mit Bildmaterial, ein Mittelgeschoß mit Plastiken (Platonische Urkörper) und ein Obergeschoß mit Malereien, sowie ein besonderes Dach bilden das Haus des wirklichen Bildes.

    Das Untergeschoß umfaßt vier Abteilungen mit allen möglichen Farbflächenform-Materialien als Vorstufen zu Bildern, zusammengefaßt in vier mehrteiligen Kompositionen: der Merkurialen Farbenordnung, der Kreisenden Farbenbewegung, der Klingenden Farbenharmonie, der Sprechenden Farbe. (Die Funktionen des Malers als ein Architekt, ein Plastiker, ein Musiker und ein Dichter mögen Hüter oder weibliche Wächter des Materiales genannt werden.)

    Das Dach ist als eine Pyramide ausgeführt, die durchsichtig ist. Unter der Spitze hängt ein bunter Tetraederstern. Die gläserne Pyramide beherbergt darunter drei durchscheinende Kuppeln, die von einer vierten, halb-kugeligen Kuppel geschnitten und überhöht werden. In dieser konzentriert sich in drei Ringen die Kuppelmalerei und sie wird von drei Säulen getragen, an denen Bilder zu je vieren übereinander hängen.

    Im Obergeschoß werden dreimal Abbild, Umbild, Inbild, Urbild säulenhaft aufgetürmt, um Gestaltaufbau, Gestaltentwicklung, Gestaltverwandlung anschaubar zu machen vom Mittelpunkt aus, in dem der einzelne Mensch selber stehen kann. (Die männlichen Könige der Form in Goethes Märchen sind Metaphern dafür.) Ein Stellvertreter mußte hier die drei Grundfragen stellen nach dem Wer, dem Was und dem Wie der Malerei. Das ergibt eine grundlegende Dreiheit. Die Atelier-Betrachtung in dem Stillleben-Bild vergegenständlicht freiheitlich Zeichnen und Färben. Die Künstler-Spiegelung in der Selbstbildnis-Szene personifiziert brüderlich Beobachten und Betätigen. Die Werk-Verbindung im Spielbrett-Bild sagt gleichberechtigt aus Verdichten und Erlichten. Das Subjekt ist der Gestalter, das Objekt ist die Gestaltung, das Prädikat ist das Gestalten. Das ist ein Satzganzes, in der Mundart der Malerei ausgesprochen. Der Betrachter mag somit vernehmen: 'Oh Mensch - erkenne dich selbst!' So ermöglicht das Vorbild durch Selbsterkenntnis die Selbstermächtigung. Wer diese Ankündigung befolgt, kann mit Hilfe ästhetischer Projektion durch Opfer und Wandlung zur Einung mit dem höheren Wesen seiner selbst aufsteigen, wie es Goethe in seinem Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie dichterisch dargestellt hat.

    In der Mitte des Hauses im Mittelgeschoß sind die sechs Individualitäten der Farben als Fenster über den Türen der Buchten der 'Blume des Lebens' angebracht. In jedem der sechs äußeren Kreise steht ein Sockel mit einem der Platonischen Körper, die auf dem 'Würfel des Metatron' basieren. Im zentralen inneren Kreis sind sechs Körper nach Frank Chester platziert, die auf der 'Sphäre der Shakti' basieren. In der Mitte von allem findet ein Kubokateder seinen Ort und oberhalb von diesem ein Rhombododekaeder. Im Mittelgeschoß besteht ein Gleichgewicht der männlichen und weiblichen Kräfte. Aber das Kind sozusagen von Vater und Mutter hat seinen Ort im Zentrum des Obergeschosses unter der Kuppel. Es wird die 'Einheit der Liebe in der Dreiheitsform' von Frank Chester sein! Und deshalb fragte ich ihn schriftlich, ob er damit einverstanden sei. ...

    Es scheint mir, daß in meinem 'Haus des wirklichen Bildes' SOPHIANUM die neuen Körper von Frank Chester und ihre Umstülpungen bestens passen würden. So ist im Zentrum des Untergeschosses mit seinen vier Elemente-Quadranten als Quintessenz ein Tesserakt [(von altgr. vier Strahlen), das ist eine Verallgemeinerung des klassischen Würfels auf vier Dimensionen; man spricht dabei auch von einem vierdimensionalen Hyperwürfel] vorgesehen, welcher beinhalten soll vier kleine Würfel mit einem 'Chestahedron' (Heptaeder), einer 'Chester-Glocke', einer 'Chester-Lampe' und einem 'Chester-Herz' so will ich mich ausdrücken, und oberhalb davon vier kleine Würfel mit den Dualkörpern. Alle diese Dinge sind archetypische Formen, die beruhen auf dem Lebensäther, dem Klangäther, dem Lichtäther und dem Wärmeäther. Der Tesserakt mit den acht Kammern im Inneren kann so als Grundstein angesehen werden (Bundeslade).

    Auf die beschriebene Weise ergibt sich ein außerordentlich bedeutsamer Zusammenhang der Gebilde in der Mittelachse des Bauwerks.

    Im Untergeschoß beginnt es mit dem Hexaeder (in Gestalt eines Tesserakts mit innenliegenden 8 Hexaedern). Darüber ist nun das Oktaeder und über diesem die Sphäre bzw. Kugel mit einer senkrechten Doppelkeule inwendig (die Axel Klitzke Torkado und Raumlemniskate nennt), welche umgeben ist von einem Rhombohexaeder (ähnlich dem 'Dürer-Körper' auf dem Melencolia-Stich).

    Im Mittelgeschoß ist der Kuboktaeder aufgestellt und darüber der Rhombododekaeder aufgehängt. Das Bild an der Decke ist eine Art Siegel oder Blume mit drei Ringen um einen Kreis von Farben.

    Im Obergeschoß ist der Dreieinheitskörper nach Frank Chester aufgestellt (lapis ex coelis - 'Stein aus dem Himmel'). Die Kuppelmalerei enthält den Farbentypus nach Goethe. Im Dachgeschoß ist zuoberst der Tetraederstern (Merkaba) aufgehängt.

    Somit sind drei Dreiheiten von Gebilden aufgezählt. Diese können dem Leib, der Seele und dem Geist zugeordnet werden, wie es Rudolf Steiner gelehrt hat: Physischer Leib, Äther-Leib, Astral-Leib; Empfindungs-Seele, Verstandes- und Gemüts-Seele, Bewußtseins-Seele; Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch. Entsprechend können sie auch den Planetenkräften zugeordnet werden: Mond, Merkur, Venus; dreifache Sonne (Ich); Mars, Jupiter, Saturn. In der Zusammenfassung entspricht das den sieben Planetenkräften, wie sie Rudolf Steiner beim Theosophischen Kongreß 2007 in München für das erste apokalyptische Siegel (mit Christian Morgenstern als Modell) dem Welten-Schöpfer in die Hand gegeben hat.
    In einem Prinzip-Schema kann man die neun Kreise übereinander anordnen, jeweils drei Kreise in einen größeren Kreis einschließen: LICHT - Dach- und Obergeschoß, LIEBE - Untergeschoß, LEBEN - Mittelgeschoß, und dann alle zwölf Kreise mit einem Großkreis der Ganzheit umfassen: SEGEN. (So steht das SOPHIANUM hier als Menschenwerk zwischen den 3x3=9 Hierarchien im Himmel und den 9 Sphären innerhalb der Erde. Man mag dieses Bauwerk als einen Gralstempel bezeichnen.)

    MARAN
    wünscht als Neuer Weisser HoherPriester in Christos
    jeder Seele auf Erden
    strahlendes göttliches Licht,
    wärmende göttliche Liebe,
    ewiges göttliches Leben,
    heilenden göttlichen Segen.
    So ist es!


    Nachwort:

    Einen ganzen Mondknotenumlauf (37,2 Jahre) hat die Entwicklung dieses Gesamtkunstwerkes gleichsam vom Samen bis zum Baum in Anspruch genommen, im Frühling 2016 ist jetzt der vollendete Plan geboren und das Kind getauft worden. Mit den besten Grüßen für Sie aus Süddeutschland in der Pfingst-Zeit 2016, als der Tag der 'Kalten Sophie' am 15. Mai zugleich Pfingst-Sonntag war.



    Vor 101 Jahren am 6. Mai 1915 hat Rudolf Steiner in einem Vortrag in Wien diesen Pfingst-spruch gesprochen:

    'Wo Sinneswissen endet,
    Da stehet erst die Pforte,
    Die Lebenswirklichkeiten
    Dem Seelensein eröffnet;

    Den Schlüssel schafft die Seele,
    Wenn sie in sich erstarket
    Im Kampf, den Weltenmächte
    Auf ihrem eignen Grunde
    Mit Menschenkräften führen;

    Wenn sie durch sich vertreibet
    Den Schlaf, der Wissenskräfte
    An ihren Sinnesgrenzen
    Mit Geistes-Nacht umhüllet.'


    Da ich an einem Pfingstsamstag geboren bin, hat mir Steiners Pfingstspruch zugesagt als geistige Orientierung im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Malerei für das 'Haus des wirklichen Bildes' ist unter diesem Motto zu Stande gebracht worden.
    Die Wahrheit macht uns frei, so wie vor 1993 Jahren die um Mutter Maria versammelte Gemeinschaft der Apostel, so jetzt die Menschheit.
    Dazu und für die Benennung in SOPHIANUM habe ich eine Tauf-Botschaft und den Segen von HAGIA SOPHIA erbeten, welche mir durch eine Lichtschwester vermittelt werden sollte, was am Pfingstmontag, den 16. Mai 2016 erfolgte. - Es meldete sich jedoch Jesus der Christus an Stelle seiner Schwester und vollzog die Taufe selbst (sozusagen 'Chefsache')!

    Jetzt sind die Seelen, die mitschaffen wollen und können, aufgerufen, sich bei mir zu melden!

    Kontakt: mayer-bayer@t-online.de
    (ersatzweise: 1-mayer-bayer@mail.de)



    editiert von: Hermann Maran, 01.07.2016, 13:17 Uhr
  • Liebe Lichter,
    inzwischen habe ich zwei Videos erstellt,
    eines mit dem Vortrag
    'Das Haus des wirklichen Bildes SOPHIANUM und der Baugedanke Rudolf Steiners.'
    und eines mit einer Bilderserie als virtuelle Führung durch den Friedenstempel SOPHIANUM, damit diejenigen, die mitwirken wollen, sich etwas vorstellen können.
    Es freut sich darüber und grüsst Euch Hermann Maran!



    editiert von: Hermann Maran, 13.07.2016, 10:02 Uhr
  • Das finde wirklich sehr schön, lieber Maran.

    03_ananasha

    In Elexier

    Selina
  • Danke, Katja Selina, so ist es!
  • Omar Ta Satt lieber Maran,
    heute morgen, als ich aufwachte, war ständig ein Haus oder Tempel mit gläsernen Pyramidendach vor meinem inneren Auge. Jetzt habe ich soeben Deinen Beitrag entdeckt.
    Ich habe mich mehrere Jahre mit den Werken von Rudolf Steiner befasst, war oft bei Vorträgen mit Pietro Archiati (freier Geisteswissenschaftler nach Rudolf Steiner ausgerichtet). Mit ihm war ich auch eine Woche in der Kathedrale von Chartre.
    Ich finde Deine Pläne genial und wünsche Dir Kraft, Freude und viele Helfer bei der Umsetzung.
    Gerlinde Nara`Shakira
  • Omar Ta Satt liebe Gerlinde Nara'Shakira - ich habe Dir eine PN gesandt!
    Besten Dank für Deine Meldung!
    An'Anasha von Hermann Maran
  • Liebe Lichtgeschwister,
    hier findet ihr einen 4-minütigen Film für den Start des Projektes:

    https://youtu.be/6ra8kF2IsPk
    https://www.youtube.com/watch?v=6Ra8kF2IsPk

    Friedenstempel SOPHIANUM Einladung 2016 EL'ACHAI

    Vom Goetheanum zum SOPHIANUM als einem Friedenstempel der Neuen Zeit in Süddeutschland:
    Einladung zur Gründungsversammlung der SOPHIANUM-Gemeinschaft, denn: "Es ist an der Zeit!" - Folge Deinem Herzen!
    Auskunft und Programm: 1-mayer-bayer@mail.de

    Wurde vertagt!

    Liebe Grüsse aus Isny von Hermann Maran!



    editiert von: Hermann Maran, 23.06.2018, 23:33 Uhr

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